UnMetal – im Test (PS4)

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Das 2011 erschienene Plattformer-Rollenspiel ­UnEpic zieht genüsslich RPG-Klischees durch den ­Kakao. 10 Jahre später bekommt Metal Gear 2: Solid ­Snake (1991, MSX2) eine Parodie spendiert, die nicht nur verdammt witzig ist, sondern spielerisch auch Retro-Fans glücklich macht.

Ihr schlüpft in die Haut von Söldner Jesse Fox, der für ein Verbrechen verhaftet wird, das er nicht begangen hat. In Top-Down-Ansicht müsst Ihr nun aus einem Militärkomplex fliehen und vielleicht rettet Ihr nebenbei noch die Welt. Die Geschichte Eures Ausbruchs erzählt Jesse in einem Verhör vor amerikanischen Militärs. Da seine Erinnerung nicht die beste ist und er es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt, erwarten Euch immer wieder ­kleine Überraschungen, die wir an dieser Stelle nicht vorwegnehmen wollen. Die Schleichmechanik ist klassisch simpel gehalten: Wachen ausknocken und wegtragen sollte außerhalb der auflockernden Bosskämpfe Euer Credo sein. Nur bei Drohnen dürft Ihr auch mal zur Pistole greifen. Im Verlauf sammelt Ihr etliche Items, deren (humoristischer) Zweck nicht immer ersichtlich ist. Dass Ihr mit Münzen Wachen ablenkt, ist selbstverständlich. Aber was stellen wir mit Glasauge oder Urinal an? Wie das mit dem ­Humor so ist, trifft nicht jeder Gag ins Schwarze und Sequenzen wie das Umgehen eines Minenfelds per Metalldetektor sind eher Fummelarbeit als ein vergnügter Abend im Comedy-Club.

 

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