
Meinung
Thomas Stuchlik meint: Teil 6 lässt alte Serien-Tugenden aufleben: Wieder verstrickt Ihr Euch in heikle Yakuza-Auseinandersetzungen, wieder werden ellenlange Dialoge von professionellen Japan-Stimmen erzählt, wieder gibt es unterhaltsame Nebenaufgaben. Doch gerade der sequenzlastige Einstieg erweist sich als zäh und wenig einsteigerfreundlich. Gute Englisch-Kenntnisse sind auch diesmal wieder Pflicht, denn die wendungsreiche Story wirkt wegen ständig neuer Nebendarsteller unübersichtlich – bekannte Gesichter wie Majima und Akiyama lassen sich dagegen kaum noch blicken. Erst in weiteren Kapiteln eröffnen sich alle Möglichkeiten der beiden überschaubaren Szenarien. Doch Geduld wird belohnt, denn die Spielwelt ist vollgepackt mit witzigen Ereignissen, kurzweiligen Massenprügeleien und vielfältigen Tätigkeiten. Auf technischer Seite gefällt die neue Engine mit noch farbenfroherer Umgebung – dass auf der PS4 Pro keine 4K-Auflösung unterstützt wird, ist allerdings unverständlich.
Ulrich Steppberger meint: In meiner Wertschätzungsrangliste der PS4-Yakuza platziert sich Teil 6 vor Kiwami, aber hinter dem für mich inhaltlich etwas interessanteren Yakuza 0. Fraglos sieht das Geschehen dank der neuen Grafik-Engine diesmal schicker aus. Und es ist eine feine Sache, die meisten Gebäude ohne Ladepausen betreten zu können. Ich vermisse allerdings die butterweichen 60 Bilder pro Sekunde der beiden Kollegen – doch damit kann man sich arrangieren. Yakuza 6 ist erneut eine Freude – mit allen Serien-Vorzügen und einigen altbekannten Sonderlichkeiten, die einfach irgendwie dazu gehören. An Beschäftigungsmöglichkeiten mangelt es wie üblich nicht und Onomichi entpuppt sich als interessantes Zweitareal. Deswegen freue ich mich einfach darüber, noch einmal mehr Zeit mit Kiryu verbringen zu können.









Ich wünscht mir bmw würd mich auch bestmöglich unterstützen, leider wird man heutzutage verarscht wo man dabei steht.
2 bedruckte Tumbler und “Eissteine” kosten im Laden auch gerne mal 20€, von daher ist der Aufpreis hier doch noch im Rahmen?!
Um den Hersteller zu unterstützen kauf ich weniger Collector Zeug. Heute ist es kein Fanservice mehr, sondern durchdachtes Gewinn machen der Hersteller.
Für mich muß ein Spiel etwas Besonderes an sich haben damit ich mir eine CE hole. Sozusagen als wertschätzung. Wie eben im Yakuza 6 (generell die Serie) Fall.
Und ja ich find die 30€ Aufpreis in Ordnung für den Inhalt.
jetzt hört mal auf zu heulen, mir fällt kaum eine LE ein wo man abschließend sagen hätte können, die war Ihren Aufpreis wert. Die muss im Regal hübsch aussehen, den Ramsch packen die meisten Sammler eh nicht aus.
Wer LEs kauft. kauft die nicht wegen den “inhaltlichen Mehrwert”, sondern einfach weil man das Spiel bestmöglich unterstützen möchte weil man es feiert.
zumindest hab ich das imer so gesehen…(bis der Platzmangel zu extrem wurde)
@Danijel78
Du hast die Eiswürfel und die Bierdeckel vergessen. 😉
Habe die Limited Edition im Laden meines Bekannten begutachten können. 30-40€ Aufpreis fur ein dünnes Artbook und 2 billige Gläser? Im Leben nicht. Wer sowas als empfehlenswert empfindet hat ganz klar zuviel Geld zum verschleudern.
Das Spiel an sich ist natürlich ne andere Sache.
Standard version reicht imo vollkommen, mit dem ganzen anderen gedöhne kann ich nichts anfangen.
Hab meine version gestern bekommen wird aber erst nach god of war angefangen.
…Alkohol, Koks und Nutten. 🙂
Danke für Deine Beschreibung. Ich lasse mir noch Zeit mit der Entscheidung, aber ich tendiere dazu, die 90 Piepen woanders anzulegen.
Gerade kam der gute DHL Mann mit der Feierabend-Premium-Edition.
Vorweg, find sie ist ihr Geld auf jeden Fall wert.
Die Box besteht aus dickem Pappe umhüllt mit einem dünnen Schuber, ist gut und robust gefaltet und sieht eigentlich recht stylish aus.
Innen drin ist das eingeschweißte Spiel (leider nur Standard, kein Steelbook), die Gläser in einer separaten Box eingepackt in Styropor. Die Gläser sind standard Whiskey Gläser, sprich mit dickem, schwerem Boden, wirken weder billig noch hochwertig, der Tattoo Druck auf beiden ist sauber und nett anzusehen.
Die beiliegenden Untersetzer sind leider nur normale bedruckte Pappscheiben. Die Eiswürfel kommen in einem extra Säckchen und sehen eher nach grauen Würfeln aus, leider hat einer schon ne kleine Macke.
Das Hardcover Artbook ist zwar nicht sonderlich dick, aber die Hälfte des Buches besteht aus Illustrationen von (namhaften?) Künstlern/Fans. Sind schon ein paar tolle Bilder bei.
Rein vom Material Wert ist die Box, wie so oft, ihr Geld nicht wert. Aber rein vom Inhalt find ich den Mehrwert gegenüber nur dem Spielpreis angemessen und ist halt mal was anderes als immer ‘nur’ ne Figur.
Von mir klare Kaufempfehlung!
Cool, das wäre sehr nett 🙂
Meine CE kommt heute, Monty. Kann dir dann zumindest mein Eindruck schildern ob sich das Geld lohnt.
Bin mir unschlüssig, ob ich mir die Limited Edition mit den Gläsern holen soll oder nicht.