Wer auf Testwertungen von For Honor vor dessen Release hofft, der wird enttäuscht sein: Wie Ubisoft nun offiziell mitteilte, wird man das Spiel für Bewertungen erst am Erscheinungstag freigeben.
Stattdessen setzte man hierfür laut dem Hersteller die offene Beta an, in der sich alle Interessierten vom 9. bis zum 12. Februar selbst ein Bild von den Kämpfen auf dem Schlachtfeld machen können und welche die Zeit bis zum Release überbrücken soll.









[img
[/img]
Suchst du Streit, oder was?
der einzige der hier gerade goldstatus hat ist rvn lol.
[quote=D00M82]
Der Publisher hat das Entscheidungsrecht dazu.
Und das wird mit Sicherheit nicht entschieden, wenn Online Only bestätigt wurde.
Und auch sicher nicht von den selben Leuten.
[/quote]Der zeitliche Rahmen eines Embargos kann aber durchaus etwas mit Online zu tun haben. Online Only hat übrigens auch nicht nur was mit der Entwicklerseite zu tun.
Hört auf einen No Mans Sky geschädigten!Nix pre-ordern, immer schön abwarten, jetzt eben etwas länger, damit laut Publishern FAIRNESS und GLEICHZEITIGKEIT gewährleistet werden kann, dann die gottverdammten Wertungen abwarten und dann VIELLEICHT kaufen. Oder vielleicht die Leut noch etwas zappeln lassen, der Preis droppt schnell. Oder noch länger warten auf die GOTY. Oder gar nicht kaufen und sagen “”Ätschigäbelebiboooo!””Es ist nun mal eine neue Zeit, wo die Publisher auch darauf reagieren müssen, um ihr Geschäftsfeld so gut wie möglich zu schützen. Soweit okay. Das Rcht will ich ihnen nicht absprechen. Meiner Meinung nach können die aber machen, was die wollen, wenn man bedenkt, dass das Verhalten der Kunden ausschlaggebend ist. Immer. WEIL DER KUNDE DIE KOHLE HAT! Und entscheiden kann. Also warum den Vorteil aus der Hand geben und nicht abwarten? Die Spiele müssen bewertet werden. Wenn beschlossen wird, Embargos aufzusetzen, dann kann man als Kunde auch einfach mal die Kaufentscheidung nach hinten verschieben. Easy… macht euch nicht kaputt. Seid kein Sklave von “”Ich mauss alles sofort haben weil ich ein toller Gamer bin””.*Mic drop*
Der Publisher hat das Entscheidungsrecht dazu.Und das wird mit Sicherheit nicht entschieden, wenn Online Only bestätigt wurde.Und auch sicher nicht von den selben Leuten.
[quote=D00M82]
Embargos kommen von der Marketing-Abteilung. Online Only ist eben vom Entwickler.
[/quote]Die arbeiten ja auch unabhängig von einander und der Publisher als ganzes hat da sowieso kein Mitspracherecht. Ganz alleine die Marketing Abteilung verhängt Embargos.
Mein folgender Post hat Goldstatus erreicht 😉
[quote=SonicFanNerd]
Kleine Randbemerkung:
Mit “”Goldstatus”” ist in dem Falle gemeint, dass das Spiel in die Massenproduktion geht.
Also die Releaseversion, die alle bekommen. Abgrenzend dazu eben Alpha – Beta – Builds etc. .
Damit sind nicht die Verkaufszahlen gemeint, wie z. B. in der “”Plattenindustrie””.
[/quote]Ok, hatte das wirklich mit dem Verkauf von Tonträgern gleichgesetzt. ^^ Da stellt sich aber wirklich die Frage, woraus man mittlerweile alles eine News macht. Oo
Vielleicht wieder Sarkasmus. Wer weiß.
Ich weiß jetzt auch nicht, ob Kong wusste was Goldstatus bedeutet….Ich glaube auch nicht, dass die Entscheidung für “”only Online”” mit irgendwelchen Embargos zusammenhängt. Das ist doch alles unabhängig voneinander.Embargos kommen von der Marketing-Abteilung. Online Only ist eben vom Entwickler.
Kleine Randbemerkung:[quote][…] Wie häufig liest man hier, dass Spiel so und so Goldstatus erreicht hat, allein mit Vorbestellungen?[…] [/quote]Mit “”Goldstatus”” ist in dem Falle gemeint, dass das Spiel in die Massenproduktion geht. Also die Releaseversion, die alle bekommen. Abgrenzend dazu eben Alpha – Beta – Builds etc. .Damit sind nicht die Verkaufszahlen gemeint, wie z. B. in der “”Plattenindustrie””.
Manche stornieren aufgrund des Embargos.
Notwendig? Nein, sicher nicht. Das mit dem Online-Faktor ist ein Mittel, um es durchzusetzen und kein Grund. Wenn es eh nur Online läuft, kannste es auch solange nicht testen, bis der Hersteller die Server freigibt. Letztlich liegt es an den Herstellern selbst, den Testern fertige Versionen zu geben. Diese bestimmen da selber den Zeitpunkt. Ein Spiel wird ja jetzt nicht mehr oder weniger zum Kassenerfolg, weil es 2 Wochen später oder so erscheint. Also braucht es das Embargo nur aus einem Grund, dass kein Test den unmittelbaren Release stört oder gar Vorbesteller ihre Pre-Orders stornieren. Wie häufig liest man hier, dass Spiel so und so Goldstatus erreicht hat, allein mit Vorbestellungen?Aber das hat rivn weiter oben schon zur Genüge ausgeführt. Dass es aus Entwicklersicht absolut legitim ist, dass nicht Tests zu halbfertigen Versionen oder gar Betas im Umlauf sind, ist klar und verständlich. Hat aber wenig damit zu tun, wann der Käufer über ein Produkt bezüglich seiner Qualität informiert wird. ^^
Die Begründung für dieses Embargo ist eben schlicht unsinnig. Wenn sie das so gewollte hätten, hätte man es auch auf einen Zeitpunkt z.B. 10 Tage vor Release setzen können. Da hätte man dann auch die Bündelung und ggf. noch Vorbesteller.ABER:Bei Spielen mit Singleplayerfokus ist es einfach nur seltsam und ehrlich gesagt nicht nachvollziehbar. Bei quasi Multiplayer-Only-Titeln, die einfach davon leben, dass man nicht nur mit drei anderen Hanseln auf einem Server hockt, von denen ggf. 4 von 3 auch noch Arschgeigen sind, wie man sie oft genug online trifft, hingegen hat ein Testembargo durchaus Sinn, da ansonsten kein ehrlicher Test möglich ist.Embargos sind also nicht immer schlecht, nur wenn sie nicht ehrlich bzw. richtig begründet werden, isses halt blöd.Prinzipiell kann heute jeder alles Testen und bewerten, das gabs auch schon VOR dem Internetzeitalter, nur war die Reichweite dieser Eskapaden nicht so groß. Beispiel dafür waren Fanzines, aus denen nicht oft auch echte Magazine wurden. Die MegaFun fing glaube ich so an und wurde dann von den Geltenpoth-“”Imperium”” übernommen.Testmuster für AAA-Titel zu bekommen war schon anno 2009 nicht soooo einfach, aber durchaus möglich. Kleinkram wie “”Abenteuer auf dem …”” für NDS hat man aber massenweise nachgeschmissen bekommen. Da mußte man schon mal regelmäßig seine Media-Daten rüberbringen und sich gut mit dem einen oder anderen Ansprechpartner zu stellen war auch nicht verkehrt. Zugegeben, da überlegt man sich schon, ob die ein oder andere spitze Formulierung wirklich sein muss.Oft wurde dann aber auch erwartet, dass man noch vor Release einen Test abgibt. Manche Titel hab ich damals durchgesuchtet, aber ab und an wars dann auch echt ne Qual, weil beruflich noch viel anstand.
Ich glaub diese “”Diskussion”” entsteht hier, weil hier vor allem wieder mehrere Themen vermischt werden.Embargos, Youtuber, Metacritic….Meine eigentliche Aussage und die wurde jetzt auch von Tobi bestätigt ist, dass manche Embargos einfach auch einen Grund haben. Bei For Honor z.B. die Online Anbindung, die nötig ist um das Spiel zu spielen.Auch frühere Vermutungen, dass Publisher sich hinter schlechten Noten verstecken wollen, konnte ich mit Beispielen wie Doom entkräften.Es gibt also sicher bescheuerte Embargos, aber eben auch notwendige.
Beim Embargo haben wirklich alle die gleiche Chance – Käufer & Presse tappen gemeinsam im Dunkeln.
[quote=D00M82]Seien es Print oder Online-Magazine: Jeder will am liebsten immer der erste sein.
Ein Embargo soll auch einfach die Chance für alle Beteiligten darstellen, dass jeder Test zur gleichen Zeit online geht. Sonst galt eben auch gerne mal die Devise: “”Schnell schnell schnell, Hauptsache erster Test in Deutschland. Das gibt Google-Klicks.”” Habe ich alles schon in früheren Stationen erlebt.[/quote]Hmmm also das ist eine nette Sichtweise, aber leider nicht ganz die Realität. Hier geht es um schnöden Mammon und die Angst bei hoher Investition einfach Geld zu verlieren. Die Schutzbehauptung der Firmen der Gleichstellung ist nett aber einfach nicht die Wahrheit. Es geht schlicht und einfach darum Geld von Kunden zu bekommen ohne Schaden durch z.b Reviews zu nehmen. Dennoch bin ich gespannt auf den Titel und warte einfach das Embargo ab…..
Wenn ich was über ein neues Spiel wissen will lese ich die M! für Previews und später schaue ich meine bevorzugten YouTuber für Gameplay und Meinung. Und am ersten Tag kaufe ich eh kaum was und auf doofe Zahlen gebe ich mal gar nichts.
Genau das ist ja die Sache. Vollkommen ungeachtet deiner Kompetenz kannst du Muster bekommen. Bei kleiner Reichweite und bei großer.Wenn du inkompetent bist und eine große Reichweite hast (zb auf Youtube) wird das ganze extrem gefährlich. Es gibt nicht umsonst den gesonderten Stand des ‘Influencers’ und nicht umsonst werden die ordentlich umworben. Aber das muss ich Branchenveteranen wie Doom ja nicht erklären.
[quote=rvn]
Wieso wirfst du mir jetzt bitte Arroganz vor?
Es ist einfach Fakt, dass du auch mit kleineren Reichweiten ohne größere Probleme an Testmuster von Spielen rankommst. Dass du dann mit Testmustern überschwemmt wirst, alles bekommst was du anfragst und dass das alles AAA Titel sind, steht nirgendwo. Es hat jeder Hannepampel im Netz die Möglichkeit Spiele zu testen und das ist ein riesiges Problem.
[/quote]Es darf so gesehen auch jeder ‘Hannepampel’ Videospielredakteur werden, denn genau genommen muss man da rein gar nix sein.Und nein, Testmuster bekommt man längst nicht immer ‘einfach so’ selbst wenn man von ‘überschwemmt werden’ mal komplett absieht. Klar bekommt man Indies i.d.R. leichter weil die Entwickler und Publisher da meist jedes bisschen Aufmerksamkeit brauchen.
irgendwelche Erpresser-Theorien und ist damit wohl scheinbar zufrieden. Ich habe mehr Einblick “”hinter die Kulissen”” und kann eben recht sicher sagen, dass das einfach Blödsinn ist und eher Wunschdenken eines Affen, der gerne mehr Skandale hätte.Was soll daran Theorie sein, ich seh ja die Praxis. Aber wer war denn so naiv, exclusive on Xbox One. Ne sry, wer hier keinen Durchblick zu haben scheint, das bist wohl offensichtlich du. Das ist einfach die typische Form der Auseinandersetzung mit dir. Es wird was gesagt, was dir nicht in den Kram passt, also wird man in irgendwelche Verschwörer oder sonstwas Ecken gestellt. Sag mal, hockst du wirklich daheim vorm Laptop und denkst, was der Kong da wieder denkt, wie sich die Spieleindustrie verschworen hat und das absolut Böse ist? So klingts nämlich. Dein Scheinargument, dass die Printmedien weniger benachteiligt sind, wurde schon längstens entkräftet. Also, warum nochmals sollen Embargos gut sein? Die Hersteller bestimmen ja nach wie vor, wer Testmuster kriegt und wann. Also scheint es völlig abwegig zu sein, irgendwelche Pre-Orderings zu sabotieren, indem man evt. schlechte Reviews riskiert?Aint it cool News, vielleicht kennst du Harry Knowles noch, hat mit grosser Wahrscheinlichkeit seinerzeit Batman 4 zu einem veritablen Flop gemacht, schlicht durch Beeinflussung, den Rest übernahm das Netz. Und heute hält man alles unter dem Deckel oder passt Filme nach Testscreenings an. Ein Grossteil der Flops passieren eigentlich schon weit in der Planungsphase, ebenso wie Hypes. Denk mal an Spiele wie No Mans Sky, nein, die lügen doch nicht, um ihr Spiel besser dastehen zu lassen. Das ist sicher nur so ne Verschwörungstheorie…Also, bevor du hier den Video-Macker raushängst, einfach mal ein bisserl kritisch hinterfragen. Nein, es steckt nicht Satan hinter EA, Ubisoft und Co. Aber so, wie deren Methoden Legitimation erlangen, nämlich durch Akzeptanz, so brauchst du dich auch nicht wundern, wenn manch einer was dagegen hat. Auch wenn du scheinbar nicht dazu gehörst.
Wieso wirfst du mir jetzt bitte Arroganz vor?Es ist einfach Fakt, dass du auch mit kleineren Reichweiten ohne größere Probleme an Testmuster von Spielen rankommst. Dass du dann mit Testmustern überschwemmt wirst, alles bekommst was du anfragst und dass das alles AAA Titel sind, steht nirgendwo. Es hat jeder Hannepampel im Netz die Möglichkeit Spiele zu testen und das ist ein riesiges Problem.
Es bekommt mitnichten jeder Idiot mit einem Blog irgendwelche Testmuster.Du stellst dir das in deiner Arroganz viel zu einfach vor. Da gehört schon wesentlich mehr dazu.Sonst ist halt alles beim Alten.Kong der alte “”Skeptiker”” glaubt halt tatsächlich an irgendwelche Erpresser-Theorien und ist damit wohl scheinbar zufrieden. Ich habe mehr Einblick “”hinter die Kulissen”” und kann eben recht sicher sagen, dass das einfach Blödsinn ist und eher Wunschdenken eines Affen, der gerne mehr Skandale hätte.Im Falle von Rare: Wenn mir deren nächstes Spiel nicht passt, dann werde ich das auch so zum Ausdruck bringen. Auch wenn es dich ärgert, da “”draußen”” herrscht auch so etwas wie ein faires Miteinander.Ich verstehe auch nicht, wie man da so plump von Erpressung sprechen kann.Es geht um einen gewünschten Zeitpunkt (aus diversen Gründen), den der Publisher bittet zu respektieren, wenn man es höfflicher ausdrücken möchte.Niemand verbietet einem den Mund und sagt einem welche Wertung man gefälligst geben soll.
Mein Gott, es ist ein Hack n Slay. Was soll das schon großartig kommen. Jeder weiß dass es ein 75% + Game ist. Und 3 Wochen nach Release wirds für 30€ verramscht.
Derweil lade ich dann mal die Beta weiter 😉
Ich hau mal ne 72er Wertung raus! So! 😉
[quote=ChrisKong]
Deswegen muss die verbliebene schreibende Zunft erst recht auf Qualität achten und dazu gehört halt ein Stück weit Unabhängigkeit.
[/quote][quote=ghostdog83]
ich kann mir vorstellen, ohne Metacritic wäre das Interesse am Spielejournalismus für die Industrie noch geringer. :-p
[/quote]Unter anderem deshalb finde ich, dass sich gerade der Printbereich mehr auf Hintergrundberichte und wirklich journalistische Artikel konzentrieren sollte, anstatt sich weitestgehend auf ‘Erlebnisberichte’ zu beschränken. Gerade jetzt zu Zeiten des Internets, wo es inkompetente Entertainer aka Youtuber gibt und jeder Depp einen Blog starten und Testmuster anfordern kann, bekommt man zu jedem Zeitpunkt, zu jedem Spiel, genau die Meinung, die man gerne lesen möchte.Es besteht halt absolut keine Notwendigkeit, dass ein Spiel von so vielen Leuten getestet wird, aber die Publisher freuen sich selbstverständlich über die Werbung, die so gut wie jeder Test darstellt.
ich kann mir vorstellen, ohne Metacritic wäre das Interesse am Spielejournalismus für die Industrie noch geringer. :-p
Sarkasmus hat nichts mit Verwechseln zu tun. ^^ Klar haben die asozialen Medien da einen riesigen Einfluss. Der Sinn des viralen Marketings ist ja, dass es zum Selbstläufer wird. Bin überzeugt, ohne Letsplayer gäbe es manche Spielserie in der Form nicht. Deswegen muss die verbliebene schreibende Zunft erst recht auf Qualität achten und dazu gehört halt ein Stück weit Unabhängigkeit. Tendenzen, in eine Richtung, die diese beschneiden will, sollten daher besonders streng beobachtet werden. Als alter Skeptiker sträuben sich mir schon beim Wort Embargo die Nackenhaare. Gab mal eine Zeit, da assoziierte ich das mit dem Largo Embargo und irgendwelchen Möchtegernpiraten. Heuer kann man sich so ein Verhältnis nur zurückwünschen, wo Publisher längst nicht alles unter ihre Fuchtel bringen wollten oder konnten. Analog dazu seh ich auch die Entwicklung der Filmbranche. Was ehedem aus einer Reihe von Künstlern und deren Mäzen entstanden ist, entwuchs immer mehr seinem Ursprung und fiel in die Hände von Kalkulierern, Managern und Entourage. Das Resultat treibt dann eben solche Blüten, wie wir sie hier nicht oft genug schon diskutiert haben. Agreements sind ja nur ein Teil, womit man sich konfrontiert sieht. For Honor is ne neue IP, deshalb steht sie besonders unter Ubis Mutterschutz. Always On bei diesem sowie anderen Titeln kommt nicht von ungefähr, damit lässt sich noch besser kontrollieren, was geht und was nicht. Wer also sich damals bei der XBox One so aufgeregt hat, wegen Always on, hat wenig Grund zum Lachen, sofern die Aufregung aufrichtig war. ^^