Microsoft: Weitere Details zur Kinect-Datenerfassung

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Die Datenerfassung mittels Kinect-Kamera und-Mikro sorgte in diesem Jahr bei der Xbox One-Präsentation für Aufruhr (wir berichteten unter anderem hier). Microsoft beeilte sich in der Schadensbegrenzung, nun darf man beispielsweise den Kinect-Sensor auch ausstöpseln – dennoch bleiben Fragen offen, was denn nun genau an wen weitergegeben wird, falls Kinect 2.0 aktiviert ist.

Zur Privatsphäre bei Kinect gab Microsoft folgende Erklärung ab:

“Die Kamera kann zur Anmeldung genutzt werden. Hierfür misst sie die Entfernungen zwischen den wichtigsten Punkten auf Ihrem Gesicht und erstellt einen nur auf sie passenden numerischen Wert. Niemand könnte anhand der Zahlen erkennen, dass diese sie repräsentieren. Diese Authentifizierungs-Informationen bleiben auf der Konsole und werden nicht an Dritte weitergegeben.”

Sie kontrollieren, was mit Fotos passiert, die wärend des Spiels aufgenommen wurden und ob Sprachbefehle zur Analyse erfasst werden. Sie können Kinect jederzeit ausschalten.”

Wenn Kinect mit bestimmten Spielen und Anwendungen verwendet wird, können anhand Ihrer SkelettBewegungen TrainingsStatistiken abgeschätzt werden. Sie können entscheiden, wie Ihre Statistiken geführt und ob sie geteilt werden.”

“Einige Titel können die neue Xbox-Fähigkeit namens Expressions nutzen. Diese Funktion ermöglicht es Ihnen, Ihre definierte Mimik zu nutzen, um ein Spiel zu kontrollieren oder zu beeinflussen. Diese Daten identifizieren Sie nicht, sie bleiben auf der Konsole und werden vernichtet, sobald Ihre Sitzung beendet wird.”

Die Erklärung im Original-Wortlaut findet Ihr hier.


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Walldorf
4. November 2013 23:46

[QUOTE]Diese Authentifizierungs-Informationen bleiben auf der Konsole und werden nicht an Dritte weitergegeben.[/QUOTE]Niemand hat die Absicht eine Mauer zu bauen. 😉

GaiusZero
4. November 2013 16:33

Danke.Also kann ich das Teil komplett im Karton lassen, muss es aber trotzdem mitkaufen? Die alte Leier.

Zetsubouda
4. November 2013 15:28

Mit Infrarot- und Wärmebilderkennung sicher als Heimüberwachung nutzbar.Bei Betreten des Raumes durch nicht-authorisierte Personen rödelt die Kiste los und spielt eine Sirene oder sonstwas ab. So wäre sie tatsächlich für etwas zu gebrauchen.Auf der anderen Seite: Wer garantiert, was wirklich genutzt und übertragen wird?Zur direkten “”Abwehr”” bleibt wohl nur, die Konsole gar nicht erst aufs Netz zugreifen zu lassen.

Next Snake
4. November 2013 15:28

Ich auch, mit dem Hammer draufkloppen.

Tomatenmann MofD
4. November 2013 15:17

Eigentlich ist die technik ja geil..hätte viele Ideen für was man man sowas noch benutzen könnte…abseits vom zocken…

GaiusZero
4. November 2013 15:14

Was heisst ausstöpseln? Ich dachte, das Ding soll man Aus schalten können aber muss trotzdem mit der Konsole verbunden bleiben?

HASaldi404
4. November 2013 15:11

Was heisst hier ausstöpseln, das Ding wird gar nicht erst aus dem Karton ausgepackt.