USK wollte PEGI Version von Medal of Honor keine Freigabe erteilen, jetzt klagt EA. Haha, lustiges Deutschland
“Parallel zu der deutschen Version von Medal of Honor hatten wir bei der USK auch eine Alterskennzeichnung „Keine Jugendfreigabe“ (18+) der PEGI-Version von Medal of Honor beantragt. Heute wurde die Entscheidung gefällt, die PEGI-Version nicht zu kennzeichnen.
Wir können diese Entscheidung nicht nachvollziehen und werden nun rechtlich dagegen vorgehen.
Bei der Entwicklung des Spiels haben wir großen Wert auf eine möglichst realistische, filmartige Darstellung gelegt. Die filmähnliche Grafik präsentiert sich detailreich und beschönigt den Kriegsalltag in keiner Weise. Die Hintergrundgeschichte, in die der Spieler in besonderer Weise eingebettet ist, problematisiert vielmehr das Kriegsgeschehen. Zunehmend zweifeln die Soldaten am Sinn der Befehle, die sie auszuführen haben. Das Spiel folgt der Tradition filmischer Umsetzungen der Kriegsthematik wie beispielsweise „Soldat James Ryan“ oder „Inglorious Bastards“, die mit teilweise sehr drastischen Gewaltdarstellungen arbeiten. Vor diesem Hintergrund ist die Nichtkennzeichnung in unseren Augen nicht nachvollziehbar. Hier wird schlicht mit zweierlei Maß gemessen.”
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