Revenge of the Savage Planet – im Test (PS5)

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Stellt Euch vor, man schickt Euch nach jahrelangem Training in die Weiten des Alls auf eine Erkundungsmission. ZunĂ€chst lĂ€uft alles nach Plan, doch dann plötzlich – gerade als Ihr einen bewohnbaren Planeten entdeckt – kollidiert Euer Raumschiff mit einem Asteroiden und Eure Rettungskapsel legt eine unsanfte Bruchlandung hin. Immerhin: Ihr und Eure plappernde Begleitdrohne EKO ĂŒberleben den Absturz, Euer Raumfahrzeug im Orbit bleibt intakt und kurz darauf findet Ihr sogar ein mehr als 100 Jahre altes, bewohnbares Habitat. Die schlechte Nachricht: Kaum habt Ihr die Station wieder hochgefahren, werdet Ihr auch schon per Videonachricht ­darĂŒber informiert, dass Euer frĂŒherer Arbeitgeber Kindred Aerospace von Alta Interstellar ĂŒbernommen wurde und Ihr gefeuert seid. Fristlos, versteht sich. Genau dieses Schicksal ereilt den namenlosen Protagonisten zu Beginn von ­Revenge of the Savage Planet. ”In Selbstmitleid zu versinken, bringt niemanden etwas. Also machen Sie das Beste draus”, so die lapidare Verabschiedung der ­Personalchefin von Alta ­Interstellar.

In der nun folgenden, wahl­weise allein oder kooperativ spielbaren Storykampagne gilt es, sich nicht mit diesem Status quo abzufinden, sondern vielmehr doch irgendwie zurĂŒck zur Erde zu ­gelangen. SchĂŒtzenhilfe erhaltet Ihr dabei von der KI-gesteuerten, extrem redseligen Flugdrohne namens EKO, einer mysteriösen Gestalt mit roten Augen, die Euch immer wie per Video-Call kontaktiert, sowie Martin Tweed, Eurem ehemaligen Boss bei Kindred ­Aerospace. Emotional und körperlich noch sichtlich gezeichnet von der Übernahme seiner ­Firma, motiviert er Euch kontinuierlich, den wahren Machenschaften von Alta auf den Grund zu gehen. ­ErzĂ€hlerisch gesehen wird dieser durchaus unterhaltsame, mit ­diversen Twists und einem mehrstufigen Ende gespickte Plot ­mithilfe von bizarren Videobotschaften und FunksprĂŒchen, kryptischen E-Mails, gelungenem Environmental Storytelling sowie witzig choreografierten Ingame-Zwischensequenzen vorangetrieben. Dazu servieren die Macher eine deftige Breitseite Gesellschafts- und Konsumsatire, die Raccoon Logic in erster Linie ­mithilfe von schrillen Werbespots in Szene setzt.

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Bort1978
7. Juli 2025 15:28

Vor kurzen erst durchgezockt und wie bei Teil 1 viel Spaß dabei gehabt. Schade, dass es wieder keine deutsche Sprachausgabe gibt. Bei den stĂ€ndigen Dialogen fiel es mir manchmal wĂ€hrend des Spielens etwas schwer die Untertitel zu verfolgen, wenn man z. B. gerade am KĂ€mpfen war.

Kleiner Tipp fĂŒr Platin-Sammler: FĂŒr eine TrophĂ€e muss man sĂ€mtliche Missionen abschließen. Ein Missionsziel ist alles auf den Planeten zu scannen. Das artet schnell in Sucherei auf den Planeten aus. Allerdings schaltet die TrophĂ€e auch frei, wenn man noch nicht alles gescannt hat und man beide Enden abschließt.

PlayingOldKid
7. Juli 2025 15:24

In der Tat ein sehr kurzweiliges sympathisches Game mit viel Abwechslung, Humor und Entdeckungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefĂŒhlt und der Umfang war perfekt, nicht zu lang und nicht zu kurz.