Das Bloober Tram hat bereits den Launchtrailer zu Cronos: The New Dawn veröffentlicht. Dieser stimmt uns mit packenden Szenen auf den kommenden Survival-Horror-Titel ein.
Cronos: The New Dawn erscheint morgen für PS5, Xbox Series X und Switch 2.
Das Bloober Tram hat bereits den Launchtrailer zu Cronos: The New Dawn veröffentlicht. Dieser stimmt uns mit packenden Szenen auf den kommenden Survival-Horror-Titel ein.
Cronos: The New Dawn erscheint morgen für PS5, Xbox Series X und Switch 2.
… so, jetzt das ganze Wochenende hingelegt und bin hellauf begeisterter als noch am Wochenende. Das Spiel wird bislang nur noch besser (bin den Stunden nach ca. bei der Hälfte).
Wer Resi (vor allem 2) liebt, wird Cronos ebenfalls lieben.
Und es ist definitiv kein Walking-Simulator. Wes Kind war die Idee??? 😉
Wenn ich so manche kritische Stimmen hier lese, drängt sich mir der Eindruck auf, dass Kritik auch Mal über´s Ziel hinaus schießen kann.
Und ich lobe das Teil – allein aufgrund seiner abgefahrenen Story – als sehr eigenständig und es ist mir wurscht, wo es diese und jene Spielmechanik geklaut hat.
Ich bin weiß Gott kein Bloober-Team-Fan. Im Gegenteil. Ich stehe all deren Arbeiten sehr kritisch gegenüber und habe noch keines der älteren Spiele länger als 2-3 Stunden ausgehalten. (Ausnahme Medium 5 Stunden und SH2 – aber von SH2 musste ich mich auch erst überzeugen, nachdem ich hörte, es kommt von Bloober).
Aber Cronos ist einfach geil.
Genau genommen muss es übrigens “Vulva” heissen und nicht wie von einigen hier beschrieben “Vagina”.
🙂
Das Risiko, am Ende gar rote Zahlen schreiben zu müssen, dürfte in dem Fall weitaus niedriger sein, als es beispielsweise bei The Callisto Protocol der Fall ist. Letztere hat ein Budget von ca. 160 Mio. US-Dollar, während Cronos weniger als 27,5 Mio. US-Dollar gekostet haben soll:
https://www.bankier.pl/wiadomosc/Bloober-nie-widzi-zagrozenia-dla-Cronos-The-New-Dawn-w-zwiazku-z-debiutem-Hollow-Knight-Silksong-wywiad-9003011.html
Ich hab rein gar nichts gegen “more of the same” (Traditionen sind wichtig ☝️😬 ).
Resi 5 und 6 wurden ja grade deshalb kritisiert, weil sie sich zu weit vom Core-Gameplay entfernt hatten (selbst von der Resi 4-Blaupause, die eben beim ersten Durchspielen noch “Panikhorror” war.)
Neu ist nicht immer besser, aber “das Altbekannte in schlechter umgesetzt” ist es nunmal auch nicht 😅
Wo die Tester den Schwierigkeitsgrad bei Cronos sehen, check ich jedenfalls definitiv nicht – mein Inventar quillt über vor Heilitems und Muni (bzw generiert mir das Spiel mit nahezu 100 % Zuverlässigkeit ja definitiv neue “Zufalls”-Funde, wenn ich tatsächlich Out of Ammo bin 😅)
@Revan
Bei der Eigenständigkeit müssen nicht unbedingt die Settings gemeint sein.
Die bewährten Spielmechaniken passen ja so weit, wenn man die Klientel nicht verschrecken will. Dann gibt es halt Fortsetzung-auf-Fortsetzung, gestrickt nach dem selben Muster und alle sind glücklich, weil man genau das kriegt, was man sich wünscht.
Prinzipiell habe ich nichts dagegen, außer es springen zig Entwickler auf den Zug und man hat dann nur noch Clones.
Solche Spiele funktionieren über mehrere Folgen, auch dann, wenn “nur” die Kosmetik geändert wurde, selbst wenn manche Settings für Backlash seitens der Fans sorgen können ( RE 5).
Dabei gibt es das eine oder andere Spiel, das untergeht, obwohl es Elemente aufweist, die das Genre voranbringen, in etwa wie Dark Souls für das, was früher eine gemeines “Hack n Slay” war.
Ich will das Spiel nicht komplett verteidigen, weil es auch seine Macken hatte, aber spiel mechanisch fand ich Zombi-U vielleicht eines der letzten, das etwas neues gewagt und gut funktioniert hat.
Tatsächlich mit einigem mehr an “Logik” für ein Horror Game, die schlüssiger war, als in anderen Vertretern, sofern so was in Games überhaupt möglich ist.
Die Spielfigur dort zittert beim ersten Waffengebrauch, weil sie nie zuvor mit einer Pistole geschossen hat, wird mit der Spieldauer besser, darf sich aber nichts an Kratzern seitens der Zombies erlauben, weil dann perma-Death und aus einem sicheren Versteck heraus, beginnt man dann mit einer neuen Figur, die sich die Waffen/Rucksack der/des Verstorbenen Souls-Like zurück-holen kann, um besser da zu stehen.
Das muss man erst mal schaffen.
Ach ja: Neue Figuren sind Random und Inventar durchsuchen tut man auf dem Gamepad und muss auf dem Hauptscreen aufpassen, dass man nicht angegriffen wird. Horror pur. 🙂
Ein Remake davon mit Triple A Qualität von heute, und ich steige wieder in die Materie ein! 😉
Und dann gibt es RE7 in der VR Version, die natürlich komplett un-mainstream-ig ist, da nicht jeder in den Genuß davon kommt, wenn die entsprechende Montur fehlt. Es zeigt, wie sehr die Wahrnehmung verändert wird, wenn die Sinneserfahrung geändert wird, auch wenn ich zugeben muss, dass es für mich eine Spur zu viel ist und das nicht nur, weil es mir unter der Brille schnell übel wird…
Will sagen: Es gibt/gab für mich nennenswerte Fortschritte, die ich begrüßt habe, es blieb aber dabei und der “Mainstream” will halt more of the same, von daher fühlt sich das zig-ste Horror Spiel für mich so an, wie “alles schon mal da gewesen”.
@ Genpei
“Eigenständigkeit kannst du bei Games heute mit der Lupe suchen”
Naja, ich finde schon, dass Silent Hill f ein vergeichsweise frisches Setting für Survivalhorror bietet. (Vermutlich aber auch nur, weil ich Project Zero nie gespielt habe 😅 )
Hinako mit ihrem alkoholkranken Vater ist mir jedenfalls auf Anhieb sympathischer als der “Vagina-Kopf” (danke für den Lacher; Ghostdog 😁 )
soweit ich weiß ist “nur” der director von returnal weg. da die basis steht und housemarque gameplay auch ohne ihn schon immer konnte mache ich mir da keine sorgen. ob es mir am ende besser gefällt als returnal sehe ich auch eher unwahrscheinlich da für mich bei returnal so gut wie alles passt.
fürs writing hatten die sich glaube ich einen von remedy geholt aber bin da jetzt nicht sicher.
ich erwarte eine etwas eingängigere/nettere und größere version von returnal. sowas haben die jedenfalls durchklingen lassen
hab in returnal übrigens mittlerweile über 400h versenkt 🙂
der verdammte turm lässt mich nicht los
Ich will Cronos nicht die Qualitäten absprechen, die ein gutes Horror-Survival Spiel ausmachen ( scheint eines zu sein), da ich es nicht gespielt habe, weiß aber nicht, ob sich einige in der Darstellung meiner Gefühle wiederfinden. Ich bin seit Langem so weit, bei solchen Games keinen “Spielspaß” mehr zu empfinden.
“Alleinstellungsmerkmalen” scheinen eher die Surrealen Ideen zu sein, die an sich so absurd sind, wie manche Logik-Löcher der RE Teile, wenn es um ihren Ressourcen-Management geht, als dass ich sehe, dass Cronos was völlig neues ausprobiert.
Solche Elemente können durchaus witzig sein und funktionieren und sie stören mich weniger, als wenn besagte Survival Mechanik das ganze Spiel ausmacht, dann sind die Lacher wegen der Obskuritäten schnell verflogen, weil sie am Kern nichts ändern.
Bei den ersten Trailern hatte es mich von der Atmo her an Returnal erinnert, bei dem ich bis heute eine Gänsehaut kriege, wenn ich an die grandiose Verschmelzung von Story und Gameplay denke.
Dabei glaube ich nicht mal, dass die aktuelle Besatzung von Housmarque etwas derartiges wiederholen kann. Bleibt Returnal ein Unikat, kann ich damit leben und das einzige was noch zu hoffen bleibt, ist dass Saros gut wird.
Am Ende sind es “nur” Spiele und wer für das Genre brennt, braucht sich an Abwechslung nicht beklagen, die meisten Spiele der Sorte sind nämlich noch fast alle erhältlich und die Publisher anscheinend gewillt, weitere zu produzieren, von daher hätte es Cronos verdient, erfolgreich zu sein, da es teuer und “professionell” genug ist. Ein Flop inmitten von zig Capcom Zombies, die anscheinend nach wie vor sehr gut laufen ( Pun intended) wäre schade.
ich hab was returnal angeht eigentlich keine hoffung dass irgendein anderer entwickler als housemarque einen anständigen clone hinbekommt.
also einfach auf saros (goty 2026) warten 😉
Im Vergleich zu den aktuellen RE erscheint Cronos weniger actionlastig, wenn es darum geht, eine schnelle Lösung auf eine Situation zu finden. Es ist mehr darin verwurzelt, methodisch die Umgebungen und Gegner zu lesen, sich unter Einsatz knapper Ressourcen richtig zu positionieren, um den weiteren Weg zu bereiten. Daraus ergibt sich ein ähnlicher Effekt wie bei Dark Souls, wo sich ein gewisser Respekt für die Gegner einstellt.
Ich habe mehr Returnal erwartet und es nicht bekommen. Und als es sich abzeichnete, dass es mehr in Richtung RE geht, war für mich klar, dass Cronos nichts für mich sein wird, weil ich die Idee aus Capcoms Zombie-Spiel nicht mehr sehen kann.
Bei dem was ich bisher gesehen habe, könnte es Fans des Genres gut unterhalten und “Eigenständigkeit” bei Games kann man heute generell mit der Lupe suchen.
Ist ja auch nicht mehr so einfach, sie zu erfüllen.
Ach, komm, hör doch auf. In welchem Spiel kannst du schon einen Helm tragen, der wie eine Vagina aussieht.
Ich würde es nichtmal als Fehlkauf bezeichnen, nur dass ich von einem Vollpreisspiel etwas mehr Eigenständigkeit erwartet hätte 😅
Schon dieser Satz, den die Wanderer am Ende einer Konversation immer wieder raushauen, klingt wie Mandaloreans “Das ist der Weg!” und so wirkt das gesamte Spiel auf mich wie ein Fanfiction-Versatzstück von dutzenden Vorbildern, ohne deren Qualität je ganz zu erreichen (oder gar selbst etwas relevantes zum Genre beizutragen.)
“Wenn Dead Space mit Alan Wake ein Kind zeugt und Resi dabei zusieht” – oder so ähnlich hat Eurogamer getitelt, das beschreibt es eigentlich ganz passend
Für mich jedenfalls ne gute 70 – kann man machen, sollte man aber vorsichtshalber nur im Sale 😁
finde das spiel wird nach ca 3h weniger schlauchig. würde sagen ähnlich openschlauch wie ein re4 bisher
an dem rest kann ich mich einfach nicht so aufhängen. zahnräder sind halt ein symbol für metal scraps und chemikalien immer in einem behälter der ja auch materialien liefert. vielleicht hilfts ja wenn man das im hinterkopf hat 🙂
in re2 können dir gegner selbst bei offner tür nicht in den save room folgen. nur ein beispiel was mich übel raushauen würde wenn ich da ähnlich rangehen würde. oder die ganzen bunten schlüssel, albernen puzzles, blumentöpfe usw
ich liebe das alles trotzdem
naja jedenfalls schade falls es ein fehlkauf für dich ist. ich muss ja auch erstmal weiter spielen. da kann noch viel passieren
Mit “poliert” meinte ich kleinere und größere Gameplayfeinheiten wie z.B.:
– Resi 2 u.a. sind zwar (zum Glück) nicht Open World, aber bieten durchaus Platz zum erkunden/ “sinnvollen” Backtracking. Cronos ist größtenteils ein Schlauch.
– Durch die engen Gänge bin ich trotz Munitionsknappheit meist zum Kampf gezwungen, Flucht klappt selten (jedenfalls die Bereiche, wo ich bislang war)
– das Inventarsysrem von Resi wirkt deutlich spaßiger, fast wie ein eigenes Mini-Game im Spiel
– Die guten Resis bieten eine deutlich besser eingebundene Rätselmechanik
– ich kann Dead Space-Style Stampfattacken durchführen, weiß aber noch nicht mal warum. Leichen an der Reanimation hindern bewirkt das jedenfalls nicht.
Mit fehlender Logik meine ich eine Kohärente Ingame-Logik. Dass mich Heilkräuter heilen und ich Schießpulver für Munitionsherstellung brauche, glaube ich sofort.
Bei Cronos habe ich das Gefühl, dass viele 08/15-Standard-Dinge einfach nur wahllos umbenannt worden sind, um sie bemüht fancy klingen zu lassen.
“Reisende” statt “Söldner”, “Waise” statt “Zombies”, “Energie” statt “Credits’, “Fackel” statt “Flammenwerfer”, “Zahnräder” statt “Brennstoff”
Ja klar, kann man alles machen. Versteh halt nur nicht, warum. Wirkt, als wolle man mehr Kreativität vortäuschen, als da wirklich drin steckt. Der “Plasmacutter” aus Dead Space heißt so, weil er als Werkzeugtool heißes Plasma verschießt, mit dem man sogar Gliedmaßen durchtrennen kann. Es handelt sich nicht einfach nur um eine blumige Umschreibung für “Pistole”. Ebenso heißen die “Necromorphs” so, weil sie totes Gewebe umformen können und es eben nicht nur reine Zombies sind. Die Cronos-Begriffe wirken völlig willkürlich und absolut austauschbar.
Genauso wie die Hauptcharakterin, die sich völlig unbeeindruckt von all dem zeigt, was da um sie herum passiert und anders als Leon, Jill und Isaac Clark zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise glauben lässt, dass sie es in irgendeiner Art und Weise besorgniserregend findet, was da grade auf sie einprasselt.
find artstyle super und das spiel ist was steuerung und technik angeht jedenfalls wesentlich polierter als silent hill. spielt sieht eigentlich fast wie re2r was das movement angeht.
das mit dem aufladschuss gefällt mir und versuche erstmal einen pistol only run
den rest der kritik kann aber nicht wirklich nachvollziehen 🙂
wenn einen solche unlogiken stören dürfte man die resident evil reihe jedenfalls erst recht nicht ertragen können.
das sich auch dieses spiel nicht sooo ernst nimmt dürfte man spätestens dann merken wenn einem katzen upgradematerialien geben. wenn man es “realistischer”/immersiver braucht empfehle ich die metro spiele.
ich liebe alle genannten spiele und klar kommt cronos nicht an die ganz großen ran aber ich finds bis jetzt (4-5h) wesentlich besser als erwartet
an alle
unbedingt hdr mid luminance auf 4 stellen. dann siehts nicht mehr so ausgewaschen aus.
und hdr max natürlich dem tv entsprechend. rest kann bleiben
eine sache noch
man findet viiiel zu viele texte. gefühlt in jedem raum mindestens 2 oder so. das sind mir einfach zu viele unterbrechungen und genau wie in control lese ich da mittlerweile nichts mehr. schade falls es interessant sein sollte aber ich halts nicht aus. kein problem für mich da mir die story relativ egal ist in solchen spielen. reicht mir wenn ich ganz grob weiß worum es geht
Habs jetzt auch angespielt und naja.
Bestes Spiel von Bloober (bis auf Silent Hill 2), definitiv. Aber das ist bei diesem bisherigen Walking-Sim-Studio ja auch nicht wirklich schwer 😅
Wäre es ein “Indie-Fanprojekt”, wäre ich sicherlich ganz hin und weg. Aber als 60 Euro Vollpreis-Prestigeprojekt für ein Studio mit über 20 Jahren Entwicklungserfahrung – ich weiß ja nicht.
Artdirection des Helms wirkt wie Dead Space/Bioshock-Ausrüstung für ganz ganz Arme.
Gameplay natürlich sehr nah an Dead Space/Bisschen Resi, aber eben bislang ohne jede wirkliche Eigenständigkeit oder auch nur ansatzweise den Feinschliff der Vorbilder zu erreichen.
Story bislang auch so lala, gesichtslose Protagonistin als stumpfe Befehlsempfängerin im wenig subtilen “Regierung versagt mal wieder bei der Bekämpfung einer Pamdemie”-Setting.
Und irgendwelches Zeit-Plattform-Riss-Manipulationszeug passt als durchgeknallte Over-The-Top-Action vlt zu Bayonetta, wirkt auf mich in einem eigentlich trostlos angegedachten Weltuntergangsszenario jedoch einfach nur Atmosphäre killend, weil komplett jeglicher Authentizität beraubt. Klar, da schwebt mal eben einfach so ein abgerissenes Schloss in der Luft. Genau so wird es zur Apokalypse sicherlich aussehen.
Genauso Atmosphäre killend sind auch diese permanenten Unlogiken. Wieso kann ich flüssige Chemikalien zu Patronen verschmelzen? Wieso werden aus 3 Zahnrädern plötzlich Napalmbomben? Wieso schickt mich mein Auftraggeber auf super wichtige Mission im mutierten Feindesland nur mit einer Schrottpistole bewaffnet?
“‘Schwer” ist das Spiel btw absolut nicht. True Trophys schätzt es in seinem Trophäen-Leitfaden im Schwierigkeitsgrad 4/10 ein. (Zum Vergleich: Dark Souls 3 hat dort 6/10.) Keine Ahnung, was sich so viele Redakteure dort am vermeintlichen Schwierigkeitsgrad stören. Ja, es ist halt kein Ballerspiel mit endlos Munition, aber das wars auch schon ^^
sehe es nach ca 2-3h wie joia. ich mags einfach 🙂
Ich habe es auch gekauft.Kommt zwar erst am Dienstag aber habe dafür auch nur 49,99 bezahlt.Ist zwar nur eine Game Key Card aber immerhin habe ich eine Hülle und eine Karte die ich einstecken kann.
@steffenheller – ich finde all deine Punkte richtig, aber genau das macht den Reiz des Spiels aus und der wird vom Entwicklerteam auch richtig eingesetzt – auf die Geschwindigkeit von Cronos sollte man sich einlassen und dann wird man entsprechend belohnt. Ich renne beispielsweise so gut wie nie. Erfasse Räume, bevor ich sie betrete und beachte die Umgebung. Dort stecken soviele Hinweise auf mögliche Ereignisse. Herrlich.
Cronos ist für mich das beste Spiel, das Bloober bislang rausgebracht hat (eigenes Spiel, nicht SH2). Nach einer Nacht und einem halben Tag kann ich nur sagen, dass der taktische-strategische Wert des Spiels sehr hoch ist – zugegeben – aber genau das macht einen unglaublichen Reiz aus – wie ich oben angedeutet habe.
Und wer konzentriert von Anfang an die gegebenen Upgrademöglichkeiten am Automaten nutzt, hat eigentlich kein Problem. Und ja, schwer ist es trotzdem.
Das enge Inventar, die trägen, schweren Bewegungen, das dürftige Material, die fiesen Gegner – klasse.
Dazu eine echt klasse Atmosphäre.
Es heißt ja nicht umsonst “Survival-Horror”.
@Steffen
Ja, dass die Games an sich schwierig zu vergleichen sind (Atmo-Adventure zu Action-Horror-Adventure) dachte ich bereits.
Wollte nur wissen, ob Bloober qualitativ inzwischen, nach dem Erfolg von SH2R, sich auch mit eigener IP noch weiter in die richtige Richtung mit Chronos bewegt.
Aber ich werd’s eh irgendwann antesten. 🙂
@SonicFanNerd Medium hab ich nach ein paar Stunden damals abgebrochen. Glaube, mir gingen damals die Begegnungen mit diesem Monster auf den Geist.^^
Cronos ist bisschen schwer vergleichbar, da sich The Medium eher wie ein Adventure angefühlt hat. Cronos geht schon eher in so ne Action-Mischung aus Dead Space und Resident Evil. Ich fand das Silent Hill 2 Remake klar stärker als Cronos, aber wie du schon sagst: Da hatte Bloober damals eh ne Vorlage.
@Maverick
Die Kämpfe sind vor allem sehr monoton und undynamisch. Das ständige Aufladen der Waffe ist zu sehr aufgezwungen und sorgt für son ständigen Moment des Abwartens vor dem Schuss. Bewegungen der Heldin sind dazu noch ziemlich behäbig und Platz ohnehin auch oft eng. Auch verlaufen Begegnungen sehr oft sehr ähnlich und gibt einfach zu wenige Gegnertypen für die lange Spielzeit. Das Mutationsfeature klingt in der Theorie cool, aber da wird dann doch wenig mit angestellt – da hat man nach dem ersten Drittel ganz gut im Griff und man weiß auch, was einen erwartet (heißt meist für einen nur, dass sie mehr einstecken). Da man die Leichen/Körper nicht wie bei Dead Space zertreten kann und nur Feuer hilft – wofür man auch keinen Flammenwerfer hat, sondern ein ziemlich mäßiges Item, das Platz frisst – begeht man als effektiver Spieler schon alleine dadurch ziemlich viel Backtracking. Ich mag auch das mangelnde Trefferfeedback nicht so sehr. Meist gehts darum, die Schwachstelle mit einem aufgeladenen Schuss wegzuhauen, damit sie mal kurz hinfliegen. Passiert das nicht, ziehen sie halt einfach ihre Manöver durch. Wäre schon cooler gewesen, wenn da ein bisschen mehr Möglich gewesen wäre, speziell im Anbetracht der Mutationsidee.
@Spacemonkey
Das mit dem Schwierigkeitsgrad stimmt schon. Zu Beginn ist es schon schwer und die erste Version, die Tester hatten, die fühlte sich sogar noch fieser an (hatte ständig zu wenig Munition. Ein Fehlschuss konnte schon den Tod bedeuten). Nach der ersten Hälfte entspannt es sich aber ziemlich und ähnlich wie bei Silent Hill 2 Remake und anderen Survival-Horror-Titeln lässt der Algorithmus genügend Ressourcen fallen, wenn. Durch das kleine Inventar nimmt man tendenziell eh weniger mit, um Backtracking zu vermeiden. Hatte daher dann in meiner Reisetruhe stetig gecraftete Munition, Minen und Heilpacks übrig. Bei einer Massenschlacht kann man trotzdem schon mal überrascht werden beim ersten Versuch, aber das Spiel speichert automatisch vor jeder minimal gefährlichen Stelle. Notfalls kann man sich also nochmal in der Basis bisschen was kaufen oder Items im Inventar austauschen, um mit beispielsweise mehr Munition in die Arena zu gehen.
Naja solche spiele gibt es imo mittlerweile viel zu selten und es kostet ja auch nur 55€ was ja auch mehr als fair ist. Und bis Isolation 2 kommt wird es noch lange dauern. Hab irgendwie lust drauf.
Der Faktor sollte immer mit berücksichtigt werden – der Zeitdruck kann ein bereits forderndes Spiel noch zusätzlich schwerer gestalten, wenn dieser Einfluss auf die Spielweise hat, die nicht im Sinne des Spiels ist (siehe Alien Isolation).
es gibt keine auswählbaren schwierigkeitsgrade. kann mir vorstellen dass das einige tester etwas genervt haben könnte wenn auch noch zeitdruck mitspielt. erst nach einmaligem durchspielen bekommt man einen härteren.
mein eindruck aus videos ist dass die kämpfe etwas stressig werden können da man nicht besonders agil ist, man öfter etwas wenig platz hat und man den schuss aufladen muss um richtig schaden zu machen und auch erst dann ein befriedigendes trefferfeedback bekommt. das sollte wahrscheinlich einen ähnlichen effekt auf die kämpfe haben wie die unbeweglichkeit beim schiessen in älteren resident evils.
obs mich auch nervt wenn gegner sich mit kadavern verschmelzen muss ich selbst rausfinden. für mich hört sich das trotz mancher kritik immernoch ganz interessant an.
die spielzeit scheint für diese art spiel wirklich etwas lang zu sein. mal sehen
Wenn es tendenziell zu schwer sein sollte, sich das am Spielerverhalten quantitativ erfassen lässt, dann dürfte das Studio da noch nachträglich Anpassungen am Balancing vornehmen.
Die Meinungen im Netz gehen auseinander – andere schreiben, es sei nicht schwerer als vergleichbare Genrevertreter.
@Steffen Ich hab jetzt gedacht das du von dem spiel total schwärmst. Bei gamepro ist es ja sehr gut geworden, bei eurogamer und 4p wohl zu schwer.
Warum sind die kämpfe denn ein Schwachpunkt ? Sah jetzt in den videos recht gut aus. Ich steh ja total auf solche horror dinger callisto protocol fand ich auch mega. Wollt mir Cronos am WE eigentlich mitnehmen, aber nachdem Kommentar zweifel ich da leicht.
@Steffen
Hast du “The Medium” von Bloober gespielt?
Wenn ja: Gibt es deiner Meinung nach insg. Verbesserungen/Entwicklungen in der Qualität nun bei Chronos?
Die Games die ich bisher von Ihnen gespielt habe zeigen aus meiner Sicht bisher stetige Weiterentwicklung.
The Medium war im Kern eben auch interessant, es hakte dann aber an der Umsetzung für ein richtig gutes Spiel und nach hinten raus wurde es arg konfus aus meiner Sicht.
Das SH2 Remake habe ich bisher nicht gespielt (das Original ist für mich eins der besten Horror Games), dieses würde ich aber aufgrund der Vorlage, auf die Bloober zugreifen konnte, nicht als eigenständige Bloober Entwicklung ansehen. Da gab es aber vrmtl. learnings, die in die Chronos-Entwicklung mit einspielen.
Steckt ein gutes Spiel im Kern, aber Ausführung meh. Kämpfe sind leider ein großer Schwachpunkt. Hätte mir echt gewünscht, dass das Spiel kürzer wäre oder seine Ideen richtig nutzt (und andere Designentscheidungen getroffen hätte).
Der Trailer macht schon mal bock. Werd mir ein paar Lets Plays ansehen bevor ich mir es kaufe.