America’s Army verschlingt Millionensumme

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Der Free-to-Play-Shooter America’s Army hat in seiner zehnjährigen Bestehensgeschichte 32.8 Millionen US-Dollar gekostet. Diese Summe nennt die US-Regierung im Rahmen des ’Freedom of Information Act’, ein Gesetz, das jedem US-Bürger das Recht auf Informationszugang gewährt.

Zahlreiche Erweiterungen, Revisionen, Konsolen-Spinoffs und Sequels – der aktuelle Titel hört auf den Namen America’s Army 3 – haben zu der gigantischen Summe geführt, die dem Steuerzahler zu Lasten gehen. Ursprünglich sollte der Ego-Shooter ’nur’ sieben Millionen US-Dollar kosten und über fünf Jahre laufen. Zur Kostenexplosion hat letztlich der Beschluss geführt, wegen militärischer Geheimhaltung keine externen Entwickler zu beauftragen. Die US-Army hat stattdessen eine eigene, kostenintensive Entwicklungs-Abteilung gegründet.

Die britische Armee lobt hingegen die Lobbyarbeit der US-Army, die ihre Zielgruppe der spielaffinen Männer sehr wohl verstünden und mit America’s Army erfolgreich anwerben.

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Xtremo
10. Dezember 2009 3:22

[quote]Lieber ein Computerspiel als Zwangsdienst an der Waffe.[/quote]Da stimme ich doch mal voll und ganz zu. :)Ich finde sowieso: Wenn Menschen schon so dumm sein müssen, sich gegenseitig zu bekriegen, dann können sie das doch heutzutage bitte in Counter-Strike, Battlefield, Modern Warefare oder Schießmichtot 2000 machen und keine Menschenleben dafür opfern.Na ja, wobei… wer (reellen) Krieg toll findet, kann auch ruhig in selbigen ziehen und ersch… ah, jetzt werd’ ich grenzwertig, ich lass es lieber.

10. Dezember 2009 0:37

Der amerikanische Steuerzahler finanziert seit Dekaden eine Tötungsmaschinerie, ohne die das Land mit weit gewichtigeren Problemen zu kämpfen hätte, als ein dummes PR-Spiel…und das ist eine Tatsache, über die ich mir eher Gedanken/Sorgen machen würde.

captain carot
9. Dezember 2009 17:55

@Vader: Zumindest am PC ist´s KOSTENLOS. Bitte daran denken. Als PR-Arbeit aber ziemlich genial, damit spart man an anderer Stellle sicher Werbekosten. Und davon abgesehen versenkt das US-Militär auch nicht wenig Kohle in Serien wie JAG und so manchem Fil

dmhvader
9. Dezember 2009 17:31

Völlig überflüssig! Habe mir mal vom US-Marktplatz die Demo des letztes Teils (nur in den USA erhältlich) für die 360 gesaugt! Das Game spielt sich so ähnlich wie Ghost Recon, wirkt aber insgesamt deutlich “”billiger”” produziert, obwohl es auch von Red Storm ist! Aber das neue GR wird sicherlich eh deutlich besser werden, und auch MW 1+2 bieten ein besseres Kriegsszenario und konkurrenzloses Gameplay! Und wer es richtig realistisch will, zockt eh Operation Flashpoint auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad (und holt wie ich “”nebenbei”” 1.000 Gamerscore;o)Was wollen die denn da mit A.A. alles anstellen, um es noch konkurrenzfähig zu machen?Im Großen und Ganzen finde ich es aber schon ziemlich pervers, wie die Amis ihre Kiddies mit Videospielen auf Krieg trimmen – als ob die schon den 3. Weltkrieg vorbereiten…Vor allem nerven diese Bratzen bei MW2 total!

Saldek
9. Dezember 2009 17:10

Lieber ein Computerspiel als Zwangsdienst an der Waffe.

chief wiggum
9. Dezember 2009 16:07

ein “”löschen”” knopf wäre schön gewesen…

CyborgX7
9. Dezember 2009 15:41

kenne das spiel nicht un kann s deshalb nicht beurteilen finde es aber ziemlich respektlos gegenüber den steuerzahlern