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| Spiel: | Dinkum |
| Publisher: | Krafton |
| Developer: | James Bendon |
| Genre: | Simulation |
| Getestet für: | Switch |
| Erhältlich für: | Switch |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 2 / 2026 |
Das Ende 2017 als ambitioniertes Ein-Mann-Projekt begann und ab 2022 auf PC erste Early-Access-Schritte ging, hat es nun als fertiges Spiel auch auf die Switch geschafft. Dinkum sieht sich selbst als ”Überlebenssimulationsspiel mit unendlichen Möglichkeiten”, was ein wenig hoch gegriffen ist, denn tatsächlich ist der Survival-Anteil überschaubar und eher zweitrangig. Viel häufiger seid Ihr mit Aktivitäten beschäftigt, die wie eine Mischung aus Animal Crossing und Stardew Valley wirken, während die technisch passable Optik eine Prise Minecraft einbringt.
Gerade der Anfang erinnert stark an Nintendos Serie. Ihr zieht auf eine (massiv größere und mit mehreren Biomen bestückte) Insel, um dort ein Städtchen aufzubauen und Bewohner anzulocken. Sind die Zelte von Euch und Eurer als Verwaltung agierenden Auftraggeberin aufgestellt, taucht schnell der erste Helfer auf, der einen provisorischen Laden eröffnet. So beginnt Euer Tagesablauf, bei dem Ihr Rohstoffe und Nahrung hortet, mit allerlei Hilfsmitteln von Axt über Fangnetz, Schaufel, Angel und Hacke hantiert und Aufgaben erledigt, um Geld und Lizenzpunkte zu sammeln. Die wiederum eröffnen neue Möglichkeiten – so wird etwa in Minen geschürft, auch Gartenbau und Viehzucht kommen auf Wunsch hinzu. Das geht insgesamt unterhaltsam von der Hand, sofern Ihr Euch damit anfreunden könnt, dass einige Aktivitäten viel Menügefummel notwendig machen und das Spieltempo generell sehr gemütlich ausfällt. Positiv schlägt zu Buche, dass anders als bei Animal Crossing jederzeit der nächste Tag eingeläutet werden kann.








