
Meinung
Kevin Pinhao meint: Wie Serien-Produzent Masaru Oyamada seinerzeit bereits andeutete, diente die Neuauflage von Trials of Mana als Fundament für dieses brandneue Abenteuer, und die Ähnlichkeiten sind nicht von der Hand zu weisen. Im Gegenteil: Visions of Mana fühlt sich wie eine konsequente Weiterentwicklung der gelungenen Neuinterpretation von 2020 an und legt in so ziemlich allen Aspekten eine Schippe drauf. Das bedeutet aber eben auch, dass die lang erwartete Serienfortführung spielerisch recht puristisch ausfällt. Mit seinem Ansatz, Tradition mit moderner Technik zu verweben, erinnert mich Visions of Mana etwa entfernt an Dragon Quest XI und mutet zuweilen gar selbst wie die Revitalisierung eines vergessenen SNES-Ablegers an. Ein Umstand, der viele Fans der Serie begeistern wird, bei einigen Serienneulingen jedoch auch anecken dürfte.









Quäle mich gerade durch Trials of Mana, was imo maximal generisch ist. Ist das hier besser oder schlechter?
Wollte mir das zu Weihnachten selbst schenken, da gehört ein Mana für mich hin. Wie groß sind denn Abstriche zur PS4 Version, die man in Kauf nehmen muss?
Ich fand die Demo ok, aber irgendwie hat sie mich auch nicht so richtig überzeugt. Ergo steht Visions aktuell weiter hinten auf meiner Liste
Trials of mana fand ich sehr gut, aber hier war die demo von visions auch nicht so wirklich mein ding.
Lief technisch imo nicht ganz flüssig, grafik generell zu bunt und vom echtzeit kampfsystem war ich auch nicht begeistert, dass haben dieses jahr rise of the ronin sehr viel besser und stellar blade um einiges besser hinbekommen.
Die Wertung ist fair. Ich als alter Mana-Hase würde tatsächlich noch zwei, drei Prozentpunkte mehr geben. Es war tatsächlich das, was ich mir erhofft hatte. Ganz subjektiv würde ich sogar sagen, dass es der beste aller Mana-Titel ist. Schaut man sich SOM heute an, ist das Kampfsystem da ganz schön sperrig und ohne einen Players Guide (Spieleberater) habe ich es offen gestanden auch nie gespielt. Visions of Mana nimmt einen natürlich mehr an der Hand. Das kann man doof finden, für mich war das genau die richtige Balance zwischen Exploration und Linearität. Die märchenhafte Atmo und die riesige Welt machen für mich den eigentlichen Reiz aus.
Momentan reicht mir die Pixel Action – Rollenspiel der Mana Reihe.
Verpasst man was wenn man das nicht spielt? Gut ist es sicherlich, aber wie gut?
Habe eben noch ein paar brutale Zeitfresser am Start wie das letzte Yakuza und Dragons Dogma 2.
Oh, stimmt, das habe ich ja ganz vergessen, daß das schon erhältlich ist. Wird aber noch gekauft. Ich weiß noch nicht wann, weil mir erst einmal Dragon Quest 3, Fantasian, sowie Mario & Luigi wichtiger sind.
Mich unterhält Visions of Mana sehr gut. Ein gelungenes JRPG wie ich finde. Hoffentlich verkauft sich es ordentlich.