Übernahme von iD Software

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Der Deal ist perfekt: Gestern Abend verkündete ZeniMax Media, Mutterfirma des Publishers Bethesda Softworks, dass der amerikanische Entwickler iD Software aufgekauft wurde. Damit vereinigen sich die iD-Marken Doom, Quake, Wolfenstein und das demnächst erscheinende iD-Produkt Rage mit den Bethesda-Serien Oblivion und Fallout.

Der legendäre Entwickler iD Software (gegründet 1991) soll nicht zerschlagen werden, sondern wird vollständig erhalten. Der bisherige Direktor John Carmack übernimmt weiterhin die Verantwortung. Grund für die Übernahme ist laut Carmack, dass man müde sei, ständig neue Investoren zu suchen. Nun muss iD Software nicht um Marketing-Budget ringen und kann sich primär auf die Software-Entwicklung konzentrieren. Sämtliche iD-Spiele werden fortan über Bethesda Softworks vertrieben.

Update: John Carmack gesteht gegenüber VentureBeat, durch den Deal mit Zenimax einem Aufkauf durch möglichwerweise EA oder Activison entgangen zu sein. Dort wäre id Software nur ein Shooter-Studio von vielen und vermutlich personell entschlackt worden. Übrigens soll Rage (Mix aus Shooter und Rennspiel) über Electronic Arts vertrieben werden, wie EA die Übernahme heute kommentierte.

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captain carot
25. Juni 2009 22:03

Bethesda! Bzw. die Bethesda Gründerväter.

Dex Dexter
25. Juni 2009 11:49

Wer steckt eigentlich hinter ZeniMax Media?

Napalus
25. Juni 2009 10:18

Hurra.Was juckt das uns deutsche wo wir 90% der ID Spiele entweder garnicht oder nur total zerstückelt bekommen?Aber da kommt mir ne coole Idee.Wenn jetzt Wolfenstein und Fallout unter einem Namen laufen,vielleicht kommt ja dann bald ein Spiel “”Nazigedon””!!! Wäre doch toll oder? 😉