WRC 7 – im Test (PS4)

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Zum dritten Mal dürfen sich die selbst erklärten Rennspiel-Profis von ­Kylotonn am offiziellen Spiel zur Rallye-WM versuchen und scheinen inzwischen etwas ratlos zu sein, was sie damit anstellen sollen. Denn bis auf die obligatorischen Änderungen wie aktualisierte Fahrzeug- und Fahrerkader sowie den 2017er-Streckenplan (der uns nun sogar weniger Etappen pro Schauplatz beschert) gibt es praktisch nichts Neues zu berichten. Wie gehabt fahrt Ihr einzelne Rennen oder tretet zur Karriere an, bei der Ihr Euch durch die drei WRC-Kategorien nach oben arbeitet. Alles ist eingebettet in eine funktionelle Struktur mit den üblichen Tuning- und Reparatur-Optionen, der Inszenierung des Rahmenprogramms geht aber jeglicher Esprit ab.

Tatsächlich fordern dieses Jahr gerade die leistungsstärksten Vehikel dank vermeintlich noch realistischerer Fahrzeugphysik in der Tat mehr Fingerspitzengefühl. Sie vermitteln aber weiterhin ein deutlich weniger glaubwürdig erscheinendes Fahrerlebnis als die Konkurrenz von Codemasters. Grafisch gibt es immerhin kleine Fortschritte zu verzeichnen, denn die akzeptabel detaillierten Autos flitzen nun durch Umgebungen, die nicht alle naselang von Rucklern und Tearing gepiesackt werden – bis zu einem DiRT ist es aber noch lange hin. Wirklich dreist ist schließlich, dass Ihr während der Fahrt immer noch keine Zwischenzeiten der Konkurrenz eingeblendet bekommt und Ihr nur am Ende hoffen könnt, nicht von Schummelzeiten geschlagen zu werden.

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