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Es gibt noch viel gemeinere Möglichkeiten, die Gegner zu malträtieren: Schiebt sie in einen der herumstehenden ”Grinder” (ein überdimensionaler Reißwolf) und zerschreddert sie auf Molekülgröße. Haltet sie in einen Ventilator und beult Ihre Metallschädel ein oder bratet sie über einem Feuer und wartet, bis sie sich im Qualm zu Tode gehustet haben. Die Hintergundelemente erlauben jede Menge weitere sadistische Foltermethoden – einfach ausprobieren. Das Rig ist aber nicht nur Waffe, sondern auch ein praktisches Kletterseil und ebenso zum Herumwuchten von Kisten geeignet.
Das Joypad wird geschont: Wild 9 kommt mit nur drei Buttons aus. Einen Knopf braucht Ihr zum Springen, den zweiten für das Rig und mit dem dritten feuert Ihr Spezialwaffen (Granaten, Raketen) ab. Stolpert Ihr über einen Monstergenerator, könnt Ihr sicher sein, daß Ihr den ständigen Opfernachschub zum Weiterkommen benötigt. Knallt zwei der Schergen auf ein brennendes Taxi, um das Feuer zu löschen, schubst sie in Stachelgruben und benutzt sie als Trampolin über die Stahldornen.
Herumliegende Schlüsselkisten und Energiewürfel tragt Ihr mit dem Rig auf das passende Feld und sperrt so Tore auf oder bringt einen Riesenventilator auf Touren, der Euch ein Stockwerk nach oben bläst. Entdeckt Ihr auf den Gängen ein Raketensymbol, bleibt bitte darauf stehen. Einen Moment später versorgt Euch ein verbündeter Helikopter mit Raketennachschub.
Nach Schlüsselstellen warten Savepoints, die auch als Rücksetzpunkte fungieren. Am Ende jedes Levels kommt’s zum Showdown mit einem von Kargs Feldherren. Berührt Ihr einen Gegner, wird Euch wertvolle Lebensenergie abgezogen. Herumschwebende rote Kreuze bringen Euren Energiehaushalt wieder ins Lot. Zum Sammeln gibt’s noch mehr: Erledigte Gegner hinterlassen Energiepillen, mit denen Ihr die Reichweite des Rigs vergrößert und für 100 gesammelte Wild 9-Marker gibt’s ein Freileben.
Auf vier Planeten gebt Ihr kräftig Gas: Inspiriert von „Die Rückkehr der Jedi Ritter“, düst Ihr auf einem Hoverbike blitzschnell über die Oberfläche und jagt einen der Bösewichte durch Wald- oder Eisflächen. Mit der X-Taste beschleunigt Ihr, mit Digipad oder Dualshock-Analog-Stick weicht Ihr nach links oder rechts den heranfliegenden Hindernissen aus. Unterwegs sammelt Ihr Raketen; habt Ihr Glück, erwischt Ihr sogar eine Homing-Missile. Mit gezielten Schüssen drückt Ihr die Energie des Konkurrenten auf Null. Rauscht Ihr frontal gegen einen Baum, verabschiedet sich Wex mit einem Ruf nach seiner „Mami“. Etwas ärgerlich: Der ganze Level muß in diesem Fall wieder von CD geladen werden. In anderen Spielstufen stürzt sich Wex kopfüber in einen bodenlosen Schacht. Begleitet wird er von einem der Übeltäter. Segelt Ihr mit ihm auf gleicher Höhe, packt ihn und schleudert ihn gegen die Wand.









Wild 9 war zwar nicht ganz so gut wie erhofft, aber es war trotzdem ein richtig gutes Spiel.