
Bis März müssen wir noch warten, bis Kazuma Kiryus angeblich letztes Abenteuer endlich westliche Gefilde erreicht – und die Fassung, mit der wir uns in Köln kurz vergnügen durften, wirkt in der Tat vor allem technisch noch stellenweise grobschlächtig. Hoffentlich liegt das an der Konstellation mit Entwicklungshardware etc., denn eigentlich ist das Spiel ja in Japan längst veröffentlicht worden. Jedenfalls spazierten wir mir Kiryu ganz traditionell durch das Vergnügungsviertel Kamurocho, das hier prinzipiell so glanzvoll erscheint wie nie zuvor, schließlich wurde Yakuza 6 von Grund auf für die PS4 entwickelt und nicht wie Yakuza 0 und das nächste Woche erhältliche Yakuza Kiwami auf Basis eines PS3-Originals portiert. Darum sind die Texturen deutlich schicker, Kiryus Gesichtszüge detaillierter (andere Figuren machen nicht alle so einen Fortschritt) und das Geschehen in Kamurocho nahtloser: Gebäude können ohne Ladepausen betreten und verlassen werden, die altbekannten Zufallskämpfe auf der Straße wirken nun ebenfalls organischer als zuvor. Das macht alles schon einmal Lust auf mehr, zumal in Sachen Story und Charaktere kaum Qualitätsverluste zu erwarten sind. Nur dass unterwegs noch häufiger Tearing und Bildratenschwankungen auftraten, macht uns etwas Sorge, aber das wird hoffentlich bis März ausgemerzt.









Für mich spielt die Technik bei Yakuza eine untergeordnete Rolle.
Vor ein paar Monaten erst Kenzan!! beendet, was ja nun wirklich schon sehr betagt ist, trotzdem stimmten Atmospähre und Spielgefühl.
ich finds halt schade dass man bei der neuen engine auf effekte statt Performance setzt und das spiel nun in 30 statt 60fps läuft
Mein persönliches Messe-Highlight
Gibt’s in der Redaktion keinen Hardcore Fan, der den Import schon gespielt hat und vergleichen kann? 🙂