God of War Sons of Sparta – im Test (PS5)

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Als Shadow Drop wurde ein 2D-Metroidvania-Spin-off zu Sonys beliebtesten Glatzkopf veröffentlicht. Das versetzt Euch in die Kindheit des 13-jährigen Kratos, der sich mit seinem jüngeren Bruder ­Deimos in der Umgebung von Sparta auf die Suche nach dem vermissten Jungen Vasilis begibt.

Leider passiert kaum mehr in der Handlung und epische Momente wie in der ­Hauptreihe gibt es trotz gelegentlicher ­Bosskämpfe gegen mythische Kreaturen nicht. Stattdessen lauscht Ihr alle paar Bildschirme Gesprächen mit Deimos und anderen Spartanern und auch der erwachsene Kratos meldet sich mit seiner noch nicht von ihm getöteten Tochter Calliope ab und an zu Wort, um ein bisschen die Geschichte anzureichern. Jedoch wiederholen sich die Themen hierbei stets, weshalb Ihr selbst nach zehn Stunden trotz neuer Gebiete, Waffenupgrades und frischen magischen Werkzeugen nicht das Gefühl habt, dass sich etwas vorwärts bewegt.

Spielerisch bedienen sich die Entwickler bei der Serie selbst und der starken Genrekonkurrenz – ohne jedoch deren Klasse oder fluffiges Kampfgefühl mit stets voller Kontrolle zu erreichen. Eure Hauptwaffe, der Speer, erhält zwar neue Bauteile, um andere Spezialisierungen zu ermöglichen, aber das beeinflusst kaum Euren Spielstil, da auch der niedrige Schwierigkeitsgrad erst sehr spät im Spiel ansteigt. Das Leveldesign und die Wegfindung funktionieren jedoch. Auch bietet Sparta reichlich optionale Inhalte wie Kampf-Herausforderungen für Werkzeug-Upgrades. Es gibt zwar etliche Speicherpunkte zum Regenerieren, aber schnellreisen dürft Ihr nur über wenige Götter­tempel, weshalb Ihr die ohnehin nicht unbedingt benötigten Upgrade-Ressourcen liegen lasst und lieber weiterhin der Zielmarkierung auf der Karte folgt.

Oberflächlich ist die bemühte Präsentation gelungen. Die deutschen Sprecher machen einen guten Job und der Soundtrack liefert ein paar eingängige griechische Melodien. Visuell punktet das Abenteuer immer wieder mit einem Pixel-Kunst-Mix, jedoch sind nicht alle Sprites, Hintergründe und Animationen stets stimmig. Auch hier hinterlassen Konkurrenten wie Blasphemous II einen insgesamt stärkeren ­Gesamteindruck.

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