Kensei: Sacred Fist – im Klassik-Test (PS)

2
1984
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Seite 1

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Nach Namco und Square beweisen auch die Entwickler von Konami, daß sie im Stande sind, ein Prügelspiel im hochauflösenden Modus 9 (384 x 512 Pixel) zu meistern: 22 furchtlose Schläger stellen sich dem Turnier um die Herrschaft über die Unterwelt, doch nur neun davon dürft Ihr zu Beginn wäh­len. Neben dem Turnier tretet Ihr zum Zwei­spielerduell, Time-Attack- und Survival-Modus an; ungeübte Kämpfer nehmen ein paar Trainingsstunden. Wer sich nicht die Hände schmutzig machen möchte, verfolgt die Keilerei im Zuguck-Modus aus sicherer Ent­fer­nung.

Die Feuerknöpfe sind mit Schlag, Kick, Griff und Abwehr belegt, die Zei­ge­fingertasten dürft Ihr nach Belieben mit Kombi­na­ti­onen dieser Tasten belegen. Durch einfache Rich­tungs­­komman­dos und wiederholte Hiebe setzt Ihr die Einzelschläge zu wuchtigen Combos zusammen. Würfe führt Ihr nur im Nah­kampf aus. Dreh­kommandos (z.B. ml k & Schlag) sind dagegen nur vereinzelt nötig. Mit der Abwehrtaste blockt Ihr die Hiebe Eures Kontrahenten und verwandelt seine Ju­do­griffe in eigene Attacken. Liegt der Feind bereits am Boden, setzt Ihr mit einem herzhaften Tritt nach. Hinzu kommen die Sidestep-Moves (Drehschläge) und Ausfallschritte, die wendige Kämp­fer zu Seit­wärtsrollen-Flick­flacks erweitern. Außerdem verfügen Eure Streiter über Spezialfähig­keiten: Wrestler David geht mit dem Feind in den Clinch, um sich an­schließend hinter seinen Rücken zu winden oder aus einer ganzen Palette von Würfen zu wählen. Kung-Fu-Ex­per­tin Yuli schleudert Euch zu Boden und bricht Euch anschließend mit mehreren Hebeln alle Knochen, Aikido-Meisterin Saya schlängelt sich geschickt um Euch und verwandelt jeden Eurer Hiebe in einen eigenen Angriff.

Erfah­rene Prügel­spieler erkennen bald die Grenzen ihrer Schütz­linge: Sprint­at­tacken gibt’s meist nur eine, auch Hiebe und Tritte aus der Hocke sind rar. Be­son­ders harte Treffer werden wie im Tekken-Vorbild durch rote und blaue Pixelwolken signalisiert, gelegentlich sprühen auch gelbe Fetzen über den Bildschirm.

Gekämpft wird in schmucken Natur- und Stadtarenen wie Hinterhof, Hochausdach und Was­serfall, einen Stage-Knockoff gibt’s jedoch nicht: Die Kämpfer stehen auf einem Endlosboden, der durch teils verzogen wirkende Polygone mit dem 3D-Hinter­grund verbunden ist. Die PAL-Version bietet löbliches Vollbild, an das etwas schlep­pende Tempo müßt Ihr Euch jedoch erst gewöhnen: Möge der Stärkere gewinnen!

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Max Snake
28. August 2019 23:24

Kurz angesgespielt. Nett aber nicht fett.

19. August 2019 10:50

Ich mag die alten Wertungen. Damals standen 60er Wertungen noch für ordentliche Spiele.
Da fragt man sich wie es zu der Wertungsinflation von heute gekommen ist.