Xbox – 3.200 Jobs gestrichen, 4 Studios abgegeben & mehr

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Auf Xbox Wire wurde jetzt das Statement zum angeküdingten “Xbox Reset” von Chefin Asha Sharma verkündet, das aufführt, welche Auswirkungen die dazugehörigen Änderungen auf die Konsolen-Sparte von Microsoft teils mit sofortiger Wirkung haben werden.

Ausführtlich findet Ihr die Infos dort, die wichtigsten Details sind aber wie folgt:

  • 3.200 Jobs werden gestrichen – 1.600 sofort, der Rest bis Mitte 2027.
  • Zwei Studios werden inklusve ihrer bisherigen Titeln dem jeweiligen Management überlassen und können damit als eigenständige Unternehmen weiter machen – das betrifft Double Fine und Compulsion Games.
  • Zwei Studios bekommen neue Besitzer (die aber nicht genannt werden) und werden so zumindest die bereits in Arbeit befindlichen Titel abschließen können – das betrifft Undead Labs (State of Decay 3) und Ninja Theory (Senua).
  • Für Arkane werden “strategische Optionen” erkundet, (noch) zumindest wird Studio also nicht geschlossen.

Dass zudem die Kosnolen in Kürze spürbar teurer werden, wurde ja bereits vorletzte Woche bekannt

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Maverick
6. Juli 2026 18:43

Man könnte ja fast meinen sony und ms würden so eine art shit bingo spielen.
Als würde man versuchen sich jede Woche mit neuen miesen Nachrichten bzw Ankündigungen zu übertrumpfen.

Dann wäre ja jetzt wieder sony dran, vielleicht könnte man auch mal wieder ein Studio dicht machen, vielleicht Bend oder so.

captain carot
6. Juli 2026 18:20

Bei Arkane dürften französische Unternehmens- und Arbeitsrechtsgesetze zum Tragen kommen, die es schwierig machen, das Studio einfach so abzusägen. Anders als bei Ninja Theory oder Undead Labs könnte es Arkane auf die Füße fallen, dass sie mit Blade ausgerechnet an einem Lizenztitel arbeiten. Hoffentlich findet sich da eine Lösung.

Spannend, um es mal nett auszudrücken, werden die weiteren Personaleinsparungen. Denn da ist iegendwie noch so gar nicht klar, wie das erfolgen soll. Mal abgesehen davon, dass das bestimmt irre motivierend für die Mitarbeiter ist, die so gar keine Ahnung haben wie es in zwölf Monaten aussieht, das ist angesichts der letzten Schrumpfkuren schon eine Hausnummer.

Man will sich mehr auf starke, bekannte Marken konzentrieren. Da war im Fall von Bethesda zum Beispiel die Rede von mehr Doom, Wolfenstein, Quake, Fallout und Elder Scrolls. Bei MS selbst bleiben ja gefühlt nur noch Gears, Halo, Forza Horizon und falls es denn wirklich zündet Fable. Rare hat neben Sea of Rhieves irgendwie noch nix neues in Sicht. Minecraft untersteht direkt Asha und soll sich vielleicht sogar mehr in Richtung yroblox entwickeln. Ob das so clever ist?

Generell eher positiv nach Debakeln wie Halo Infinite, Perfect Dark oder Everwild: es soll mehr Kontrolle von oben geben.

Theorie meinerseits: wenn Studios wie Obsidian oder inXile mit eigenen IPs keinen ausreichenden Erfolg haben, dann werden die zukünftig vor allem für zum Beispiel Bethesda arbeiten. Obsidian würde dann entsprechend statt an Outer Worlds 3 an Fallout arbeiten, weil Bethesda schon mit Elder Scrolls 6 und den Online Titeln ausgelastet ist.

BlackHGT
6. Juli 2026 17:42

Auf Gamefront habe ich gelesen:

„ Microsoft begründet die Neuausrichtung damit, sich künftig stärker auf große Marken zu konzentrieren, anstatt zahlreiche kleinere Studios dauerhaft im eigenen Konzern zu halten.“

Leider klingt das nach, weniger Experimente und neue IPS und mehr melken von grossen Namen. Dabei wären es ja die Finanzstarken Konzerne die eher mal was riskieren können ohne gleich Pleite zu gehen. (In einer idealen Welt ohne Gewinn-maximierungs-Absudum)

Max Snake
6. Juli 2026 17:15

Also kann ich somit weiterhin aud Senua freuen.