Microsoft äußert sich zu möglichem Hackerangriff auf Xbox Live

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Seit dem großangelegten Hackerangriff auf das PlayStation Network vor ziemlich genau einem halben Jahr werden die Online-Spielwiesen von Sony, Nintendo und Microsoft zunehmend aufmerksamer begutachtet.

Ende vergangener Woche hatte es nun vermehrt Meldungen gegeben, dass bei Xbox Live ebenfalls ein Angriff von Hackern stattgefunden habe. Einige User beklagten in entsprechenden Foren, dass die Verbindung zu ihrem Xbox Live-Account plötzlich unterbrochen worden und dann zunächst auch kein Einwählen mehr möglich gewesen sei. Anschließend habe FIFA 12 oder der Vorgänger in der Playlist gestanden und alle MS-Points seien vom Konto verschwunden gewesen. Käufe via Kreditkarten habe es auch gegeben, sofern deren Daten auf dem Gamertag hinterlegt waren.

Nachdem EA zunächst bekanntgab, dass sie keinen Zugriff auf die Xbox-Technik hätten und die Situation deshalb nur sehr schwer beurteilen könnten, gab nun auch Microsoft ein Statement zu den Vorgängen ab. Generell sei ihr Online-Service in seiner Gesamtheit nicht betroffen, allerdings prüfe man aktuell die einzelnen Accounts der geschädigten Kunden. Diese sollten sich auch bei Microsoft melden. Außerdem betonte der Gates-Konzern, dass man stets an Verbesserungen im Sicherheitsbereich arbeite, um Xbox Live so sicher wie möglich zu machen.

Gerüchteweise sollen diese Probleme bereits im Mai aufgetaucht sein und weitere Spiele davon betroffen sein. Hier sind die Meldungen allerdings noch sehr widersprüchlich, weswegen wir diese Informationen nur unter Vorbehalt weitergeben.

15 Kommentare
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captain carot
21. Oktober 2011 9:21

Es wird ja auch schon länger daran geforscht. Seit 15 Jahren steht der Durchbruch nur ständig kurz bevor.Gerade der Vergleich mit IC´s ist da auch sehr interessant. Die wurden Ende der Fünfziger in relativ kurzer Zeit entwickelt, Mitte der Sechziger waren sie schon recht weit verbreitet. Und um 1970 herum tauchen dann auch recht schnell die ersten Mikroprozessoren auf.D.h. in einer Zeit mit deutlich niedrigerer Entwicklungsgeschwindigkeit hat es keine 15 Jahre vom Anfang der IC Entwicklung bis zum ersten Mikroprozessor gebraucht.Momentan kann man jedenfalls sagen, dass Quanten- und DNA-Computer noch in einem frühen embryonalen Zustand sind. Außer man glaubt an das D-Wave System, zu dem aber faktisch nix bekannt ist.Spintronik ist da wesentlich praxisnäher und auf Laborebene mittlerweile wohl auch weiter. Die Vorteile mögen erstmal nicht so groß erscheinen wie bei DNA- und Quantenrechner, sind aber in der Praxis gravierend. Z.B. viel höhere Taktungen bei viel niedrigerem Energieverbrauch und Halten der Information im abgeschalteten Zustand, ohne, dass Fertigung, Entwicklung oder Programmierung neu erdacht werden müssen. Im Prinzip würden alle funktionieren Techniken wie bisher.

SxyxS
20. Oktober 2011 23:04

carot15 Jahre ist nicht viel,da es sich um Grundlagenforschung auf höchstem Niveau handelt.Vom ersten aller Computer bis zum ersten Siliziumchip hat es auch ein bissell gedauert u ein gewisser Andrew White hat erst vor kurzem eine Methode entdeck

captain carot
20. Oktober 2011 15:28

In den Kinderschuhen ist gut. Bis jetzt ist es blanke Theorie und es weiß erst recht keiner, wie Software dafür am Ende wirklich auszusehen hat. Die Sache mit der Unhackbarkeit seh ich deswegen ebenfalls als Theorem an. Ein Hardwarehack wäre unmöglich, aber wie steht´s am Ende mit der Software.Fakt ist jedenfalls, es heisst seit mittlerweile 15 Jahren demnächst Quantencomputer blabla, dauert nicht mehr so lange bla. Getan hat sich in der Praxis garnichts.Andere Bereiche, wie Spintronics entwickeln sich dagegen ganz anständig.

SxyxS
20. Oktober 2011 14:45

@captainquantencomputer werden durch ein Naturgesetz geschützt.irgendwas von wegen :Heisenbergsche Unschärferelation die zu teilen so lautet dass man im Subatomaren bereich keine Beobachtungen tätigen kann ohne das beobachtete zu verändern.Dh -sobald du v

captain carot
19. Oktober 2011 20:35

@SwissWildOne: Stimmt schon. Aber man wird z.B. immer mehr zu Onlinebanking gedrängt, Autos und Haushaltsgeräte sollen vernetzt werden und was nicht sonst noch alles.

Equipo
19. Oktober 2011 18:55

@ ManiacWo war denn die große News vor einer Woche? :D@ Kanonengießer:So nennen sie dass doch immer, man brauchs ja. War doch letztens bei Sony genauso.

Kanonengiesser
19. Oktober 2011 16:40

Unter nem Hackerangriff versteh ich was anderes. Aber Herr Essners News sind ja eh meist kontra Microsoft….

Swiss WildOne
19. Oktober 2011 15:51

Ich habe weder Kreditkarte hinterlegt, noch mein Vermögen in MS-Points angelegt.Genau dies bestätigt einmal mehr, dass niemand für die Sicherheit im www sorgen kann und man zu seinen Daten Sorge tragen sollte.

Lofwyr
19. Oktober 2011 15:46

Es gibt keine 100%ige Sicherheit. Egal bei was.

captain carot
19. Oktober 2011 13:37

Quantencomputer können alles hacken, umgekehrt deswegen unhackbar zu sein…Außerdem müsste es erstmal einen Quantencompi geben, und dafür erstmal Software. Ob der nämlich aufgrund seiner Architektur überhaupt mit gängiger Software umgehen könnte…

SxyxS
19. Oktober 2011 13:34

Wenn es gelingt Pentagon Rechner zu hacken oder bei anderen Geheimdiensten einzudringen die schon rein von Berufswegen auf Sicherheit setzen u in diesem Bereich ein wesentlich höheres Budget haben,muss man sich abfinden dass so etwas bei Ottonormalfirmen immer mal wieder vorkommen-man kann nicht allen ernstes davon ausgehen dass MS,Sony u Nintendo da bessere Arbeit leisten.Ich persönlich finde diese Attacken mittlerweile gar nicht mal so schlecht solange sie das Licht der Öffentlichkeit erblicken-das sorgt nur dafür dass die Sicherheitsstandards immer weiter erhöht werden,bis irgendwann mal unhackbare Quantencomputer am Start sind.

captain carot
19. Oktober 2011 13:15

Um genau zu sein hat MS damals gesagt, dass ihnen nicht genau so ein Datenklau wie Sony unterlaufen kann, aber nicht, dass ein Angriff unmöglich Erfolg haben kann.

AkiraVingard
19. Oktober 2011 13:01

Schon wieder haben die Datendiebe zugeschlagen…..wied langsam ärgerlich! ! ! ! !Am besten nie (egal ob beim PSN oder X-Boxmarkt) mit Kreditkarte zahlen… ist sicherer….Und sagte nicht ein mitarbeiter von Microsoft nach den Hackerangriff auf die PS3 noch, : die X-Box ist sicher und es kann nicht passieren das Kundendaten ausspioniert werden können….so viel dazu, es giebt einfach kein sicheres Systen (leider)

19. Oktober 2011 12:33

das find ich nicht nett. ich warne euch!!!meine box kann kung-fu!!!!heiiiiiaaaaaaa!!!!!!

captain carot
19. Oktober 2011 12:29

Für Kunden wäre es jedenfalls schon schön, etwas mehr zu wissen. Ich hab zwar keine wirklich wichtigen Daten bei XBL hinterlegt aber den Ursprung und Umfang der Lücke wüsste ich trotzdem gerne.