Haunt – im Test (360)

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Entwickler NanaOn-Sha wagt sich auf unbekanntes Terrain, waren die Japaner bislang doch für Rhythmus-Spiele wie PaRappa the Rapper bekannt. Schnelle Reaktionen sind auch in Haunt gefragt, wie wenige Kinect-Titel zuvor schöpft es die Möglichkeiten der Bewegungssteuerung einfallsreich aus. Während das Bewegen durch Laufen auf der Stelle und das Drehen um die eigene Achse teils zu träge abläuft, begeistern viele nette Ideen. Meist seid Ihr mit der Erkundung eines schaurigen Herrenhauses beschäftigt, immer wieder trefft Ihr dabei auf Geister, denen Ihr mit Taschenlampe und Körpereinsatz entgegen tretet. Mal müsst Ihr deren Angriffen ausweichen, um mit einem Kinnhaken zu kontern, ein anderes Mal schwächt Ihr sie mit dem Schein Eurer Taschenlampe – bis auf einige Ausnahmen funktioniert die Bewegungsabfrage dabei tadellos.

Das gilt auch für Bewegungen, die außerhalb der Kämpfe verlangt werden: Haltet Euch rasch die Nase zu, um giftigen Dämpfen zu entkommen oder schleicht auf Zehenspitzen an schlafenden Gemälden vorbei. Ansonsten bleibt Haunt spielerisch seicht – oft lauft Ihr einfach von Punkt A nach B – und richtet sich zweifelsohne an jüngere Spieler. So familienfreundlich der stimmige Comic-Look geraten ist, so moderat fällt auch der Schwierigkeitsgrad aus: Ältere Spieler haben dem Herrenhaus nach drei bis vier Stunden sämtliche Geheimnisse entlockt.

Kurze und kinderfreundliche Grusel-Minispielsammlung, die viel aus Kinect herausholt.

Singleplayer7
Multiplayer
Grafik
Sound
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