WrestleQuest – im Test (Xbox Series X)

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Jenseits der ”großen” Spiele von WWE und AEW versuchen sich gelegentlich auch mal Indie-Entwickler am Thema Sports Entertainment und setzen dabei gerne auf Pixel-Optik. Während das vor einigen Jahren erschienene ­RetroMania ­Wrestling (68% in M! 05/21) aber mit dem Fokus auf – etwas actionlastigere – Matches weitgehend in die gleiche Kerbe schlug wie die prominenten Kollegen, hat WrestleQuest deutlich größere Ambitionen und setzt konsequent auf das Genre Rollenspiel.

Ihr folgt mehreren Handlungssträngen und schlüpft in die Rolle von aufstrebenden Kämpfern, die erkennbar von echten Vorbildern inspiriert sind, aber auch ein paar lizenzierte Namen aus glorreichen Ringkampf-Vergangenheit wie ”Macho Man” Randy Savage, Jake ”the Snake” Roberts und Diamond Dallas Page lassen sich blicken – alle liebevoll nachgebildet im Actionfiguren-Look, denn die Welt ist hier ein großer Spielkasten.

In dem lauft Ihr durch verschiedene Umgebungen, erledigt Missionen, kauft Heil- und Hilfsmittel und verbessert Eure Charakterwerte, wie es für ein RPG so üblich ist. Natürlich gehören dazu Gefechte, bei denen Ihr abwechselnd mit Euren Kontrahenten rundenweise Aktionen ausführt, die durchaus gewitzt echte Wrestling-Moves und -Eigenheiten adaptieren. ­Leider geht das Konzept nur bedingt auf, denn mit zunehmender Spieldauer nutzt sich der Charme spürbar ab und Aspekte wie die großteils recht dröge Welt und die Limitationen des Kampfsystems machen sich zunehmend bemerkbar.

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