Shin Megami Tensei – Persona 2: Innocent Sin – im Test (PSP)

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Wieder schafft es ein japanischer RPG-Klassiker mit großer Verspätung in den Westen: Vor über zehn Jahren veröffentlichte Atlus von den beiden Persona 2-Episoden nur die zweite (Eternal Punishment) außerhalb von Japan. Gerüchteweise hing das mit der Rolle zusammen, die ein gewisser deutscher Diktator darin spielt. Nachdem das PSone-Original vor ein paar Monaten bereits von Fans übersetzt worden ist, bringt Atlus jetzt die PSP-Konvertierung offiziell in die Läden.
Persona 2: Innocent Sin orientiert sich stark an seinem direkten Vorgänger und hat wenig mit den radikal überarbeiteten Episoden 3 und 4 gemein. Fans erwartet ein langsames und komplexes Rollenspiel mit Zufallskämpfen und steifer Präsentation. In der Rolle des Schülers Tatsuya Suou geht Ihr mit Kameraden übernatürlichen Phänomenen auf den Grund und bekommt es mit einem Wesen namens Joker zu tun. Dabei verhaut Ihr Gegner nicht einfach: Ihr kommuniziert mit ihnen, verhandelt und zieht so manche Dämonen auf Eure Seite. Hinter der biederen Fassade steckt ein komplexes Abenteuer, das sich mit seinem modernen Setting und der ebenso cleveren wie bizarren Handlung angenehm vom immer noch vorherrschenden Fantasy-Einerlei abhebt – da stört auch die altbackene Präsentation nicht.

+ clevere Handlung
+ komplexes Abenteuer

– altbackene Präsentation

Trotz Alterserscheinungen macht das exotisch-okkulte Rollenspiel vor allem erfahrenen Genrekennern eine Menge Spaß.

Singleplayer81
Multiplayer
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