
| Spiel: | Unepic |
| Publisher: | EnjoyUp Games |
| Developer: | |
| Genre: | Action-Rollenspiel |
| Getestet für: | Wii U |
| Erhältlich für: | Wii U |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 3 / 2014 |
Habt Ihr gerade noch an einer angenehm nerdigen Pen&Paper-Rollenspiel-Runde teilgenommen, findet Ihr Euch auf einmal in einem schummrig-schaurigen Gemäuer wieder. Außerdem habt Ihr einen bösen Geist an der Backe, der Euch permanent wenig gut gemeinte Ratschläge erteilt klar, was spricht auch dagegen, ein wenig verfluchtes Gold einzusacken? Die Schlossgänge erkundet Ihr in der Seitenansicht und zündet wie in einem invertierten Castlevania überall Leuchter und Fackeln an, um den Weg zu erhellen. Ohnehin war Castlevania, insbesondere die diversen Episoden im Metroid-Stil, ganz offensichtlich eine wichtige Inspiration. Auf dem Weg durch das finstere Schloss sammelt Ihr alles ein, was nicht angenagelt ist: Das ist eine gute Idee, denn bessere Waffen und Rüstungen sind unverzichtbar gegen die angriffslustigen Bewohner des Schlosses. Manche sind gegen die Kampfkeule allergisch, andere zersäbelt Ihr am besten mit dem Schwert. Und seid Ihr besonders fies drauf, meuchelt Ihr Gegner flink mit dem Dolch von hinten. Bald müsst Ihr entscheiden, auf welche Waffen Ihr Euch spezialisieren wollt: Bei jedem Stufenaufstieg verteilt Ihr Punkte auf diverse Fertigkeiten, aber alle Angriffsmittel könnt Ihr nicht meistern. Das GamePad nutzt Ihr auf zwei Arten: Spielt Ihr am Fernseher, dann legt Ihr die wichtigsten Objekte in Eurem Inventar zwecks schnellem Zugriff auf den Touchscreen. Oder Ihr konzentriert Euch ganz auf das Controller-Display das hat den Vorteil, dass ihr dank Zoom-Funktion einen besseren Blick auf Eure Figur habt, ist die doch ebenso wie das Menü auf einer üblichen Glotze ziemlich klein geraten.
Thomas Nickel meint: Wer Konamis Metroidvania-Spiele mag, wird trotz nüchternerer Präsentation auch mit Unepic warm werden. Das spanische 2D-Abenteuer verzichtet auf die gotischen Szenarien und die verspielte Musik der japanischen Kollegen und setzt dafür auf europäische Schummrigkeit. Das wird allerdings mit den sehr nerdigen Texten unglücklich kontrastiert, Euer Held vergleicht seine Erlebnisse ständig mit Zelda, Castlevania & Co. das ist eher Geschmacksache. Auch an die nicht allzu praktische Karte und die kleinen Menüs müsst Ihr Euch gewöhnen. Seid Ihr aber drin, entwickelt sich Unepic auch dank all dem feinen Kram, den Ihr aufsammeln könnt, zu einem motivierenden 2D-Abenteuer.
Im guten Sinne altmodische 2D-Erkundung nach Castlevania-Art.
| Singleplayer | ![]() | 7 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |













Das Spiel macht echt laune. Ist auch der einzige Titel den ich von der VC lange gespielt habe. Habe es aber leider nicht beendet da mich diese Welt wo die Gegner unsichtbar sind und die Waffen aus der Hand schlagen ziemlich genervt hat.
Ui ein wenig lasch…ich hätte mit mehr gerechnet ..