Warhammer 40.000: Fire Warrior – im Klassik-Test (PS2)

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Meinung

Thorsten Küchler meint: Willkommen im Ego-Shooter-Gemischtwarenhandel: Entwickler Kuju kupfert für seine Sternen-Schießerei schamlos bei anderen Genre-Vertretern ab und garniert das Action-Feuerwerk hernach mit einer erfrischenden SciFi-Lizenz. Angesichts des Ergebnisses kann man’s den ­Gedanken-Dieben kaum verdenken: Atmosphärische Levelgestaltung, effektreiche (allerdings nicht immer flüssige) Optik und brachiale High­tech-Bewaffnung lassen die Herzen aller 128-Bit-Schützen höher schlagen. Schön auch, dass die unverbrauchte Warhammer-Vorlage durch ihre Horror-Anleihen genug Raum für gruselige Szenarien nebst Schauer-Feinden lässt. Für den Online-Teil hätte ich mir indes mehr Esprit gewünscht: Allen voran den limitierten, abgenudelten Spielmodi merkt man die Eile der Internet-Implementierung (wurde erst zuletzt von Sony erbeten) deutlich an. Ein Problem, das hingegen nur den Solo-Part betrifft, wäre ebenfalls zu beheben gewesen: Die Weltraum-Expedition wird trotz einstellbarem Härtegrad spätestens ab dem zweiten Drittel zum bockschweren Spießrutenlauf. Ergo sollten sich nur gestählte Zocker ins All wagen – für die lohnt sich’s dann aber doppelt.

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JACK POINT
9. April 2022 4:16

Schade, dass es nicht viel mehr Action-Titel im Warhammer 40k Universum geht. Bei Firewarrior könnte man kritisieren, dass die Waffen teils so ungenau oder mit geringem Durchschlag sind (ist das im Regelwerk so?), da hat das geniale wenn auch ähnlich abwechslungsarme Space Marine mit extrem brachialen Waffen besseren Eindruck hinterlassen.