Virtual Chess 64 – im Klassik-Test (N64)

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Schach auf dem Nintendo 64: Das hört sich nach einem Genre an, in dem ambitionierte Ent­wickler richtig auftrumpfen können. Erinnern wir uns: Bis auf technisch halbgare Chess­ma­ster-Ruckeleien konnte man auf dem Next-Generation-Sektor in den letzten Jahren seine grauen Schach­zellen nicht auf Trab bringen.

Mit der Modul-Umsetzung des “Spiels der Könige” bleibt Titus auf sicherem Terrain: Ihr tretet in einer von zwölf Spiel­stufen gegen das Nintendo-Hirn an und laßt Euch auf Wunsch die Zug­mög­lich­keiten anzeigen. Habt Ihr dagegen von Läufer, Springer und Co. noch keinen blassen Schimmer, lest Ihr erst das Tutorial, das Euch neben den Figuren auch Extras wie die Rochade und das En-passant-Manöver erläutert. Seid Ihr fit, wagt Ihr Euch auf das nobel gestal­tete 3D-Brett im klassischen Holz­design. Mit zwei C-Knöpfen dreht und kippt Ihr das Brett nach Belieben, um die Übersicht zu erhöhen.

Damit etwas Leben in die Denkschlacht kommt, wird (auf Wunsch) jedes Schlagen einer Figur als 3D-Animationssequenz illustriert. Ein gewitzter Bauer brät dem Wackel­pudding-Turm eins über, eine fette Damen-Walküre wirft sich über einen Geißbock-Springer. Leider sind diese gut gemeinten Animationen recht langweilig – die MAN!AC-Schach­mann­schaft schüttelte bei den obskur designten Hampel­mann-Gefechten bald den Kopf. In der übersichtlicheren 2D-Ansicht stehen Euch im Ge­gensatz zur 3D-Optik vier verschiedene Figuren­sätze zur Verfü­gung. Neben den üblichen Funktionen wie Zugrück­nahme und dem Einblenden einer Schachuhr laßt Ihr Euch in der Not per B-Knopf einen Zug vorschlagen, per Z-Taster führt Ihr diesen aus – eine korrekte Notation wird leider nicht durch­geführt.

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