Wreckless: The Yakuza Missions – im Klassik-Test (Xbox)

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Um die Yakuza-Ganoven aufzuhalten, müsst Ihr ihre tiefschwarzen Limousinen so lange rammen, bis sie rauchend gen Stra­ßen­rand zuckeln. Energie­leisten über jedem feindlichen Vehikel zeigen Euch den aktuellen Zustand Eurer Kon­kur­renten – so könnt Ihr die Aufga­be taktisch angehen und einen nach dem anderen ausschalten. Habt Ihr alle gegnerischen Karossen geschrottet, ist die Mis­si­on zu Ende und Ihr begutachtet auf Wunsch den Einsatz nochmals in der spektakulär in Sze­ne gesetzten Wieder­holung.

In den folgenden Aufträgen müsst Ihr nicht immer nur stupide feindliche Autos zerlegen. Die Spanne reicht von Fotos schießen (durch Anfahren bestimmter Checkpoints) über Wettrennen quer durch die virtuelle Metropole bis hin zu waghalsigen Rettungeinsätzen. In jedem Level sitzt Euch zudem ein kna­cki­ges Zeitlimit im Nacken, das Ihr nur durch Erreichen von Missions-Unter­zielen verlängern könnt.

Um den Spielfluss trotz haufenweise Gegnern und pulsierendem Großstadt­verkehr aufrecht zu erhalten, haben es die Entwickler mit der Umgebung nicht so genau genommen: Bäume und Stra­ßen­lampen dienen z.B. nur als optisches Beiwerk, Einfluss auf Eure Routen­pla­nung haben sie jedoch nicht – steuert ein­fach darauf zu und gleitet wie ein Geist unbeschadet hindurch. Darüber hinaus kostet Euch eine Kollison mit einer Trambahn nur ein müdes Lächeln, etwas Zeit und im schlimmsten Fall den schmucken Frontspoiler. Euer Wagen zerfällt zwar mit jedem Unfall ein Stück­chen mehr, Auswirkungen auf das Fahr­verhalten verspürt Ihr jedoch nicht. Die Steuerung der Vehikel beschränkt sich auf Gas geben, bremsen und rückwärts fahren – während des Spiels dürft Ihr zudem aus zwei Kameraperspektiven (außen sowie Stoßstange) wählen und Euch so zwischen Übersicht bzw. Ge­schwindigkeitskick entscheiden.

Die 3D-Optik schmeichelt mit schicker Tag/Nacht-Beleuchtung (welche gleichzeitig für aufwändige Schattenwürfe und spiegelnde Asphaltflächen sorgt), farbenfrohen Explosionen samt Partikeleffek­ten, dem Unscharfzeichnen weit entfernter Objekte und wabernden Luftmassen, die von Motoren oder brennenden Gegen­ständen erhitzt wurden.

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