Turok: Evolution – im Klassik-Test (Xbox)

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Weniger rustikal, dafür aber umso wirk­sa­mer präsentieren sich Laser­knarre und Gravi­tationsgewehr: Während erstere sogar zielsuchende Lichtpro­jektile ver­schießt, macht letzteres vor allem Sadisten Spaß. Verirrt sich ein Schurke in den Strahl der Hightech­knarre, dürft Ihr den bedauernswerten Bösewicht nach Gusto in der Luft herumschwenken, an Fels­wänden zer­schmet­tern oder einfach in den nächstbesten Abgrund schmeißen – Eurer Phantasie sind kaum Grenzen gesetzt. Irgendwann ist aber auch die schönste Wumme leergeballert, entsprechend solltet Ihr in den verwinkelten Arealen stets nach versteckter Extra-Muni­tion, aber auch überlebenswichtigen Medi-Paks Ausschau halten.

Der Schwerpunkt des neuesten Turok liegt einmal mehr auf knallharter Baller­action – daran können auch gelegentliche Schwimm- und Sprungeinlagen, simple Schalterrätsel sowie die ein oder andere Infiltrationsmission nichts ändern.

Allerdings bleibt Tal’Set dabei nicht immer auf dem Boden der Tatsachen. In einigen Kapiteln schwingt sich Euer Held auf den Rücken eines schwer­bewaffneten Flugsauriers und nimmt den Krieg gegen die Echsenbrut aus luftiger Höhe auf. Im Regelfall rast Ihr dabei Panzer Dragoon-artig auf festgelegten Bahnen durch Canyons oder lianenüberwucherte Wälder und weicht reaktionsschnell Bäumen, Stein­säulen und ähnlichen Hindernissen aus. Ab und an trudelt Ihr aber auch völlig frei durch groß­räumige Areale, wobei feindliche Geschütz­türme, Panzer oder übergoße Luftschiffe im Dauerfeuer Eurer mit unendlich Munition bestückten Laserknarre bzw. einem Satz zielsuchender Raketen vergehen.

Im Gegensatz zum effektgespickten Hauptspiel ist die Rahmenpräsentation von Turok Evolution nur mäßig ausgefallen: Meist führen Euch spartanische Texttafeln in die Missionsziele ein, manchmal bekommt Ihr auch dramaturgisch hanebüchene und technisch schwache Zwischense­quen­zen in Spiel- oder (ganz selten) Renderoptik zu Gesicht.

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Muten-Roshi
27. Juni 2021 12:19


Ab und an wäre ja vielleicht noch ok aber mir kam das echt so vor als wenn die binnen kuerzester Zeit wieder da waren.Nervig wenn man erkunden moechte und gerne alles einsammeln will was ja auch Sprungeinlagen erfordert die dann gerne mal schief gehen xD

Aufm Computer gibt es Mods die das respawnen deaktivieren,das hätten sie hier gerne als Option anbieten duerfen.

T3qUiLLa
26. Juni 2021 10:36

ja gut das du es ansprichst. da werden nicht alle gegner respawnt aber da werden ab und an welche ins level gebeamt wenn man zu lange rumsteht damit keine langeweile aufkommt. kann verstehn wenn einem das nervt, ich fand es nicht zu aufdringlich und hat den spielfluss für mich gut am laufen gehalten. hab es auf der switch dann durchgespielt und will es auchnoch mit seeds of evil machen.

Nipponichi
26. Juni 2021 7:02

Ich fand das Spiel nicht einmal verkehrt. Es war nur nicht gerade einfach. Sonst aber fand ich die Umgebungen recht cool. Ich hatte es mir damals für den Gamecube gekauft und habe es immer noch.

Max Snake
25. Juni 2021 19:43

Und die Flug Level spielt ist einfach nur schwer. Ich hatte mehr erhofft, schade.

Muten-Roshi
25. Juni 2021 18:34

Ich hatte mir letztens fuer nen 5er Turok 1 fuer die Ps4 geholt. Ist auch alles toll, die Einstellungsoptionen die man hat sind vorbildlich, nur leider hatte ich vergessen das alle Gegner konstant respawnen, das hat mir dann echt den Spass verdorben und nach ein, zwei Levels hatte ich Keinen Bock mehr.

T3qUiLLa
25. Juni 2021 13:01

dafür das es recht zerissen wurde, hat es ja noch ne recht gute bewertung bekommen. liest sich alles mehr nach 60-70% ich fand die ersten zwei levels damals sher nett und dann wurde das spiel irgendwie seltsamer und seltsamer. turok bleibt für mich die ersten zwei n64 titel. punkt.

MadMacs
25. Juni 2021 12:24

Inkl. der blödsten Schrottflinte der Videospielgeschichte. Man kann ohne Probleme aus drei Meter Entfernung rechts und links am Gegner vorbeischießen.