
| Spiel: | XCOM: Enemy Unknown |
| Publisher: | Take 2 |
| Developer: | Firaxis |
| Genre: | Strategie |
| Getestet für: | PS3 |
| Erhältlich für: | PS3 |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 11 / 2012 |
Wann immer Aliens die Erde bedrohen, ist die geheime Organisation Extraterrestrial Combat Force (kurz XCOM) zur Stelle, um dem Treiben ein Ende zu setzen: 2014 beginnt eine außerirdische Invasion, die Ihr in einem Mix aus Wirtschaftssimulation und Rundenstrategie zurückschlagt. Dazu richtet Ihr eine Untergrundbasis ein, die Ihr im Laufe des Abenteuers tief in die Erde grabt. Nach und nach installiert Ihr eine Art Area 51 mit Satellitenkontrollzentrum, Alien-Verhörräumen, Forschungs- und Technikabteilung. Finanziert wird das Unternehmen mit Schwarzgeldern der Mitgliedsstaaten, Missionsprämien für Spezialaufträge (z.B. VIPs retten) und durch den Handel mit außerirdischen Fundstücken. Dabei müsst Ihr natürlich die laufenden Kosten der Einrichtungen kalkulieren, schließlich wollen Ausrüstung gewartet und Wissenschaftler sowie Ingenieure bezahlt werden. Im Lagezentrum gilt es deshalb, die 16 Mitgliedsstaaten bei Laune zu halten, damit die Zuschüsse nicht versiegen jedes Land hat ein Panikmeter und oft müsst Ihr entscheiden, wo Eure Einheiten in Notsituationen helfen sollen. Wenn keine Rettung naht, steigt die Panik in der jeweiligen Region. Zum Schutz installiert Ihr Satelliten und Abfangjäger, die mit etwas Glück Ufos vom Himmel holen. Dann rückt Ihr vor, um Überlebende und Technik zu bergen. Vom Aufbau über Forschung und Kämpfe kosten natürlich alle Manöver Zeit und im Laufe der Invasion tickt stets die Uhr: Ihr dürft einzelnen Projekten auch mehr Personal zuteilen, um den Ablauf zu beschleunigen. Zur Wahl stehen zahlreiche Optionen, die meist mit Fundstücken aus den Strategieeinsätzen zu tun haben: Anhand von technischen Elementen, Schutzanzügen der Aliens und Waffen aus den Ufos lassen sich Upgrades und Ausrüstung mittels Reverse Engineering konstruieren das Know-how, die Einzelteile und Personal vorausgesetzt. Bei den Kämpfen gibt es ebenfalls optionale Aufträge, die sich flexibel bewältigen lassen und dann die Handlung voranbringen: Ihr sollt etwa die verschiedenen Alientypen lebend fangen und spezielle Ausrüstung wie Energiegeneratoren unbeschädigt bergen. So gilt es, zwischen und bei den Missionen Entscheidungen zu treffen, die Gestalt, Ausrichtung und Mitglieder der Organisation beeinflussen. Da sich diese im Aufbau befindet, müsst Ihr zunächst mit Rückschlägen rechnen. Erst gegen Ende des Abenteuers gewinnt Ihr die Herrschaft über die Erde und nehmt das Mutterschiff ins Visier.
Die Einsätze führen Euch in brennende Absturzstellen, aber auch Innenstädte und Industrieanlagen mit Zivilisten. Euer vier- bis sechsköpfiges Team geht rundenweise vor und sichert die Umgebung. Dabei darf jede Figur zwei Manöver pro Runde ausführen: Ihr könnt doppelt stürmen oder langsam vorrücken und dem Team Feuerschutz geben in diesem Modus ballern die Soldaten für eine Runde auf alles in Reichweite. So lassen sich die eigenen Kameraden sogar dazu verwenden, um Aliens aus der Deckung zu locken. Des Weiteren kostet jeder Handgriff ein Manöver, vom Nachladen über Heilung bis zum Einsatz vom Spezialgerät wie Granaten, Raketenwerfer und Taser. Mächtige Wummen sind jedoch mit Vorsicht zu genießen, da Explosionen Alientechnik zerstören. Neben dem Feuerschutz sind Deckung und Höhenunterschiede entscheidend: Euer Team kann sich neuerdings in Winkel kauern und Aussichtsplattformen sowie Container oder Dächer erklettern, um den Überblick zu nutzen. Auch wegen des Fog of War gilt es, die Blickfläche zu maximieren. Eure Soldaten werden aus internationalen Spezialeinheiten gespendet und befördert, sofern sie überleben: Je nach Eignung sind Spezialisierungen möglich wie Sniper, Taktiker, Sturmsoldat und Experte für schwere Waffen. Jede Gattung erlernt sieben von zwölf Talenten, darunter auch Trickschüsse und Reflexhandlungen. Nach dem Einsatz müssen Verwundete im Krankenbett genesen: Ihr entwickelt also eine vielköpfige Truppe, die je nach Auftrag und verfügbarem Personal ein individuelles Team formt. Fein: Alle Soldaten lassen sich beliebig ausrüsten und per Kasernen-Editor individualisieren.
Oliver Ehrle meint: Mit den umfassenden Taktikfunktionen, der entwickelbaren Basis und dem komplexen Team-Management ist XCOM ein Strategiespiel nach meinem Geschmack: Die schaurige Präsentation samt den vielen Action-Szenen und Nahansichten macht den Aliengrusel perfekt! Klasse finde ich auch den Zeitablauf und die Einsatz-übergreifenden Aufträge, die auch in Standardmissionen Spannung bringen ereignet sich ein Zwischenfall, bevor das nächste Waffenupgrade fertig ist? Die nützliche Autosave-Funktion mit mehreren Slots sorgt auf beiden Konsolen für kleine Hakler im Spielablauf, vermutlich ist sie deshalb zu Beginn deaktiviert. Des Weiteren sind Sprache und Animationen nicht immer synchron, auf den rückwärtigen Lautsprechern hatte ich bei manchen Szenen sogar Aussetzer. Insgesamt lassen sich diese technischen Mankos aber locker verschmerzen.
- organisiert eine Geheimorganisation
- actionreich präsentierte Strategie
- komplexes Kampfsystem mit Deckung und individuellem Soldatenverhalten
- innovatives Zeitmanagement
Es gruselt: dramatisches Sci-Fi-Strategiespiel mit trickreich arrangierten Aufbauelementen und opulenter Inszenierung.
| Singleplayer | ![]() | 88 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












Wirkt das Spiel an die die es bereits durch haben eigentlich “”fertig”” oder kommt ständig das Gefühl auf da fehlt doch was? Was das als DLC nachgeschoben wird.
Joa, nach sechs Missionen macht das ganze einen ordetlichen Eindruck. Morgen werde ich aber mal den Schwierigkeitsgrad von “”normal”” auf “”schwer”” stellen. Ging mir alles etwas zu einfach heute.
Hammer spiel, punkt.
Habe das Spiel heute von einem Freund bekommen. Das wird wohl wieder eine lange Nacht.
Bin ziemlich ratig auf das Teil, wird nachgeholt.
Ein tolles Spiel ,dass aber scheinbar nicht von selbst speichert(zumind. bei mir nicht)Spielt sich allerdings ganz anders als ich dachte.Ich hatte mehr so was wie Fire Emblem erwartet,es geht aber eher in Richtung Valkyria chronicles(sollte mal mal antesten wenn man dieses Spiel mag.Wurde leider dann nur auf Handheld fortgesetzt)
Eines der wenigen Games die sich heuer einen Hit verdient haben. Bei diesem Titel scheinen sich auch mal alle “”Fachzeitschriften”” einig zu sein… war meines Erachtens in diesem Jahr sehr selten der Fall.Auch von mir eine klare Kaufempfehlung!
Habe es schon durch. Wirklich suupi Game
Meiner Meinung nach, im Falle mich würde jemand danach fragen, DER Überraschungshit in diesem Jahr. Hätte aber auch nichts gegen ein Jagged Alliance in diesem Stil gehabt 😉
Wird mein erstes Spiel für 2013 werden. Ich freu mich drauf, endlich mal ein gutes Strategie Spiel auf Konsolen.