Zack & Wiki: Der Schatz von Barbaros – im Klassik-Test (Wii)

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Überwiegend hängt der Erfolg oder das Scheitern Eurer Bemühungen, in den zwar räumlich meist kleinen, aber mit kniffligen Rätseln vollgestopfen Szenarien den Weg zur Schatzkiste zu finden, von Eurem Gehirnschmalz ab. Nahezu alle Hindernisse lassen sich durch die kluge Kombination von Gegenständen lösen, Geschicklichkeit wird nur selten gefordert. Das ist auch ganz gut so, denn obwohl die automatische Wegfindung ordentlich funktioniert, passiert es in hektischen Momenten leicht, dass Ihr am Ziel vorbei klickt oder Zack just im ungünstigsten Augenblick irgendwo hängen bleibt. Solche Fehler führen in der Regel zum Ableben und einem Neubeginn des Levels – es sei denn, Ihr habt ein ­Wiederbelebungsticket in der Tasche. Diese sind eine gute Idee, aber kostspielig und werden vor allem mit jedem Einsatz teurer… Umso ärgerlicher, dass Ihr sie gerade in der zweiten Hälfte des Spiels ­gerne häufiger einsetzen würdet. Denn dann tauchen vermehrt Fallen auf, deren einmaliges Auslösen kaum vermeidbar erscheint oder Ihr manövriert Euch durch eine unbedachte Aktion in eine Sackgasse. Das wird Euch übrigens nicht automatisch mitgeteilt, dazu müsst Ihr im Tipp-Menü erst die gute Hilfe-Fee fragen, deren Hinweise noch dazu gerne recht schwammig ausfallen.

Obwohl das recht negativ klingt und es dem Abenteuer letztlich den Sprung in Prädikatsregionen verwehrt, überwiegen die Vorteile von Zack & Wiki so stark, dass Zocker mit Faible für anspruchsvolle Knobeleien sich drauf einlassen sollten. Oft sind die Rätsel so knackig oder kompliziert, dass Ihr eine ganze Weile grübelt – fällt der Groschen aber, ist die Befriedigung nach erfolgreicher Lösung umso größer.

Sammlernaturen freuen sich zudem über zahlreiche Geheimnisse: In fast jedem Level finden Adleraugen gut versteckte Schätze, die schon mal ein skurriles Drehorgel-Minispiel mit Melodien klassischer Capcom-Oldies zu Tage fördern oder witzige Pixelmotive ausspucken.

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Max Snake
22. Oktober 2024 1:04

Mit meine Schwester gezockt und menge Spaß. Eine Hit Award hätte mehr verdient, wegen der Schwierigkeiten Verständnis. Ein Geheimtipp in guten Wii Sammlung. Übrigens ist Wiki ein niedliche Affe der Videospiel Geschichte.

Morolas
22. Oktober 2024 0:36

Ein Hammer Game und nur 80er Wertung.
85 hätte es verdient und vor allem mehr anerkennung.
Für mich wat es bockschwer und habs nie beendet.
Zeit für ne Wii und los gehts!

bad_conker
21. Oktober 2024 15:13

Eines der Geheim-Tipps für die Wii. Schade das diese Reihe nicht fortgesetzt wurde.