WRC Powerslide – im Test (360)

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Milestone schickt überraschend in Eigenregie einen WRC-Arcade-Ableger als Download an den Start. Der bedient sich in einigen Aspekten lose bei der Micro Machines-Serie und erinnert vor allem an den wenig beachteten PSone-Titel Speedster von Psygnosis: Ihr flitzt bei WRC Powerslide durch realistische Kurse, deren Etappen ordentlich lang ausfallen und mit Haarnadelkurven und anderen typischen Rallye-Fallen gespickt sind. Dank hoher Perspektive sehen die Vehikel wie Spielzeugautos aus, die Fahrphysik ist ein Kompromiss aus Realismus und Arcade – stures Vollgas sorgt schnell für Crashes. Mit dieser soliden Basis wusste Milestone aber nicht allzu viel anzufangen: Immer sind im Solorennen drei CPU-Rivalen mit dabei, einfallslose Extras wirken eher lästig als hilfreich – immerhin lassen die sich ebenso wie Kollisionen abschalten. Schade, dass es nicht einfach einen Zeitrenn-Modus gibt, zumal die dröge Minimal-Karriere lieblos hingeschludert wurde.

Meinung &amp

Ulrich Steppberger meint: Ein Rallye-Speedster wäre genau mein Fall, doch WRC Powerslide entpuppt sich abgesehen von der ansehnlichen Grafik als Stückwerk, das voller Ungereimtheiten steckt: Das Arcade-Konzept ist ja schön, aber zumindest minimale Einstelloptionen hätte man zulassen können. Und warum muss ich ständig die unnötig großen Fahrernamen über den Boliden sehen? So wird aus dem vorhandenen Potenzial – die acht verschiedenen Schauplätze sind abwechslungsreich und die Kursführungen interessant gestaltet – einfach viel zu wenig gemacht. Es bleibt unterm Strich ein mittelmäßiger Raser, der nur genügsamen Offroad-Piloten reichen wird.

Meinung &amp

Eigentlich interessantes, aber lieblos hingeschludertes Arcade-“WRC“.

Singleplayer5
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Grafik
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