Under the Waves – im Test (PS5)

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Dass Quantic Dream als Publisher fungiert und nicht selbst der Entwickler ist, könnte man glatt übersehen, denn in vielen Aspekten liegt das Unterwasser-Abenteuer doch ziemlich auf einer Linie mit den ”eigenen” Spielen der ­Franzosen: Der introspektiven Betrachtung von (vorwiegend traurigen) Gefühlen wird eine nicht unbeträchtliche Rolle zugewiesen und ein paar Botschaften werden mit der Subtilität eines Vorschlaghammers verabreicht. Wirklich störend ist das aber nicht, denn spielerisch steht der in den späten, mit einem Anflug von Parallelwelt-Futuristik versehenen 1970ern angesiedelte Tiefsee-Ausflug auf eigenen und soliden Füßen.

Als Berufstaucher Stan nehmt Ihr für einen (natürlich zwielichtigen) Ölkonzern den Auftrag an, ein paar Wochen in den Tiefen der Nordsee Wartungsaufgaben zu erledigen, um so auch endlich eine familiäre Tragödie zu überwinden. Dass sich prompt wenig wie geplant entwickelt, erzählt die Story trotz der anfänglichen Bemerkung weitgehend gelungen und entschleunigt, während Ihr eine reizvoll in Szene gesetzte Unterwasserwelt mit einem Mini-U-Boot oder im Neoprenanzug erkundet. Die Steuerung ist dabei gelungen umgesetzt und dank genug Hilfsmitteln verzettelt Ihr Euch nicht bei der Orientierung. Mittels eingestreutem, nicht weiter kompliziertem Crafting müsst Ihr ein paar Hilfsmittel hin und wieder auffrischen. Insgesamt erfüllt ”Under the Waves” sein Ziel gelungen, nur die Technik sorgt etwa mit Bildrateneinbrüchen in der Basis für Irritationen.

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JonnyRocket77
18. November 2023 14:13

Ist auf jeden Fall einen Blick wert. Ein typischer Kandidat um es mal in einem Sale mitzunehmen.

Lincoln_Hawk
18. November 2023 10:17

Guter Test wie ich finde
Für einige ist das goty..