Ys VIII: Lacrimosa of DANA – im Test (PS4)

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Mit Seereisen hat Adol Christin nur selten Glück. Auch bei Ys VIII: Lacrimosa of DANA erleiden der rothaarige Abenteurer und sein kräftiger Kumpel Dogi Schiffbruch. Doch dieses Mal entpuppt sich die Insel nicht nur als unbewohnt, der Legende nach ist sie auch noch verflucht! Gemeinsam mit anderen Gestrandeten gilt es nun, das Überleben zu sichern. In einem gut zu verteidigenden Areal kümmert sich Dogi um Schlaf­räume, eine Schmiede, ein Lager und andere wichtige Anlaufstellen. Adols Aufgabe ist es derweil, die Insel nach weiteren Überlebenden zu durchkämmen. Dabei bleibt Adol nicht lange auf sich gestellt, weitere Helden wie die burschikose Laxia oder der gutmütige Fischer Sahad gesellen sich bald zu Euch, im Dreierteam schlagt Ihr Euch dann durch die bissige Fauna der Insel.

Eine Figur steuert Ihr selbst, die anderen beiden werden von der kompetenten KI übernommen, auf Knopfdruck wechselt Ihr durch. Manch ein Gegner ist gegen bestimmte Waffentypen aller­gisch: So reagieren gepanzerte Feinde empfindlich auf Sahads Riesenanker, während fliegende Monster ein Fall für Laxias Rapier sind. Und dann gibt es noch diese Dana… Immer wieder taucht die junge Frau mit dem blauen Haar in Adols Träumen auf, manchmal schlüpft Ihr sogar direkt in ihre Rolle. Ob sie vielleicht der Schlüssel zum Geheimnis der verfluchten Insel ist?

Gerätselt wird auch bei dieser ”Ys”-Episode eher selten, meis­tens metzelt Ihr Euch – begleitet von herrlich jaulenden E-Gitarren – in Rekordgeschwindigkeit durch die Gegnerhorden. Diverse Spezialattacken machen Euch das Leben leichter, außerdem beherrschen die Helden flinke Block- und Ausweichmanöver: Mit dem richtigen Timing verlangsamt sich für einen Moment die Zeit und Ihr könnt Eurem Gegner ein paar richtig saftige Treffer verpassen. Besiegte Feinde hinterlassen Erfahrungspunkte und Gegenstände – die benutzt Ihr zum Erschaffen von besserer Ausrüstung, aber auch zur Erfüllung von Aufgaben Eurer Mitgestrandeten. So wächst die kleine Siedlung mehr und mehr. Und nicht nur das, auch das Verhältnis zu Euren Mitmenschen wird dadurch immer besser. Und Adols Verhältnis zu denen ­bestimmt auch den Ausgang der Geschichte mit!

In Japan liegt zwischen Vita-Original und PS4-Umsetzung ein gutes Jahr – das hat Falcom redlich genutzt. Während sich beide Spiele grafisch auf den ersten Blick nicht viel geben, läuft die PS4-Fassung fast durchgehend mit der doppelten Bildrate und gefällt noch dazu mit deutlich kürzeren Ladepausen. Damit nicht genug, auch inhaltlich ist auf PS4 mehr geboten: Adol und Dana erforschen zusätzliche Dungeons, es gibt mehr Inhalte im zweiten Durchgang und auch ein paar mehr spielerische Optionen. Der Preis dafür: Cross-Save wird hier nicht unterstützt. Legt Ihr auf den portablen Faktor keinen so großen Wert, dann ist die PS4-Fassung mit besserer Technik und mehr Inhalt klar die erste Wahl.

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