M!oment M!al #41

25
176

Die Chancen auf Erfolg sind aber groß. Namhafte Publisher wie Ubisoft oder Square-Enix setzen stark auf den Markt für Mobile Games und versorgen entsprechende Plattformen mit ihren bekannten Marken. Ein Verlagerung weg von den großen Konsolen wäre denkbar – riesige Entwicklungskosten bedeuten dort große Risiken. Zum jetzigen Zeitpunkt ließe sich dies auf dem mobilen Sektor noch umgehen. Aber was, wenn auch dort, zusammen mit den technischen Möglichkeit, die Ansprüche steigen? Entscheidend wird sein, welche Wege Sony, Microsoft und Nintendo in der Zukunft gehen werden. Setzen auch sie bei ihren kommenden, oder im Falle von Nintendo, aktuellen Geräten auf Modelle wie Free-to-Play und eine offenere Entwickler-Umgebung, könnte das Duell mit den „Neulingen“ auf Augenhöhe stattfinden. Eines ist klar: PlayStation und Xbox werden die aktuellen Entwicklungen nicht ignorieren können, sondern ihr Angebot darauf abstimmen müssen – oder eine bahnbrechende Alternative bieten. Eine Aufteilung des Marktes ist ebenfalls nicht unmöglich: Warum sollten etablierte Spielkonsolen und neue Ideen nicht koexistieren können? Große Konsolentitel für die bekannten Systeme und viele kleinere Games auf Android- und Linux-Plattformen.

Es tut sich viel im Bereich der stationären Systeme. Noch ist keines der oben genannten Geräte erschienen, und möglicherweise geben noch andere Unternehmen die Entwicklung einer eigenen Konsole bekannt. Aber selten gab es eine solche Geräte-Offensive. Wir dürfen gespannt sein, wie es weitergeht. Die Zeichen stehen auf Sturm – einen Konsolen-Ansturm.

25 Kommentare
neuste
älteste
Inline-Feedbacks
Alle Kommentare anzeigen
Goku
18. Januar 2013 11:19

[quote=Oliver Grüner]

captain carot schrieb:

Am interessantesten dabei ist noch Project SHIELD. Relativ hohe Leistung, unterwegs und zu Hause spielen, Streamingfähigkeit (evtl. ja auch für Medien), im Vergleich damit wirken zumindest Ouya und Gamestick eher schwach.

Siehe dazu auch andere News sowie meinen Artikel zum Thema in meinem Blog …

PS: Gamestick interessiert nun wirklich niemanden. Das Teil wird sang und klanglos untergehen. Wahrscheinlich werden nicht mal die größten Freakseiten später darüber berichten, schlicht weil sie das Teil dann schon vergessen haben.

[/quote]Ehrlich gesagt hab ich mir das Teil spaßeshalber vorbestellt.^^

rvn
rvn
14. Januar 2013 12:43

@DiragonKommt immer drauf an, wie man seinen Markt definiert.Marktführer heißt für mich auch nicht bloß in absoluten Zahlen die meisten Konsolen zu verkaufen, sondern Impulse zu setzen und wirklich eine Führungsrolle einzunehmen. Wenn aber nicht gerade ei

captain carot
14. Januar 2013 7:28

Das ist keine Current Gen Technik in dem Sinn. Es ist eine auf sparsam getrimmte Konsole. Statt Highend Grafik gibt es eben 30W Verbrauch. Und ganz nebenbei, auch wenn es in manchen Punkten kompliziert in der Handhabung war, Online gab es auch bei der Wii.

Dirk von Riva
14. Januar 2013 0:35

: Und sie bleiben Marktführer^^ was die wo mit der Technik voraus sind, ja net geschafft haben

rvn
rvn
13. Januar 2013 21:59

Wieso ist immer die Rede davon, dass Nintendo schon in der neuen Ära ist, oder dass Nintendo schon den Schritt in die NextGen gemacht hat?Nintendo hat nach 7 Jahren beschlossen mal ein bisschen zu schnuppern, was sich so alles in der aktuellen, in den letzten Zügen liegenden Gen, tut, und vergewissert sich, dass es tatsächlich dieses sagenumwogene Internet gibt, von dem seit Jahren alle sprechen.

13. Januar 2013 19:57

Ich sehen z.B. für die Steambox durchaus auch einen Markt. Das Ding wird nach dem Hochfahren sicher mit einer kosolenähnlichen, vereinfachten Menüführung starten. Es mag ein simpler, nicht besonders toller PC dahinterstehen, aber es kommt darauf an, was die Leute auf ihrem Fernseher sehen. Wenn ich die Steambox anschalte, mit dem Controller mein Spiel auswähle und es losgeht, dann ist das für mich Konsolen-Komfort und kein PC-Gelöt.Ich persönlich sitze täglich ca. 9 Std. vor dem Rechner und habe keine Lust, da auch noch meine Freizeit zu verbringen. Andererseits habe ich schon lange ein Auge auf Steam und dessen günstige Angebote, sowie Spielevielfalt geworfen. Ich würde mir die Steambox holen. Schild interessiert mich weniger, weil ich so gut wie nie unterwegs zocke und es auch nicht vor habe. Für den ganzen Handyspielekram reicht mir ein IPad.: Danke für den Artikel. Mir hatte da bisher der Überblick gefehlt.

Oliver Gruener
13. Januar 2013 18:44

[quote=captain carot]

Am interessantesten dabei ist noch Project SHIELD. Relativ hohe Leistung, unterwegs und zu Hause spielen, Streamingfähigkeit (evtl. ja auch für Medien), im Vergleich damit wirken zumindest Ouya und Gamestick eher schwach.

[/quote]Siehe dazu auch andere News sowie meinen Artikel zum Thema in meinem Blog … PS: Gamestick interessiert nun wirklich niemanden. Das Teil wird sang und klanglos untergehen. Wahrscheinlich werden nicht mal die größten Freakseiten später darüber berichten, schlicht weil sie das Teil dann schon vergessen haben.

captain carot
13. Januar 2013 16:49

Am interessantesten dabei ist noch Project SHIELD. Relativ hohe Leistung, unterwegs und zu Hause spielen, Streamingfähigkeit (evtl. ja auch für Medien), im Vergleich damit wirken zumindest Ouya und Gamestick eher schwach.

Oliver Gruener
13. Januar 2013 16:34

[quote=Lofwyr]

Es mag aber Leute geben die keine Lust haben sich extra einen PC für den Fernseher zusammen zu stellen. Man nennt sie Konsolenspieler. Ich sehe da durchaus einen Markt.

[/quote]Und was sollen die mit einer Steambox? Das ist ein PC!Und was sollen die mit einer Ouya? Das ist ein Smartphone ohne Screen und ohne Telefon. [quote=captain carot]

Oder ein Notebook mit brauchbarer GPU. Pad dran, wenn man mit Pad spielen will und fertig. So ziemlich jedes aktuelle NB hat einen HDMI Out.

[/quote]Ich habe schon vor über zehn Jahren mein PC Bild mittels (analogem) Funkempfänger auf den TV “”gestreamt”” und damit Filme geschaut.Ich habe seit mind. 5 Jahren mein(e) Notebook(s) immer am TV dran. Tatsächlich habe ich auch mal spaßeshalber so gespielt. Aber eigentlich ist das nicht so ideal. Aber gehen tut der ganze hier als Neuheit angepriesene Krempel seit ewigen Zeiten. Und zwar eben mit vorhandener und weitaus vielseitigerer Hardware. Von daher kapiere ich einfach nicht, was die neuen Geräte eigentlich sollen? Wer auch nur eines der folgenden Geräte besitzt, braucht die neuen “”Konsolen”” (aus dem jeweiligen Bereich) einfach nicht: Smartphone, Tablet, Spielkonsole, Handheld, Desktop PC, Laptop, Netbook, Ultrabook.

captain carot
13. Januar 2013 15:12

Oder ein Notebook mit brauchbarer GPU. Pad dran, wenn man mit Pad spielen will und fertig. So ziemlich jedes aktuelle NB hat einen HDMI Out.

13. Januar 2013 13:19

Einfacher PC fürs Wohnzimmer knapp 350 Öcken, baut einem jeder PC-Händler zusammen … teilweise haben gerede die kleinen Shops eh schon “”fertige Reihen””, die sie genau für diese Kundschaft vorbereitet haben.Solange Apple nicht meint einen Hipster-PC zu basteln, seh ich da keinen Markt, Lofwyr … 😉

Lofwyr
13. Januar 2013 9:46

Es mag aber Leute geben die keine Lust haben sich extra einen PC für den Fernseher zusammen zu stellen. Man nennt sie Konsolenspieler. Ich sehe da durchaus einen Markt.

captain carot
12. Januar 2013 21:22

Padsupport bieten die meisten Spiele doch eh schon seit Ewigkeiten. Das einzige, was “”neu”” wäre, wäre Big Picture als Basiseinstellung.

Oliver Gruener
12. Januar 2013 20:10

[quote=gunsenbrenner]

Ich finde “”Big Picture”” von Valve tatsächlich eine gute Idee. Mit einem kleinen Windows-PC am Fernseher kann man eine riesige Spieleauswahl genießen. Klar, das gerät heißt immernoch PC, aber jetzt könnte es mit einem 360-Controller am 42″” hängen.

[/quote]Nur braucht man dafür eben keine spezielle Steambox, die noch dazu auf 42 Spiele beschränkt ist (mehr gibt es derzeit noch nicht). Da kann man jeden beliebigen Spiele-PC für nehmen.

gunsenbrenner
12. Januar 2013 19:58

Ich finde “”Big Picture”” von Valve tatsächlich eine gute Idee. Mit einem kleinen Windows-PC am Fernseher kann man eine riesige Spieleauswahl genießen. Klar, das gerät heißt immernoch PC, aber jetzt könnte es mit einem 360-Controller am 42″” hängen.@Kamek Hier werden keine Äpfel mit Birnen verglichen. Es geht um den riesigen Markt des digitalen Zockens, ob nun mobil, F2P oder Triple-X von den großen Drei. Es wird von den Herstellern abhängen, ob es eine größere Zerplitterung gibt. Es gab noch keine Hardwaregeneration in Sachen Konsolengaming, die so groß war wie die aktuelle. Ich würde auch nicht unterschreiben, daß jeder gleich auf den Zug der Next-Gen aufspringt, wenn sie erstmal da ist. Ohne Hardware-Basis nur geringe Verkäufe. CoD will ja nicht wieder bei einer Million anfangen.

Oliver Gruener
12. Januar 2013 19:39

Da ich das schon so lang und breit ausgeführt habe, habe ich meinen obigen Post noch mal als Basis für ein eigenes “”Moment Mal”” auf meinem Blog genommen (Signatur). ^^

Maik-el Neid
12. Januar 2013 19:26

@ WalldorfWenn ich mich nicht irre, weis ich genau wa Du meinst.Wenn dies also stimmen mag, mache ich 42 japanische Verbeugungen vor Dir.Zum Thema kann ich nur sagen : abwarten.

Vreen
12. Januar 2013 19:11

“”Nintendo hat mit Wii U bereits den Sprung in eine neue Ära vollzogen””ja, nintendo ist mit der wii u in der aktuellen generation angekommen, und damit technisch etwa 1 jahr konkurrenzfähig…

leganfuh
12. Januar 2013 17:55

In weiten Teilen stimme ich da @grüner Olli zu. Zusätzlich würde ich Schild nicht so viele Chanche einrechnen. Immerhin hat die vita auch kaum was gerissen. Obwohl Hardware und Umfeld es gut hergegeben hätten.Vor zwei Jahren dachte ich noch “”Oje, das wird bitter. Da gehen sie dahin, die Konsolen.”” aber die Wahrheit ist, niemand kauft all das andere Zeug. Die Konsoleros kaufen Konsolen. Die PCgamer kaufen PCs. Im Freundeskreis und bei den anderen Nerds liest man die Artikel gerne. Setzt auch mal so ein Teil auf die Wunschlieste. Und im Bestfall wird auch mal eins gekauft. Aber dass man ein Smartphone, Tablet oder vielleicht Ouya zu Hause hat, hat noch keinen von seiner Domäne fern gehalten. Natürlich werden ein paar Zweitgeräte kaufen. Und eine Hand voll vielleicht auch umsteigen. Aber mehr wird in der Generation nicht passieren. Blockbuster brauchen Konsolen. Noch. Spannend wird aber sicher die Frage, was Kinder tun, die nicht mit Konsolen aufgewachsen sind. Kinder für die Spielen auf einem Smartphone so normal ist wie für unsere ins heute das NES , SNES oder eine Dreamcast? Wie werden sie entscheiden was spielen ist und wo sie ihre wurzeln sehen.

Walldorf
12. Januar 2013 17:39

“”Der Markt für Mobile Games boomt””Wann erscheint eigentlich die neue Mobile Gamer?

Piotr_Rhodanov
12. Januar 2013 16:10

Da ich bis jetzt jede Konsole (ausser Fm Towns und so) zuhause hatte werde ich mir auch diese Androidkiste holen und gucken was kommt… Auch wenn ich von Android nichts halte, alle Mobiltelefone mit diesem System die meine Frau hatte waren für mich nicht bedienbar, einfach grauenvoll

Flammuss
12. Januar 2013 16:10

Oh Gott, dass ich das mal schreibe ;-)@oliver grünerIch kann Dir da nur zustimmen. So sehe ich das Thema auch!

Oliver Gruener
12. Januar 2013 15:42

Aus genau diesem Grund halte ich die Steambox (egal ob Piston oder Bigfoot oder was auch immer, effektiv ist das nur ein PC auf dem Steam vorinstalliert ist) sowie auch Ouya für absolute Totgeburten! Die können nichts, was nicht andere, längst auf dem Markt erhältliche Geräte, weitaus besser können! Die Steambox hat dazu das Problem der mangelnden Spiele, da Valve die Windows Lizenz sparen will, gibt es nur Linux, was effektiv derzeit 42 Spielen entspricht, alles Indie-Titel. Ein paar Valve eigene Klassiker sollen umgesetzt werden. Wer will kann sich Windows selbst kaufen und dort installieren. Eine Frechheit. Sie werden damit voll auf die Schnauze fallen, denn niemand kauft einen Komplett-PC, der kein Windows dabei hat. (Dass die Steambox KEINE Konsole sondern ein schnöder, stinknormaler PC ist, auf dem schlicht Steam for Linux vorinstalliert ist, wurde diese Woche von Newell so erläutert). Leider schreiben alle Newsportale, selbst heise, das falsch und bezeichnen die “”Steambox”” als Konsole, was sie schlicht nicht ist. Ouya hat ebenfalls das Problem mit dem speziellen eigenen Store. Entwickler müssen extra ihre Play Store Games anpassen. Nur warum sollten sie das tun? Ergo werden bis auf eine Handvoll Titel keine Spiele erhältlich sein. Exklusivtitel gibt es (genausowenig wie bei dem Steam-PC) natürlich auch keine.Interessant hingegen sind NVidia Shield und Razer Edge. Wobei die Razer Konsole schon aufgrund des Preises nur als Spielzeug für Millionärskinder über die Ladentheke gehen wird, das Gerät wird glaube ich aber auch nur in sehr geringen Stückzahlen produziert. Bleibt Shield, und das Teil halte ich durchaus für eine harte Konkurrenz, denn es vereint “”the best of both worlds”” in sich. Zum einen (sehr kleines) Android Tablet, alle Spiele aber mit Gamepad spielbar, dazu halt auch einfach nicht nur unterwegs sondern optional auch am großen TV. Und dann lassen sich selbst aufwendigste PC Games darüber streamen und auf TV zocken. Ziemlich genial. Sicher ist das alles nichts wirklich neues, in der Form und Kombination jedoch schon. Wenn der Preis stimmt, dann kann das Teil durchaus Nintendo 3DS und PS Vita einige Käufer abluchsen und PC Spieler, die eigentlich mit einer Konsole liebäugelten, doch lieber den PC noch einmal aufrüsten lassen. Konsolenspieler werden jedoch von keinem der genannten Geräte wirklich angesprochen. Da gibt es wenig Anreiz. Höchstens als Zweitgerät.

captain carot
12. Januar 2013 13:05

Das ist bei einem Teil der genannten Geräte doch jetzt schon ein Problem. Mit vielen Smartphones oder Tablets kann ich, per HDMI-Out und Bluetoothpad, schon längst Androidspiele am TV spielen, im Prinzip übrigens auch Spiele aus der Tegra Zone. Steam am Fernseher, auch kein Problem. Ein wenig drängt sich also das Gefühl der Überflüssigkeit auf, falls die einzelnen Geräte nix besonderes bieten.

Lofwyr
12. Januar 2013 12:23

Am Ende wird sich zeigen ob Android und Co. fähig sind auch größere Projekte abseits von Casual Games zu tragen. Ich ziehe immer den Vergleich zwischen Spielen und anderen Medien. Überall gibt es große, teure Mainstream Projekte und die Indie Szene. Das Problem bei Spielen ist ja das man erst mal neue Hardware braucht um da mit zu machen. Am Preis wird es wohl nicht liegen wer erfolgreich ist. Siehe Apple. Fazit: Ich habe keine Ahnung wohin die Reise geht bin aber sehr gespannt auf dieses Jahr.