Wetrix – im Klassik-Test (N64)

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Lange mußten die N64-Kno­belfans mit „Tetris­phere“ auskommen, jetzt rollt der Nach­schub. Nach Acclaims Bust a Move erscheint Wetrix von Info­grames: Was auf den ersten Blick wie ein Tetris-Clone erscheint, hat in Wirklichkeit nur das Kon­zept der herabfallenden Objekte gemeinsam. Auf dieser Basis wurde eine eigenständige und innovative Knobelei aufgebaut.
Am Anfang seht Ihr eine leere Ebene, auf die verschiedene Ob­jek­te fallen. Diese bunten Sym­bole ­rotiert und bewegt Ihr ­geschwind mit den Feuer­tasten. Unter dem Nie­der­schlag findet Ihr verschieden geformte ”Uppers”, die bei Kontakt Mauern auf der Ebene errichten, aber auch Wasser­blasen, die auf dem Boden zerplatzen. Das Wasser solltet Ihr durch Wände und Däm­me auf der Ebene halten. Fließt zuviel über die Kanten der Ebene ab, ist das Spiel zu Ende.
Neben Wasserblasen und ”Uppers” regnet es in Wetrix noch andere Teile, darunter ”Downer” (tragen die Mauern wieder ab) und Feuer­bälle, die jedes Was­ser bei Berührung verdunsten – lenkt die Teile an den rechten Platz. Unange­nehm sind die zerstörerischen Bom­ben; außerdem fallen auch Objekte auf die Spielebene, die Ihr nicht kontrollieren könnt: Regen, Eishagel (friert Seen für einige Zeit ein) und Treibminen.

Haltet Ihr durch geschickten Mauerbau genug Wasser auf der Ebene, erscheint ein großer Regen­bogen über dem Spiel­feld und verzehnfacht Eure Punkte. Tiefe Seen locken außerdem Gummi-Enten an, die ebenfalls Punkte spendieren. Aber Vorsicht: Verbaut Ihr zuviel Land­masse, wird die Ebe­ne instabil, und ein Erdbe­ben bringt neues Chaos, für das Ihr am besten eine Smartbomb übrig habt.

Um sich mit dem Grund­prinzip vertraut zu machen, wählen Wetrix-Anfänger den Übungsmodus, in dem die Teile erst auf Knopfdruck runterfallen, oder Ihr studiert einzelne Lektionen, die Euch ­bestimmte Spielaspekte näher erläutern. Neben den Standard-Spielmodi in einfacher und verschärfter Ausführung gönnt Ihr Euch ein Handicap und schaltet ­bereits zum Start Eisschicht oder Hügel in der Landschaft ein. Die “He­raus­for­derung” schließlich zwingt Euch, eine bestimmte Zeit oder Teilezahl zu über­leben. Spielt Ihr zu zweit, hat jeder Kontrahent eine Bild­schirm­hälfte für sich und kann dem Geg­ner unliebsame ­Sachen wie Eiswürfel und Bomben schicken.

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