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| Spiel: | Revenge of the Savage Planet |
| Publisher: | Maximum Entertainment |
| Developer: | Raccoon Logic |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS5 |
| Erhältlich für: | PS5, XSX |
| USK: | 12 |
| Erschienen in: | 6 / 2025 |
Stellt Euch vor, man schickt Euch nach jahrelangem Training in die Weiten des Alls auf eine Erkundungsmission. ZunĂ€chst lĂ€uft alles nach Plan, doch dann plötzlich â gerade als Ihr einen bewohnbaren Planeten entdeckt â kollidiert Euer Raumschiff mit einem Asteroiden und Eure Rettungskapsel legt eine unsanfte Bruchlandung hin. Immerhin: Ihr und Eure plappernde Begleitdrohne EKO ĂŒberleben den Absturz, Euer Raumfahrzeug im Orbit bleibt intakt und kurz darauf findet Ihr sogar ein mehr als 100 Jahre altes, bewohnbares Habitat. Die schlechte Nachricht: Kaum habt Ihr die Station wieder hochgefahren, werdet Ihr auch schon per Videonachricht ÂdarĂŒber informiert, dass Euer frĂŒherer Arbeitgeber Kindred Aerospace von Alta Interstellar ĂŒbernommen wurde und Ihr gefeuert seid. Fristlos, versteht sich. Genau dieses Schicksal ereilt den namenlosen Protagonisten zu Beginn von ÂRevenge of the Savage Planet. âIn Selbstmitleid zu versinken, bringt niemanden etwas. Also machen Sie das Beste drausâ, so die lapidare Verabschiedung der ÂPersonalchefin von Alta ÂInterstellar.
In der nun folgenden, wahlÂweise allein oder kooperativ spielbaren Storykampagne gilt es, sich nicht mit diesem Status quo abzufinden, sondern vielmehr doch irgendwie zurĂŒck zur Erde zu Âgelangen. SchĂŒtzenhilfe erhaltet Ihr dabei von der KI-gesteuerten, extrem redseligen Flugdrohne namens EKO, einer mysteriösen Gestalt mit roten Augen, die Euch immer wie per Video-Call kontaktiert, sowie Martin Tweed, Eurem ehemaligen Boss bei Kindred ÂAerospace. Emotional und körperlich noch sichtlich gezeichnet von der Ăbernahme seiner ÂFirma, motiviert er Euch kontinuierlich, den wahren Machenschaften von Alta auf den Grund zu gehen. ÂErzĂ€hlerisch gesehen wird dieser durchaus unterhaltsame, mit Âdiversen Twists und einem mehrstufigen Ende gespickte Plot Âmithilfe von bizarren Videobotschaften und FunksprĂŒchen, kryptischen E-Mails, gelungenem Environmental Storytelling sowie witzig choreografierten Ingame-Zwischensequenzen vorangetrieben. Dazu servieren die Macher eine deftige Breitseite Gesellschafts- und Konsumsatire, die Raccoon Logic in erster Linie Âmithilfe von schrillen Werbespots in Szene setzt.









Vor kurzen erst durchgezockt und wie bei Teil 1 viel Spaà dabei gehabt. Schade, dass es wieder keine deutsche Sprachausgabe gibt. Bei den stÀndigen Dialogen fiel es mir manchmal wÀhrend des Spielens etwas schwer die Untertitel zu verfolgen, wenn man z. B. gerade am KÀmpfen war.
Kleiner Tipp fĂŒr Platin-Sammler: FĂŒr eine TrophĂ€e muss man sĂ€mtliche Missionen abschlieĂen. Ein Missionsziel ist alles auf den Planeten zu scannen. Das artet schnell in Sucherei auf den Planeten aus. Allerdings schaltet die TrophĂ€e auch frei, wenn man noch nicht alles gescannt hat und man beide Enden abschlieĂt.
In der Tat ein sehr kurzweiliges sympathisches Game mit viel Abwechslung, Humor und Entdeckungen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefĂŒhlt und der Umfang war perfekt, nicht zu lang und nicht zu kurz.