Yakuza 6: The Song of Life – im Test (PS4)

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Bevor Sega den langjährigen Unterwelt-Helden ­Kazuma Kiryu in Rente schickt, erfüllt er in Yakuza 6 seine wahrscheinlich letzte Mission. Dafür gönnen ihm die Macher erstmals das PS4-exklusive Grafik-Gerüst ”Dragon Engine”, damit Umgebungen noch bunter und Hautporen noch markanter ausfallen. Gleichzeitig ist Entschlackung angesagt: Während sich im fünften Hauptteil von 2015 noch fünf Areale und ebenso viele Hauptdarsteller tummelten, stemmt Kiryu die diesmal enthaltenen zwei Szenarien alleine.

Der tragische Held will endlich seine Yakuza-Wurzeln kappen, um Schande von seiner Zieh­tochter Haruka und seinem Waisenhaus abzuwenden. Deshalb nimmt er erneut eine mehrjährige Haft­strafe auf sich, doch danach steht die Welt Kopf: Sein ehemaliger ­Tojo-Klan agiert unter zweifelhafter Führung, die chinesischen Triaden machen sich in ­Kamurocho breit, ­Haruka liegt nach einem Autounfall im Koma und obendrein taucht ihr vermeintliches Baby ­Haruto auf. Kiryu nimmt die Spur auf, die ihn vom altbekannten Setting ­Kamurocho schnell ins verschlafene Dörfchen Onomichi in der Präfektur ­Hiroshima führt. Dort will er klären, warum Haruka zuvor verschwand und wer der Vater des kleinen Rackers ist. Vor Ort gerät er sogleich in Zwist mit dem hiesigen Yomei-Klan. Kurzum: Kiryu wird mal wieder von seiner Yakuza-Vergangenheit eingeholt. Als Serienneuling habt Ihr es nicht leicht, Namen, Familien und Gangs auseinanderzuhalten. Zumindest informiert das Haupt­menü in Textform über die Vorgänger der Hauptserie, und zu Spielbeginn gibt es eine Kurzvorstellung einiger Protagonisten.

Wie gewohnt erlebt Ihr das Spiel in einzelnen Kapiteln, die zunächst auch das Spielareal vorschreiben. Dank neuer ­Engine erscheinen die Zwischensequenzen noch ausgefeilter, aber auch ausladender. Die Unterhaltungen sind zwar erstmals komplett vertont (wie gewohnt auf Japanisch mit englischen Untertiteln), aber oft belanglos. Die japanische Höflichkeit lässt die Gesprächspartner selten ohne Umschweife zum Punkt kommen. Doch meist wird jegliche Diskussion einfach mit einer zünftigen Schlägerei gelöst. Prügelknaben gibt es auch zuhauf in den Straßen und Gassen der ­offenen Welt.

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Maverick
19. April 2018 17:53

Ich wünscht mir bmw würd mich auch bestmöglich unterstützen, leider wird man heutzutage verarscht wo man dabei steht.

Rudi Ratlos
19. April 2018 13:05

2 bedruckte Tumbler und “Eissteine” kosten im Laden auch gerne mal 20€, von daher ist der Aufpreis hier doch noch im Rahmen?!

Tokyo_shinjuu
19. April 2018 10:49

Um den Hersteller zu unterstützen kauf ich weniger Collector Zeug. Heute ist es kein Fanservice mehr, sondern durchdachtes Gewinn machen der Hersteller.

Für mich muß ein Spiel etwas Besonderes an sich haben damit ich mir eine CE hole. Sozusagen als wertschätzung. Wie eben im Yakuza 6 (generell die Serie) Fall.
Und ja ich find die 30€ Aufpreis in Ordnung für den Inhalt.

19. April 2018 8:13

jetzt hört mal auf zu heulen, mir fällt kaum eine LE ein wo man abschließend sagen hätte können, die war Ihren Aufpreis wert. Die muss im Regal hübsch aussehen, den Ramsch packen die meisten Sammler eh nicht aus.
Wer LEs kauft. kauft die nicht wegen den “inhaltlichen Mehrwert”, sondern einfach weil man das Spiel bestmöglich unterstützen möchte weil man es feiert.
zumindest hab ich das imer so gesehen…(bis der Platzmangel zu extrem wurde)

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 22:44


Du hast die Eiswürfel und die Bierdeckel vergessen. 😉

Danijel78
18. April 2018 20:20

Habe die Limited Edition im Laden meines Bekannten begutachten können. 30-40€ Aufpreis fur ein dünnes Artbook und 2 billige Gläser? Im Leben nicht. Wer sowas als empfehlenswert empfindet hat ganz klar zuviel Geld zum verschleudern.
Das Spiel an sich ist natürlich ne andere Sache.

Maverick
18. April 2018 19:32

Standard version reicht imo vollkommen, mit dem ganzen anderen gedöhne kann ich nichts anfangen.

Hab meine version gestern bekommen wird aber erst nach god of war angefangen.

18. April 2018 12:48

…Alkohol, Koks und Nutten. 🙂

MontyRunner
18. April 2018 12:08

Danke für Deine Beschreibung. Ich lasse mir noch Zeit mit der Entscheidung, aber ich tendiere dazu, die 90 Piepen woanders anzulegen.

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 11:56

Gerade kam der gute DHL Mann mit der Feierabend-Premium-Edition.
Vorweg, find sie ist ihr Geld auf jeden Fall wert.
Die Box besteht aus dickem Pappe umhüllt mit einem dünnen Schuber, ist gut und robust gefaltet und sieht eigentlich recht stylish aus.
Innen drin ist das eingeschweißte Spiel (leider nur Standard, kein Steelbook), die Gläser in einer separaten Box eingepackt in Styropor. Die Gläser sind standard Whiskey Gläser, sprich mit dickem, schwerem Boden, wirken weder billig noch hochwertig, der Tattoo Druck auf beiden ist sauber und nett anzusehen.
Die beiliegenden Untersetzer sind leider nur normale bedruckte Pappscheiben. Die Eiswürfel kommen in einem extra Säckchen und sehen eher nach grauen Würfeln aus, leider hat einer schon ne kleine Macke.
Das Hardcover Artbook ist zwar nicht sonderlich dick, aber die Hälfte des Buches besteht aus Illustrationen von (namhaften?) Künstlern/Fans. Sind schon ein paar tolle Bilder bei.

Rein vom Material Wert ist die Box, wie so oft, ihr Geld nicht wert. Aber rein vom Inhalt find ich den Mehrwert gegenüber nur dem Spielpreis angemessen und ist halt mal was anderes als immer ‘nur’ ne Figur.

Von mir klare Kaufempfehlung!

MontyRunner
18. April 2018 10:19

Cool, das wäre sehr nett 🙂

Tokyo_shinjuu
18. April 2018 10:14

Meine CE kommt heute, Monty. Kann dir dann zumindest mein Eindruck schildern ob sich das Geld lohnt.

MontyRunner
18. April 2018 8:47

Bin mir unschlüssig, ob ich mir die Limited Edition mit den Gläsern holen soll oder nicht.