
Meinung
Michael Herde meint: Meine Hauptkritik gilt dem Preis. Für 20 Euro gibt es das PS4-Original, weder die wenigen inhaltlichen Neuerungen der PS5-Version noch die optische Überarbeitung rechtfertigen das Dreieinhalbfache. Ansonsten stört mich der teils derbe Uncanny-Valley-Effekt der Gesichter und die manchmal arg behäbige Steuerung. Im Übrigen erreicht ”Until Dawn” aber das, was es sein will: ein interaktiver Teenie-Slasher mit Liebe zum Detail, der effektvoll Spannung aufbaut und mit den Erwartungen spielt.









Ich weiß noch wie ich das damals gespielt habe und keinen der Charaktere besonders sympathisch fand und relativ schnell den Entschluss gefasst hatte jeden einzelnen über den Jordan gehen zu lassen. Ich hatte immer die dümmst mögliche Entscheidung getroffen aber das Spiel hindert dich daran dass die abnippeln. Ich bin bis heute davon überzeugt das es pro Charakter nur eine Entscheidung gibt die tatsächlich über deren Ableben entscheidet und wenn man da “gut” wählt auch alle durch bekommt. Nix mit butterfly Effekt oder die Summe der Entscheidungen. Am Ende hatten bei mir fast alle außer einer überlebt weil ich nach 85% spielfortschritt mich unentschieden hatte und gucken wollte obs noch möglich ist alle durch zubekommen, auch weil es mich frustriert hatte weil keiner sterben wollte. Das Spiel fand ich von den Horror Szenario ganz gut aber der Mix aus 2 verschieden Horror Szenarien ging für mich absolut nicht auf. Entweder macht man das Serienkiller Ding oder das Monster Ding, beides zusammen wirkte eher unausgegoren. Nix wovon ich ein Remaster gebraucht hätte.