Oben seht Ihr einen neuen Charakter-Trailer zu Akiba’s Beat von Acquire, der Kotomi Sanada näher vorstellt. Das Action-Rollenspiel erscheint im dritten Quartal in Japan und im vierten in den USA für PS4 und Vita.
Matthias kommentiert: Spielt ABZÛ!
Daneben begutachtet Ihr die Tierwelt, befreit versteckte Kreaturen, sammelt silberne Nautilus oder meditiert unter Wasser. Bei letzterer Betätigung trennen sich Euer Körper und Geist für eine Weile während ersterer im Lotossitz verharrt, wandert Euer Bewusststein von einem Unterwasser-Bewohner zum nächsten (dabei lernt Ihr nebenbei auch ein paar neue Tiere kennen).
Ähnlich geschickt wie Journey varriert ABZÛ die Settings: Ohne dass Ihr das Wasser verlassen müsst, wechseln sich düstere Höhlen mit sonnendurchfluteten Tangwäldern ab, Ihr erkundet strahlend bunte Riffs und die bedrohlich wirkende Tiefsee. Eine klassische Geschichte mit handelnden Figuren, Dialogen oder ähnlichem gibt es nicht trotzdem hat ABZÛ etwas zu erzählen, thematisiert das Zusammenspiel von Natur und Technik, regt die Phantasie an und spielt mit Themen wie Umweltzerstörung, Evolution oder Freundschaft.

Und vor allem: ABZÛ ist wie ein Rausch der Name von Luc Bessons Filmklassiker “Im Rausch der Tiefe” wäre ein allzu passender Untertitel für das Spiel gewesen. Die stilisierte 3D-Optik entführt Euch auf einen atemberaubenden Unterwasser-Ritt: Ihr schwimmt mit Mantarochen, Blauwalen und Koboldhaien. Ihr lasst Euch von der Strömung mitreißen und taucht durch Fischschulen, die auseinanderfliehen wie Feuerwerk. In traumhaften Szenen lasst Ihr Wasserfälle unter Wasser entstehen oder taucht durch einen gigantischen Fischschwarm, der wie ein Tornado aus zuckenden, blitzenden Leibern wirkt. Begleitet wird all das von einem bestechenden Klassik-Soundtrack von Journey-Komponist Austin Wintory, der ganz hervorragend zum Spiel und seinen Settings passt.
Ich meine: ABZÛ ist ein außergewöhnliches Stück Software, das Eure Beachtung verdient hat. Mochtet Ihr Journey? Fasziniert Euch das Meer? Wollt Ihr ungewöhnliche Spiele unterstützen, die ohne Knarren, Statuswerte oder Alien-Marines auskommen? Dann investiert 19,99 Euro und habt ein unvergessliches Erlebnis!
Jurassic Park – im Klassik-Test (MD)
Meinung & Wertung
Ingo Zaborowski meint: Auf den ersten Blick sah alles so gut aus. Stimmiges Intro und eindrucksvolle Saurier schüren die Erwartung auf ein packendes Action-Jump´n´Run. Leider wird schon nach wenigen Minuten klar, daß Jurassic Park ein braves Plattformspiel ohne markante Ideen ist. Der Schwierigkeitsgrad ist hoch, woran designerische Patzer jedoch nicht unschuldig sind: Durch die seltsame Farbgebung sind die Plattformen kaum vom Hintergrund zu unterscheiden, oft springt Ihr einfach ins Unsichtbare, und der gute Alan beißt mal wieder in den Staub. Dann folgt das nächste Ärgernis – es gibt kaum Rücksetzpunkte. Die dumpf wummernde Soundkulisse nervt ebenfalls schon im ersten Level. Positiv am 16MBit-Spiel ist die Möglichkeit, einen Raptoren bei der Flucht aus dem Park zu steuern und menschliche Wärter mit einem herzhaften Biß zu erledigen.
Schöne Animationen und Spiel-den-Saurier-Option retten das langatmige Spiel vor dem schnellen Aussterben
| Singleplayer | ![]() | 43 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Deus Ex: Mankind Divided – Goldstatus erreicht
Mit dem Bild oben gibt Eidos Montreal bekannt, dass Deus Ex: Mankind Divided Goldstatus erreicht hat. Der pünktlichen Veröffentlichung am 23. August dürfte also nichts mehr im Weg stehen.
Deus Ex: Mankind Divided war im April 2015 angekündigt worden.
Pokémon Sonne & Mond – Video-Zusammenfassung der letzten Enthüllungen
Das Video oben fasst die letzten Enthüllungen in Bezug auf Pokémon Sonne & Mond kurz und knapp zusammen. Das Rollenspiel erscheint in Europa am 23. November für den 3DS.
PlayStation Store – neu am 2. August 2016
PlayStation 4:
- ABZÛ – 19,99 Euro
- Risiko: Urban Assault – 14,99 Euro
- Ape Escape 2 (PS2) – 9,99 Euro
- Nightmares from the Deep: The Cursed Heart – 9,99 Euro
- Batman: The Telltale Series Episode 1 – 5,99 Euro (Season Pass: 29,99 Euro)
PlayStation 3:
- Risiko: Urban Assault – 9,99 Euro
Xbox Game Store – neu am 2. August 2016
Xbox One:
- Risiko: Urban Assault – 14,99 Euro
- Flottenmanöver – 14,99 Euro
- Batman: The Telltale Series Episode 1 – 5,99 Euro (Season Pass: 29,99 Euro)
Overwatch – im Test (PS4/XOne)
| Spiel: | Overwatch |
| Publisher: | Blizzard |
| Developer: | Blizzard |
| Genre: | Ego-Shooter |
| Getestet für: | PS4, XOne |
| Erhältlich für: | PS4, XOne |
| USK: | 16 |
| Erschienen in: | 7 / 2016 |
Nein, Overwatch ist kein MOBA. Es gibt keine KI-Truppen, die Helden leveln innerhalb der Gefechte nicht auf und es gilt auch keine Basen oder Türme zu zerstören. Will man den Online-Mehrspielertitel in eine Schublade einordnen, so sollte man die öffnen, auf der Team Fortress 2 geschrieben steht. Denn von Valves anno 2007 im Rahmen der Orange Box veröffentlichten Teamshooter borgt sich Overwatch-Entwickler Blizzard so einiges. Das fängt beim Cartoon-Look an und zieht sich durch viele Heldenfähigkeiten: So baut der Zwerg Torbjörn genau wie der TF2-Engineer Geschütztürme, die engelsgleiche Mercy bedient sich wie der TF2-Medic eines Heilstrahls und der Roboter Bastion erinnert mit seiner Minigun an den TF2-Heavy.
Von einer Kopie zu reden, wäre trotzdem falsch. Dagegen spricht schon allein die Anzahl der Recken, die gegeneinander in die Schlacht ziehen: 21 Stück, aufgeteilt in vier Spielklassen, wollen in 6-vs.-6-Schlachten auf 12 Karten gemeistert werden. In den Sparten Offensiv und Defensiv warten konventionelle Helden, mit denen Kenner normaler Ego-Ballereien am schnellsten klarkommen: So steuert sich Soldier: 76
mit Sturmgewehr, Sprintfähigkeit und Miniraketen fast wie der typische CoD-Marine, Sniper-Freunde wählen Bogenschütze Hanzo oder die blauhäutige Widowmaker, und wer etwas mehr Wucht möchte, geht mit dem teleportierenden Reaper oder dem vorher genannten Bastion ins Gefecht. Mehr Umdenken erfordern die Tanks und Unterstützer: Ritter Reinhardts oberste Priorität liegt im Schützen von Teammitgliedern und Missionsobjekten durch einen Energieschild, über Fernkampfattacken verfügt er nicht. Skater Lúcio erhöht die Geschwindigkeit seiner Mitstreiter oder heilt sie und die ägyptisch angehauchte Symmetra setzt Minigeschütze und einen Teleporter ab.
Bei der Heldenauswahl vor jedem Match weist das Spiel dynamisch darauf hin, welche Schwächen die eigene Mannschaft derzeit hat: Mangelt es an Offensivpower oder fehlen Konstrukteure? Besonders im Verbund mit Fremden tun alle gut daran, diese Hinweise ernst zu nehmen und die Teamzusammensetzung und das Ziel der Mission (eskortieren, erobern, verteidigen) der stupiden Wahl des Lieblingshelden vorzuziehen. Denn in Overwatch zählen das Zusammenspiel und die Erfüllung der Siegesbedingung, nicht die Tötungsrate eines Einzelnen.
Der Spaß im Gefecht ist dann auch stark von der Teamleistung abhängig. Arbeiten alle zusammen, entstehen tolle Gefechte, in denen sich das Blatt oft wendet und Millisekunden über Sieg und Niederlage entscheiden. Seid Ihr dagegen mit Einzelgängern unterwegs, die nur auf Kills aus sind, könnt Ihr Euch auf nervige Niederlagen einstellen. Wie üblich kämpft es sich mit Freunden besser, mit einem festgelegten Team kann die Matchsuche aber länger dauern. Dafür sind Absprachen durch den klaren automatisch aktivierten Voice Chat kein Problem.
Nicht schuld am eventuellen Frust hat Entwickler Blizzard, denn die Rahmenbedingungen sind gut: Die Steuerung geht leicht von der Hand und ist für jede Figur konfigurierbar, Erklärungen zu den Heldenfähigkeiten lassen sich stets einblenden und mit Charakterwechseln während des Gefechts reagiert Ihr auf unbequeme Situationen. Dazu ist das Sounddesign exzellent: Die mächtigste Fähigkeit jedes Recken (die sich erst aufladen muss) wird durch einen markanten Spruch angekündigt, unterschiedliche Schuss- und Laufgeräusche verraten, wer gerade wo ist. Probleme gibt es ab und an bei der Registrierung von Treffern manchmal kassiert Ihr noch blaue Bohnen, obwohl Ihr eigentlich schon in Deckung seid.
Nach jedem Spiel hagelt es Medaillen und Erfahrungspunkte, durch Levelanstiege verdient Ihr Lootboxen (siehe Kasten). Freischaltungen wie neue Waffen und Ausrüstung gibt es nicht, jeder hat ab der ersten Spielminute die gleichen Möglichkeiten. Das verhindert, dass Neulinge Veteranen in puncto Equipment unterlegen sind. Stattdessen zählen Levelkenntnis, Teamwork und das schnelle Reagieren auf neue Situationen.
Für Solisten eignet sich Overwatch nicht. Es gibt weder eine Kampagne noch Trainingsmissionen, gegen die KI wird mit menschlichen Mitstreitern gekämpft. Wer unbedingt will, erstellt selbst ein Spiel und besetzt seine Teamslots mit Bots zu empfehlen ist das aber nicht.
Tobias Kujawa meint: Ich konnte die Begeisterung rund um Overwatch lange nicht teilen. Keine vernünftigen Helden-Tutorials, keine Kampagne, keine relevanten Freischaltungen. Dazu war der Spielspaß zum Launch stark davon abhängig, mit welchen Leuten man zusammengewürfelt wurde. Doch irgendwann waren die Egoisten aus meinen Matches verschwunden und Overwatch wurde ein anderes Spiel. Statt starrköpfig auf ihren Lieblingshelden zu beharren, behielten alle Kumpanen die Teambalance und das Missionsziel im Auge und arbeiteten beim Verteidigen, Angreifen und Eskortieren klug zusammen. Je länger die Spielergemeinde mit dem Titel experimentierte, desto ausgefeiltere Taktiken und Helden-Kombinationen etablierten sich. Dazu das beispielhafte Sounddesign und die makellose Steuerung guter erster Shooter, Blizzard!
- Onlinepflicht selbst für Spielstart
- außer Botmatches keinerlei relevante Soloinhalte
- 21 Helden mit verschiedenen Talenten
- zukünftige Inhalte sollen gratis sein
Vive la Mannschaft! In Blizzards erstem Mehrspieler-Shooter zählen Teamwork und eine gute Taktik mehr als bloße Kills.
| Singleplayer | ![]() | 85 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit – Trailer stellt die Klassen vor
Nintendo hat jetzt einen neuen Trailer zu Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit veröffentlicht. Dieser stellt die einzelnen Klassen des Rollenspiels näher vor.
Dragon Quest VII: Fragmente der Vergangenheit wird am 16. September in Europa für den 3DS erscheinen.











