Valkyrie Profile: Lenneth – im Klassik-Test (PSP)

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Nach der nordischen Mythologie sind Walküren Geisterwesen aus dem Gefolge des Göttervaters Wotan bzw. Odin, die auf dem Schlachtfeld die Seelen gefallener Krieger sammeln und sie nach Walhalla bringen. Dort sollen sie dem Herrscher in der himmlischen Entscheidungsschlacht gegen die Truppen des finsteren Loki beistehen und diese – so hoffen wir – für die Mächte des Guten entscheiden. Im visuell und akustisch überarbeiteten PS­one-Rollenspiel Valkyrie Profile: Lenneth spielt Ihr eine dieser Walküren, die beim Flug über die 3D-Oberwelt mutige Streiter aufspürt. In kleinen Episoden eilt sie ihnen zu Hilfe und nimmt sie in ihre Party auf, um sie zu trainieren, aber schließlich auch zu opfern: Denn nur wenn Asgard regelmäßig mit neuen Seelen versorgt wird, könnt Ihr die göttliche Schlacht gewinnen. Drei Schwierigkeitsgrade variieren dabei diverse Parameter wie Anzahl der Kerker, auffindbare Helden und mögliche Abspänne – so könnt Ihr bei wiederholtem Durchspielen neue Lokalitäten und Szenen entdecken sowie das Abenteuer mit anderen Figuren spielen.

Das klingt alles recht kompliziert, ist aber ganz einfach: Wenn Ihr eine Abenteuerwelt nach eigenem Gutdünken erforschen wollt, seid Ihr hier goldrichtig. In jedem Kapitel entdeckt Ihr neue Kerker auf der Oberwelt, die Ihr wie im Jump‘n‘Run aus der Seitenperspektive erforscht: Lenneth kann hüpfen und klettern, um höhere Ebenen und abgelegene Artefakte zu erreichen. Außerdem gibt’s Pfade in Hinter- und Vordergrund, die in weitere Abschnitte führen: Die eingebaute Automap hilft Euch bei der Orientierung, denn wegen einiger Schlüssel- und Schalterrätsel müsst Ihr kreuz und quer durch die Labyrinthe sprinten. Knifflige Echtzeitkämpfe braucht Ihr aber nicht zu fürchten, denn wenn Euch Monster über den Weg laufen, wird wie bei anderen Rollenspielen in eine Arena umgeblendet: Bei den Duellen lassen sich die Attacken und Zauber der drei Begleiter zu Combos verketten. Natürlich besucht Ihr auch allerhand Städte und Dörfer, wo Euch Gesprächspartner, Läden und neue Helden erwarten. Im Gegensatz zu anderen Rollenspielen folgt Ihr dabei keinem linearen Handlungsfaden, sondern spielt in Perioden und Episoden: Jeder Besuch in einer Lokalität kostet ein wenig Zeit. Nur wer diese nicht vertrödelt, kann am Ende des Kapitels Odins Armee mit ausreichend Seelen versorgen und in Walhalla die Oberhand gewinnen.

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xarjaz
I, MANIAC
xarjaz

Habe ebenfalls die US Version auf PSX, wahrscheinlich das teuerste Spiel, das ich mir je geleistet habe. Schöne Pixelkunst, gute Musik, spannende Geschichte, innovatives Kampfsystem. Einfach ein rundherum tolles Spiel und eines der absoluten Highlights für Rollenspielfans auf der PSX, die ihrerseits die größte Konsole für Rollenspieler aller Zeiten war.

belborn
I, MANIAC
belborn

Teil 2 auf der PS2 steht dem in nichts nach.Umso fragwürdiger wie Squenix Elysium durchwinken konnte.Ist aber ein gutes Beispiel für den Zustand der JRPGs heute.

Nipponichi
I, MANIAC
Nipponichi

Ich habe davon noch die US-Version für die PSX. Ist bis heute auch eines menier liebsten Spiele, vielleicht auch, weil es seine ganz eigene und eigenartige Atmosphäre hatte.

Tabby
I, MANIAC
Tabby

Schönes Ding, hatte damals unzählige Stunden reingesteckt.