Ys I & II Chronicles – im Test (PSP)

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Mit Ys I &amp II Chronicles erreicht die PSP-Reise rückwärts durch die Serie ihr vorläufiges Ende: Nach Ys Seven und Ys: The Oath in Felghana erscheinen Adol Christins erste Abenteuer in einem gelungenen Remake, das grafisch auf dem schicken Ys Eternal (PC) basiert. Spielerisch geht es ein ganzes Stück simpler zu als in den Nachfolgern: Obwohl Adol eine Angriffs-Animation besitzt, setzen die Kämpfe auf das klassische Anrempel-Prinzip der frühen Episoden. Erst die magischen Attacken von Teil 2 bringen mehr Taktik in die Kämpfe. Was sich zunächst altbacken anfühlt, macht nach kurzer Zeit eine Menge Spaß: Ein erfahrener Spieler lässt Adol wie einen Mähdrescher durch die Gegnerhorden schneiden. Dumm nur, dass die Bosse teils knallhart sind und den eigentlich angenehmen Spielfluss ziemlich heftig unterbrechen. Dafür ist die Präsentation gelungen: Ihr habt die Wahl zwischen drei Soundtrack-Arrangements und zwei Illustrations-Stilen bei den Zwischensequenzen – Falcom vereint ein paar der besten Elemente früherer Ys-Fassungen. Leider fehlen ausgerechnet Sprachausgabe und Musik von Hudsons toller PC-Engine-Umsetzung (die auch in Deutschland für 8 Euro in der Virtual Console des Wii erhältlich ist). Außerdem könnt Ihr von Anfang an wählen, ob Ihr Ys oder Ys II spielen wollt. Was eigentlich wie ein netter Service klingt, ist eher ein Bärendienst: Da Teil 2 direkt auf dem Erstling aufbaut, drohen dicke Spoiler, wenn Ihr mal kurz in Ys II reinschnuppern wollt. Spielerisch ist Ys I &amp II Chronicles ein gutes Stück simpler als die modernen Episoden, viel Spaß macht diese tolle Klassiker-Hommage aber trotzdem – für Fans unverzichtbar.

Hübsches Update zweier japanischer Action-Adventure-Klassiker in einem Pack.

Singleplayer8
Multiplayer
Grafik
Sound
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