Yakuza 6: The Song of Life – im Test (PS4)

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Kämpfe gehen gewohnt flott von der Hand, denn Kiryu teilt pfeilschnelle Schläge und Tritte aus. Ebenso greift er nach Objekten in der Umgebung, um das Gegenüber zu verdreschen. Gleichzeitig füllt Ihr seine Heat-Leiste, um brachiale Combos auszulösen. Alternativ nutzt Ihr selbige Energie, um Kiryu kurzzeitig zur Furie und seine Manöver durchschlagender zu machen. Yakuza 6 verzichtet auf verschiedene Kampfstile, ebenso fehlen Stufenaufstiege oder Technikbäume. Stattdessen sammelt Ihr für jede Aktion Punkte in fünf Kategorien, die Ihr in neue Fertigkeiten investiert. So verbessert Ihr Gesundheit, Angriff oder Verteidigung und erlernt neue Kampfmanöver oder ­absurde Heat-Attacken. Daneben dürft Ihr unter anderem Kiryus Sprintfähigkeit, Alkoholverträglichkeit oder die Beliebtheit beim anderen Geschlecht steigern.

Die wohlbekannten Straßenzüge Kamurochos und die malerischen Gassen von Onomichi strotzen an jeder Ecke vor Nebenmissionen. Im Gegensatz zur bierernsten Haupt-Story erwarten Euch oft alberne Aufgaben: Mal fahndet Ihr nach streunenden Katzen, mal löst Ihr einen Fall um den Körpertausch zweier Jugendlicher, mal helft Ihr einem Mädel aus, das glaubt, aus der Zukunft zu stammen (bei Anime-Fans sollte es hier klingeln). Dank Handy dürft Ihr nicht nur jederzeit speichern, sondern mittels ”Troublr”-App auch Unruhestifter aufspüren. Noch mehr zur Sache geht es bei den Klan-Kriegen: Kiryu rekrutiert Gangmitglieder und befördert Anführer, um taktische Gefechte nach Tower-Attack-Manier gegen andere Banden auszutragen. Dabei schickt Ihr strategisch klug Mannen ins Feld, um die aufgereihten Gegner zu vermöbeln. Mit genug Punkten bringt Ihr ­schnelle Schläger, lahme Kraftprotze oder bewaffnete Burschen aufs Schlachtfeld. Holt Ihr Anführer ins Gefecht, verschafft Ihr der eigenen Mini-Armee Kampfboni. Ihr behauptet Euch nicht nur gegen Gangs in Kamu­rocho und Onomichi, sondern auch online gegen andere Spieler.

Friedlicher geht es bei den ­serientypischen Minigames zu. Ihr vertreibt Euch die Zeit mit Baseball, Karaoke, Mahjongg oder im Fitness-Studio. Auch die Spiel­hallen warten mit Sega-Klassikern wie Out Run, Puyo Puyo und sogar einem vollwertigen Virtua Fighter 5 auf. Die beiden letzteren Arcade-Titel lassen sich über das Hauptmenü auch zu zweit genießen.

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Maverick
19. April 2018 17:53

Ich wünscht mir bmw würd mich auch bestmöglich unterstützen, leider wird man heutzutage verarscht wo man dabei steht.

Rudi Ratlos
19. April 2018 13:05

2 bedruckte Tumbler und “Eissteine” kosten im Laden auch gerne mal 20€, von daher ist der Aufpreis hier doch noch im Rahmen?!

Tokyo_shinjuu
19. April 2018 10:49

Um den Hersteller zu unterstützen kauf ich weniger Collector Zeug. Heute ist es kein Fanservice mehr, sondern durchdachtes Gewinn machen der Hersteller.

Für mich muß ein Spiel etwas Besonderes an sich haben damit ich mir eine CE hole. Sozusagen als wertschätzung. Wie eben im Yakuza 6 (generell die Serie) Fall.
Und ja ich find die 30€ Aufpreis in Ordnung für den Inhalt.

19. April 2018 8:13

jetzt hört mal auf zu heulen, mir fällt kaum eine LE ein wo man abschließend sagen hätte können, die war Ihren Aufpreis wert. Die muss im Regal hübsch aussehen, den Ramsch packen die meisten Sammler eh nicht aus.
Wer LEs kauft. kauft die nicht wegen den “inhaltlichen Mehrwert”, sondern einfach weil man das Spiel bestmöglich unterstützen möchte weil man es feiert.
zumindest hab ich das imer so gesehen…(bis der Platzmangel zu extrem wurde)

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 22:44


Du hast die Eiswürfel und die Bierdeckel vergessen. 😉

Danijel78
18. April 2018 20:20

Habe die Limited Edition im Laden meines Bekannten begutachten können. 30-40€ Aufpreis fur ein dünnes Artbook und 2 billige Gläser? Im Leben nicht. Wer sowas als empfehlenswert empfindet hat ganz klar zuviel Geld zum verschleudern.
Das Spiel an sich ist natürlich ne andere Sache.

Maverick
18. April 2018 19:32

Standard version reicht imo vollkommen, mit dem ganzen anderen gedöhne kann ich nichts anfangen.

Hab meine version gestern bekommen wird aber erst nach god of war angefangen.

18. April 2018 12:48

…Alkohol, Koks und Nutten. 🙂

MontyRunner
18. April 2018 12:08

Danke für Deine Beschreibung. Ich lasse mir noch Zeit mit der Entscheidung, aber ich tendiere dazu, die 90 Piepen woanders anzulegen.

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 11:56

Gerade kam der gute DHL Mann mit der Feierabend-Premium-Edition.
Vorweg, find sie ist ihr Geld auf jeden Fall wert.
Die Box besteht aus dickem Pappe umhüllt mit einem dünnen Schuber, ist gut und robust gefaltet und sieht eigentlich recht stylish aus.
Innen drin ist das eingeschweißte Spiel (leider nur Standard, kein Steelbook), die Gläser in einer separaten Box eingepackt in Styropor. Die Gläser sind standard Whiskey Gläser, sprich mit dickem, schwerem Boden, wirken weder billig noch hochwertig, der Tattoo Druck auf beiden ist sauber und nett anzusehen.
Die beiliegenden Untersetzer sind leider nur normale bedruckte Pappscheiben. Die Eiswürfel kommen in einem extra Säckchen und sehen eher nach grauen Würfeln aus, leider hat einer schon ne kleine Macke.
Das Hardcover Artbook ist zwar nicht sonderlich dick, aber die Hälfte des Buches besteht aus Illustrationen von (namhaften?) Künstlern/Fans. Sind schon ein paar tolle Bilder bei.

Rein vom Material Wert ist die Box, wie so oft, ihr Geld nicht wert. Aber rein vom Inhalt find ich den Mehrwert gegenüber nur dem Spielpreis angemessen und ist halt mal was anderes als immer ‘nur’ ne Figur.

Von mir klare Kaufempfehlung!

MontyRunner
18. April 2018 10:19

Cool, das wäre sehr nett 🙂

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 10:14

Meine CE kommt heute, Monty. Kann dir dann zumindest mein Eindruck schildern ob sich das Geld lohnt.

MontyRunner
18. April 2018 8:47

Bin mir unschlüssig, ob ich mir die Limited Edition mit den Gläsern holen soll oder nicht.