Ultimate Fighting Championship – im Klassik-Test (DC)

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Meinung & Wertung

David Mohr meint: Nichts für schwache Nerven: Auch auf dem Dreamcast sorgen die muskelbepackten Ultimate Fighter für reichlich Diskussionsstoff. Auf der einen Seite stehen 22 Primitivlinge, wie sie unsympathischer kaum sein könnten; Kämpfe, die sich auf scheinbar planloses Ge­prügel und viel undurchsichtiges Gewusel am Boden reduzieren lassen, sowie eine einzige Arena – das Octagon. Auf der anderen Seite gibt es realistische Manöver und eine willkommene Abwechslung zum hundertsten Street Fighter-Update. Mit der einfachen Steuerung lassen sich nach kurzer Eingewöhnungszeit äußerst spannende Gefechte bestreiten, mit dem richtigen Timing gelingt Euch Konter um Konter und Ihr spielt wie in einem echten Judo- oder Ringer-Wettstreit mit dem Gegner. Wer sich von der langweiligen, aber sauberen Optik und den gesichtslosen, stereotypen Schlägern nicht abschrecken lässt, bekommt ein motivierendes und umfangreiches Beat‘em-Up, das fast schon zur Sportsimulation taugt. Zwar glänzt der Dreamcast nur beim Einmarsch der Kämpfer und dem gelegentlichen Auf­tauchen des Nummerngirls mit Grafikpower, dafür stehen Euch spannende Fights mit Computergegner und Karate-Kumpels ins Haus.

Brutale und realistische Kampfsport-Simulation ohne akrobatischen Schnick­schnack

Singleplayer80
Multiplayer
Grafik
Sound
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