Crytek dementiert Insolvenzgerüchte

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Am vergangenen Wochenende hatte die GameStar in einem Artikel berichtet, Crytek habe kurz vor der Insolvenz gestanden. Verantwortlich für die finanziellen Probleme des Unternehmens seien hauptsächlich schlechte Verkäufe der CryEngine sowie eine “katastrophale” Entwicklung von Ryse: Son of Rome gewesen. Darüberhinaus wäre der hauseigene Free-to-Play-Titel Warface bisher nur in Russland profitabel. GameStar beruft sich in dem Bericht auf Quellen innerhalb der Spieleindustrie.

Crytek hat diese Aussagen nun gegenüber VG24/7 dementiert und als “Gerüchte” eingestuft. In der Stellungnahme heißt es außerdem, man wolle sich weiterhin auf die Entwicklung und den Vertrieb der Spiele Homefront: The Revolution, Hunt: Horrors of the Gilded Age, Arena of Fate und Warface sowie der CryEngine konzentrieren.

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Gipetto
25. Juni 2014 20:31

Also, wenn Crytek pleite geht, weine ich denen sicher nicht nach. Was haben die tolles gemacht!? Nix, ausser ihr ach so hyper sensationelles *gähn* Crysis…Und bei dieser Überheblichkeit in manchen Interviews, geschieht das denen nur recht. Die glaubten ja, sie sind die Alleraller-Besten und überhaupt und so. Sowas mag i gar net. Und Tschüß Crytek, keiner wird danach crien.

berber667
25. Juni 2014 17:21

[quote=Max Snake]

THQ leider.

[/quote]Verdient! Guck Dir doch mal den UDraw Gametablet Schrott an.

Erstchef
25. Juni 2014 17:12

Genau, die Lizenz GmbH ist ja auch hinterlegt. Aber von der Unternehmensgröße her würde ich den Unternehmensschwerpunkt klar in Deutschland sehen. Wenn die Studios eigenständige Unternehmen sein sollten, würde hier irgendwas Richtung Konzernbilanz auftauchen…sollen. Bei dem hohen negativen Eigenkapital kann Crytek in den nächsten Jahren in BRD einen Hammergewinn ausweisen, ohne hier Steuern zahlen zu müssen. Also dürfte der Steuervorteil hier auch keine Rolle spielen. Da ich aber die ausländischen Beteiligungen nicht kenne, ist es nur eine Vermutung.

captain carot
25. Juni 2014 16:57

Ich hatte mir ein paar Sachen angeschaut. Allerdings trennt Crytek bereits FFM und Lizenzgeschäft, die ganzen Studios im Ausland stehen zumindest beim Bundesanzeiger anscheinend auch nicht mit drin. Die werden vermutlich formal eigenständig sein und ihre Steuern da abführen, wo es günstiger ist.

Erstchef
25. Juni 2014 16:44

Wer sich ein bisschen mit Bilanzen auskennt, kann sich mal die veröffentlichen Werte aus 2012 im Internet ansehen. Als Schulnote würde ich die Crytek GmbH in Verbindung mit der Lizenz GmbH als 4- zu betrachten. Wenn das Jahr 2013 nicht gerade wie eine Bombe gelaufen ist, dürfte die Bonität auf +5 bis 5 abgeschmiert sein. Und daraus eine Insolvenz zu deuten, ist also wirklich nicht weit hergeholt. Hier wird sicher nicht ein gesundes Unternehmens kaputt geredet. Klar drücken wir unserem deutschen Entwickler die Daumen, aber den Bericht halte ich schon für echt.

captain carot
25. Juni 2014 14:24

Nun, der Vergleich hinkt mehrfach. Einerseits Entwickler gegen Publisher, andererseits war THQ jahrelang in Schieflage.Abwarten und Tee trinken.

HajimenoIppo-09
25. Juni 2014 11:56

solche gerüchte können einem untrnehmen beträchtlichen schaden anrichten. man sollte wirklich vorsichtig sein bei solchen informationen und rational beurteilen ob sowas wahr sein könnte oder nicht. ich bezweifle, dass crytek in absehbarer zeit insolvenz gehen wird wie einst thq.

captain carot
25. Juni 2014 10:15

Crytek hat insgesamt derzeit wohl 800 Mitarbeiter.

Walldorf
25. Juni 2014 1:31

[quote=Max Snake]

Crytek ist eine deutsche Firma, die ich respeckt gebe für ihre Spiele trotz Ihren Free to Play Strategie. Insolvenz könnte bei einer so große Konzern wie die ich nicht vorstellen.

[/quote]So groß ist Crytek nicht und rosig sehen die Zahlen auch nicht aus.https://www.bundesanzeiger.deEinfach mal nach Crytek suchen.

24. Juni 2014 19:09

Die Cry Engine bekommt man sogar bei Steam 😉

captain carot
24. Juni 2014 17:58

Ne, Gamestar hatte eine ‘anonyme Quelle’ und der eine Yerli hat das dementiiert.: Wieso bei Crytek verarscht? Wer das nichtkommerziell nutzen will bekommt trotzdem nahezu das ganze SDK. Ich seh das eher als prima Eigenwerbung.

Boushh
24. Juni 2014 16:55

Hatte die Gamestar sich nicht in ihrem Artikel auf die Aussagen von einem der Yerli- Brüder berufen? Warum sollte ein Mitgründer derartige “”Gerüchte”” streuen? Dieses Dementi wirkt doch sehr fadenscheinig und ich glaube da ist was im Busch. Warten wir mal ab was die Zukunft bringt.

WNxKraid
24. Juni 2014 16:21

Was Unreal 3 angeht, das lässt Epic ja quasi von den Fans produzieren, welche dafür auch noch ein monatliches Abo der UE4 brauchen.Crytek ist kürzlich auch auf ein Abo-Modell für die Engine umgeschwenkt.Im Detail ist ihr Modell sogar besser als das von Epic, da bei der UE4 trotz des Abos noch eine Gewinnbeteiligung drin steckt, die Cryengine neben den monatlichen Abo-Kosten aber keine weiteren Gebühren fordert.Die Unterschiede zum kostenlosen CryEngine SDK sind unterdessen deutlich geringer als das bei Epic (UDK>UE4) der Fall ist.Während letztere mit komplett überarbeitetem Editor daher kommt, fühlt sich der Cryengine Abonent zur Zeit noch regelrecht verarscht.

kps
kps
24. Juni 2014 15:37

Mal abgesehen davon, dass mit einer Insolvenz immer persönliche Schicksale einhergehen… aber braucht die Spielewelt wirklich Crytek? Gerade “”Ryse”” hat doch gezeigt, dass diese Firma nicht in der Lage ist, ein überzeugendes Spielerlebnis zu produzieren. Da trauere ich viel mehr Pionieren wie den “”Oddworld Inhabitants””, “”Treasure”” oder “”Clover”” hinterher.

Bravopunk
24. Juni 2014 11:40

Könnte mir schon gut vorstellen, dass es bei Crytek immer wieder mal “”nicht so gut aussieht””. Gerade dieses Jahr haben sie noch nicht viel gebracht aber viel in Entwicklung und neue Teams geschaffen/gekauft (z.B. von THQ). Und auch sonst stecken sie für deutsche Marktverhältnisse viel Geld in die Entwicklung (schätze ich jetzt einfach mal).Das zieht das bisherige Jahresergebnis natürlich gut runter. Kann aber auch genauso gut wieder raufgehn, wenn mal ein paar von den angekündigten Sachen rauskommen.Es müsste schon über mehrere Jahre schlecht laufen, damit keiner mehr Geld in Crytek stecken will und Crytek sich zu sehr überschuldet und somit insolvent wird.

captain carot
24. Juni 2014 11:32

Ja, die Preise wurden gesenkt. Crytek setzt anscheinend stark darauf, mit anschließendem Support wieder mehr zu verdienen.Das Problem dabei ist halt, dass es mit Engines wie Unity bzw. im Falle von Kleinstentwicklern mit praktisch kostenlosen Frameworks wie von Nintendo dann auch wieder reichlich Lösungen gibt.Kurzum, reichlich Konkurrenz derzeit.Was Epic angeht, die wurden vor knapp zwei Jahren knapp zur Hälfte von ner Holding aufgekauft, die Spieleentwicklung abseits von Fortnite scheint seitdem vor sich hin zu dümpeln. Allerdings hat Epic derzeit reichlich Lizenznehmer für die Engine.

Max Snake
24. Juni 2014 11:29

THQ leider.

bitt0r
24. Juni 2014 11:26

[quote=Max Snake]

Insolvenz könnte bei einer so große Konzern wie die ich nicht vorstellen.

[/quote]es sind schon größere konzerne insolvent gegangen.

IceWilliams
24. Juni 2014 11:16

Hat crytek die Preise für die Engine nicht vor ein paar Monaten gesenkt ? Hoffe jedenfalls das man homefront einen Treffer landen kann. Die Serie hat schon potential , wenn man das mit der cryengine Technik kombiniert, könnte ein Richtig gutes Spiel rauskommen. Bräuche man nur noch einen fähigen Publisher….Was macht Epic momentan eigentlich ? Ich würde mich ja mal über unreal 3 freuen….

captain carot
24. Juni 2014 10:54

Mal Copy & Paste aus dem Forum:Crytek hat eine sehr starke Engine. Genau da liegt leider derzeit eines der Probleme. Das Lizensierungsmodell der CryEngine kommt einfach nicht so recht in die Pötte. Kleine Studios bekommen anderswo zwar teils deutlich weniger Leistung, aber auch weniger Kosten. Die großen Publisher setzen wieder vermehrt auf Inhouse Engines. Der aktuell größte Konkurrent Epic hat immerhin den Vorteil, dass sie schon ewig bei jedem großen Studio nen Fuß in der Tür haben.Spieleseitig hat Crytek derzeit wohl drei Titel in Entwicklung [b]ohne[/b] Publisher. Das kostet natürlich auch reichlich Geld.

Max Snake
24. Juni 2014 10:44

Crytek ist eine deutsche Firma, die ich respeckt gebe für ihre Spiele trotz Ihren Free to Play Strategie. Insolvenz könnte bei einer so große Konzern wie die ich nicht vorstellen.

Anonymous
Anonymous
24. Juni 2014 10:40

Crytek? Pleite? Ich bitte euch…