Titanfall-Entwickler sprechen über Cheater

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Respawn Entertainment hat sich jetzt in Person von Network Engineer Jon Shiring und Community Manager Abbie Heppe mit Gamasutra an den berühmten runden Tisch gesetzt und über das Problem von Cheatern in Titanfall gesprochen. Der Tenor war dabei, dass es diese zwar gebe, alles aber nicht ganz so dramatisch wie ursprünglich befürchtet sei.

So ziehe ein Multiplayerspiel wie Titanfall natürlich auch Cheater an, die es dann leider schafften, einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Dabei sei zu erkennen, dass wenige Cheater häufig viel Unheil anrichteten. Folglich sei es zwingend nötig, diese Gestalten schnell aufzuspüren.

Respawn verwende aktuell das sogenannte FairFight-System, mit dem man bisher ausschließlich gute Erfahrungen gemacht habe. Die größte Herausforderung sei es dabei herauszufiltern, ob es sich bei einer strittigen Situation um einen Bug, Cheat oder einfach eine bis dato ungewöhnliche Nutzhung des Titels handele.

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Ziep
7. April 2014 22:19

Ja, das macht spaß mit Leuten, die nix besseres zu tun haben, als zu cheaten 😉

ADC
ADC
7. April 2014 20:58

[quote=D00M82]

Wie cheatet man denn auch auf Konsole?

[/quote]Vor einigen Jahren bin ich mal bei MW2 auf PS3 in ein manipuliertes Match geraten. Obwohl “”manipuliert”” eigentlich noch untertrieben ist… War damals – soweit ich noch weiß – auf der Map “”Invasion””, Modus TDM. Kurz nach Spielbeginn crashte die Session, startete aber kurz darauf neu, wie bei einer normalen Host-Migration. Danach hab ich aber kurz an meiner geistigen Gesundheit gezweifelt. Zur Begrüßung gab es einen seltsamen Willkommensgruß, irgendwas mit “”happy killing””, aber in der regulären MW-Typo. Die Map lief dann auf einmal bei Nacht, d.h. der Himmel war extem düster, mit vielen roten Lichtern in den Gebäuden und so eine Art Nebel über der gesamten Map. Das Radar zeigte haufenweise AC130 und Nachschub-Aktivität und entsprechend fiel oder ballerte überall etwas vom Himmel. Alle Spieler trugen die Gasmasken-Uniformen, alle in schwarz, aber mit roten Highlights. MW2 hatte auf einen Schlag wirklich eine Art Killzone-Ästhetik. Am schrägsten war jedoch, dass nicht mehr TDM gespielt wurde, sondern ein normalerweise gar nicht im Spiel enthaltener Modus lief, bei dem jeder Spieler mit einer Pistole startete und mit jedem Kill zu einer besseren Waffe wechselte. Also eine Art “”Waffenmeister”” aus BF3 Close Quarters – das es damals ja noch gar nicht gab. Einige Spieler flogen in einer Art eingefrorener Kletteranimation kreuz und quer über die Map. Sie konnten mich abschießen, ich sie aber auch. Zwischenrein kamen immer wieder seltsame Grüße in Schrifteinblendung, jetzt teilweise auch in anderer Typo.Besonders schräg war, dass das alles sehr stabil lief und sich ohne Handling-Fehler oder Grafikbugs ganz normal spielen ließ. Die Session crashte auch nicht, sondern lief bis zum Ende durch, dann war aber Sense. Leider gab es damals noch keinen “”Share Button”” (auch wenn ich ihn auf PS4 noch nie benutzt hab), denn da hätte ich ihn echt mal gebrauchen können. Weiß nicht, ob jemand von euch mal eine ähnliche MP-Shooter-Erfahrung auf Konsole gemacht hat… war auf jeden Fall eines meiner schickigsten Gaming-Erlebnisse und (leider) auch eine einmalige Erfahrung.Und ja ich weiß, das war mehr Modding als Cheating, aber trotzdem musste ich beim Lesen dieser Meldung sofort wieder daran denken, auch wenn es vllt. ein wenig off-Topic ist.Und ja, ich war damals auch im Vollbesitz meiner geistigen Kräfte.

D00M82
7. April 2014 18:09

Wie cheatet man denn auch auf Konsole? Ist der Aufwand nicht erheblich höher?Und die One erkennt doch auch keine externe Quelle wie USB Stick oder sonst was.Oder lesen die sowas per selbstgebrannter DVD ein? Oder bezieht sich die Aussage von Respawn auf die PC-Version? Fragen über Fragen.

WNxKraid
7. April 2014 16:41

Tja, viele Cheater-Anschuldigungen resultieren eben auch aus unkentniss der technischen Seite sowie Bugs im jeweiligen Spiel. Von tausend Anschuldigungen ist, wenn überhaupt, mal eine gerechtfertigte dabei.

Barbarez82
7. April 2014 14:41

Mir ist bis jetzt (20Std. Spielzeit) erst einmal jemand aufgefallen. Man konnte seinen Titan nicht mit dem Raketenwerfer anvisieren. Sein Titan lies sich nur im Nahkampf zerstören. War das ganze Match so.

Sonderfall
7. April 2014 14:41

Wie funktioniert dieses FairFight-System genau? Konnte nur spärlich etwas darüber finden. “”Players’ actions are tested against multiple statistical markers to identify cheating as it occurs.””Wird der Spieler also mit dem Mittelwert verglichen, und bei zu hoher Abweichung erfolgt die Abmahnung? Wie hoch ist da die Fehlerquote?by the way, gibt es ein System das MouseKey-Gamer erkennt und das Matchmaking entspr. steuert.