Das Blur Studio hat jetzt eine neue Cutscene aus der Kampagne von Halo Wars 2 veröffentlicht. Ihr könnt sie oben unter die Lupe nehmen.
Halo Wars 2 erscheint am 21. Februar 2017 für Xbox One.
Das Blur Studio hat jetzt eine neue Cutscene aus der Kampagne von Halo Wars 2 veröffentlicht. Ihr könnt sie oben unter die Lupe nehmen.
Halo Wars 2 erscheint am 21. Februar 2017 für Xbox One.
Microsoft gibt bekannt, dass auch auf der Xbox One ab dem 2. August eigene Hintergrundmusik verwendet werden kann. Bisher war dieses Feature nur vage für den Sommer terminiert gewesen.
Auf der PS4 ist diese Funktion dank Spotify-Unterstützung bereits schon länger etabliert. Mal sehen, ob Microsoft jetzt eine ähnliche Partnerschaft eingeht oder nur der Import per USB oder gar OneDrive möglich sein wird – wie genau das Feature implementiert sein wird, hat man jedenfalls noch nicht verraten.
Die ausführliche Technik-Analyse der am vergangenen Dienstag veröffentlichten Next-Gen-Versionen von Resident Evil 5 zeigt, dass die Fassungen für die eigentlich seher potenten aktuellen Konsolen von Sony und Microsoft Probleme haben, eine konstante Bildrate von 60 Bildern pro Sekunde zu erreichen. Hier wurde offenbar bei der Anpassung geschlampt, was gerade im Vergleich zu Teil 6, der besser läuft, eine Enttäuschung ist.
Das ist wahre Videospielkunst: Oben seht Ihr, wie Dark Souls III ohne einen einzigen Treffer einzustecken (!) in weniger als zweieinhalb Stunden durchgespielt wird. Das Action-Rollenspiel erschien am 12. April für PS4 und Xbox One.
Eurogamer berichtet, dass das am vergangenen Freitag für Street Fighter V veröffentlichte Update über 16 GB groß. So hat alleine der Storymodus eine Größe von 8,128 GB und der Rest, also u.a. die zwei neuen Charaktere und frische Stages, benötigt nochmal 8,38 GB an Festplattenplatz.
Street Fighter V erschien am 16. Februar für PS4.
| Spiel: | Chronicles of Teddy: Harmony of Exidus |
| Publisher: | Aksys Games |
| Developer: | Quadro Delta |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | PS4 |
| Erhältlich für: | PS4 |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 5 / 2016 |
Was haben wir da? Ein Indie-Metroidvania mit Pixel-Grafik, das direkt diverse NES-Klassiker zitiert? Im Indie-Bereich herrscht nun wirklich kein Mangel an dieser Gattung, trotzdem schafft es Chronicles of Teddy, sich ein Stück weit von der Masse abzusetzen. Nicht wegen der wie so oft wirklich hübschen Bitmap-Grafik mit ihren Lichteffekten und auch nicht durch das vom NES-Klassiker Zelda II: The Adventure of Link inspirierte Spielkonzept. Sondern wegen seiner Musiksprache: Ihr bereist im Verlauf des Spiels vier Welten und findet immer wieder neue Noten setzt Ihr die richtig zusammen, bildet Ihr damit Worte.
Einfaches Beispiel gefällig? Ihr steht vor einer verschlossenen Tür und könnt sie nur mit dem Verb öffnen aufschließen. Doch dafür braucht Ihr nicht nur das passende Instrument und die Noten. Ihr müsst das Wort auch zuerst kennen, daher kommt Ihr nicht darum herum, dem zu lauschen, was Euch die knuffigen Figuren so erzählen. Aber keine Angst, Ihr müsst nicht mit Papier und Bleistift mitschreiben, ein spielinternes Wörterbuch hält alle erlernten Begriffe für Euch fest.
Abgesehen vom Musik-Element kommt Chronicles of Teddy angenehm klassisch daher. Die Steuerung ist flott und griffig: Ihr könnt springen, rennen und angreifen, Euer automatisch aktivierter Schild wehrt feindliche Angriffe und Geschosse ab. In jeder Welt gilt es ein Dorf zu finden, die Wünsche des hiesigen Wächters zu erfüllen und schließlich will noch ein kniffliger Dungeon geknackt werden. Und damit Ihr nicht verloren geht, ruft Ihr auf Knopfdruck eine Karte ab.
Thomas Nickel meint: Lasst Ihr Euch von einem Spiel gern an der Hand nehmen, dann haltet lieber Abstand: Hier wird Euer Forschergeist enorm gefordert. Wer nicht bereit ist, die Welt ausgiebig zu erforschen und mit der spannenden Musiksprache zu experimentieren, wird nicht allzu viel Spaß haben. Der Fairness halber soll aber auch gesagt sein, dass Chronicles of Teddy im Kampf etwas unter der arg geringen Reichweite Eurer Waffe leidet und in Sachen Leveldesign so seine Tücken hat: Auf Nachvollziehbarkeit der Wege wird oft wenig Wert gelegt. So clever wie bei Metroid, Castlevania oder auch Axiom Verge ist die Welt von Teddy nicht aufgebaut. Trotzdem kommen Anhänger des Genres an diesem charmanten Vertreter nicht vorbei.
Sehr gutes, unverkennbar von Zelda II inspiriertes 2D-Abenteuer.
| Singleplayer | ![]() | 8 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |
Das Animationsstudio EmberLab hat jetzt den ersten Teaser zu dem von ihnen produzierten Kurzfilm zu The Legend of Zelda: Majoras Mask veröffentlicht. Das fertige Werk soll rund drei Minuten lang werden und im Laufe des Jahres erscheinen.
VG247 berichtet, dass die Demo von Resident Evil 7 bisher zwei Millionen Mal heruntergeladen wurde. Außerdem sieht es so aus, als würde es auf der Tokyo Game Show Mitte September Neuigkeiten zu dem Spiel geben.
So erhielten Teilnehmer des Botschafterprogramms jetzt per E-Mail ein höchst interessantes Bild, das Ihr oben begutachten könnt. Dieses zeigt den in der Demo bisher nutzlosen Finger, der auf ein Datum Mitte September zeigt, was das eingangs erwähnte TGS-Gerücht zu Resident Evil 7 entstehen ließ.
Der Hinweis, dass der Pfad jetzt zwar geschlossen sei, man aber die Ruhe bewahren solle, könnte zusätzlich darauf schließen lassen, dass auf der Messe entweder neues Material gezeigt wird oder gar ein Update für die bisherige Demo veröffentlicht wird, durch das sich die darin bisher verschlossene Tür öffenen lässt.
Jede Woche buhlen neue Videospiele um die Gunst der Käufer – in dieser Übersicht wollen wir Euch kompakt und komfortabel nach Systemen sortiert zeigen, was gerade neu in die Läden kommt und spätestens Freitags überall zu haben sein sollte.
Dabei gilt: Irrtümer und kurzfristige Verschiebungen lassen sich nicht ausschließen, wir bemühen uns aber, das Sortiment möglichst korrekt aufzulisten. Außerdem beschränken wir uns in der Regel (Ausnahmen kann’s also geben) auf die regulären Fassungen von neuen Spielen, die als physikalische Datenträger und offiziell hierzulande erhältlich sind.
Diese Woche erscheint…
…für PlayStation 4:
In der ersten Index-Akte widmen wir uns Rares Ego-Shooter für Nintendo 64. Nicht etwa, weil dessen Indizierung so außergewöhnlich oder überraschend wäre, sondern weil es das erste indizierte Spiel ist, das gar nicht offiziell in Deutschland vertrieben wurde.
Entwickler: Rare, England
Hersteller: Nintendo
System: N64
Termin: 1997
Indizierungstermin: 1. April 1998
Indizierte Version: N64
Index-Liste: A
Entwickler Rare bescherte Nintendo in den 1990ern einige hochkarätige Exklusivtitel – von Donkey Kong Country über Blast Corps bis Banjo-Kazooie. GoldenEye 007 basiert auf dem James-Bond-Film Goldeneye von 1995 und fiel seinerzeit durch die variable Missionsstruktur je nach Schwierigkeitsgrad ebenso auf wie durch seine Vielzahl an Sterbeanimationen in Abhängigkeit von der getroffenen Körperregion; ein Mehrspieler-Modus versammelte zudem vier Splitscreen-Spieler vor dem Fernseher. Auf eine Veröffentlichung in Deutschland verzichtete Nintendo zwar, der weltweiten Popularität des Spiels tat das mit rund 8 Millionen verkauften Einheiten jedoch keinen Abbruch – damit ist GoldenEye 007 eines der meistverkauften Spiele für das Nintendo 64.
»Der Antragsteller (…) beantragt die Indizierung, weil der Inhalt des Spiels geeignet sei, Kinder und Jugendliche sozialethisch zu desorientieren. Das Spiel bestünde aus einem einzigen Gemetzel und wirke daher verrohend auf Kinder und Jugendliche.«
Auszüge aus der IndizierungsEntscheidung Nr. 5280 (V) vom 18.3.1998
Die Aufgaben sind stets gleich gelagert, der Spieler hat einige Rätsel zu lösen, wie z.B. Sicherheitsanlagen auszuschalten, Schlüssel aufzufinden, zu bestimmten Personen Kontakt aufzunehmen bzw. ganz bestimmte Personen zu töten. Auf dem Weg zur Erfüllung dieser Missionen werden dem Spieler diverse Gegner präsentiert, die es allesamt zu liquidieren gilt. Nur das Liquidieren der Gegner setzt den Spieler in die Lage, Waffen und Munition aufzusammeln, um die Ansprüche, die die verschiedenen Missionen an ihn stellen, erfüllen zu können.
(…)
Der Hauptinhalt des Computerspiels besteht darin, menschliche Gegner auf unterschiedliche Art und Weise zu vernichten, wobei die Tötungsvorgänge detailfreudig inszeniert sind.
(…)
Übereinstimmend mit dem Antragsteller ist auch das 3er-Gremium der Bundesprüfstelle zu der Überzeugung gelangt, dass das vom Spiel ausschließlich geforderte Handeln aus exzessiven, fortgesetzten Tötungen von Menschen besteht. Möglichkeiten einer non-aggressiven Konfliktlösung existieren nicht. (…) Je näher die Gegner heranrücken, umso detaillierter werden die Tötungsvorgänge präsentiert. Teilweise sind die Gegner nur dadurch zu vernichten, dass mehrfach auf sie eingeschossen wird, bis sie zappelnd am Boden liegen. Jeder der getroffenen Gegner stößt einen dumpfen Schrei aus. Jedes Töten wird insofern positiv gratifiziert, als nur das Töten der zahlreichen Gegner es ermöglicht, in den Besitz von Waffen und Munition zu gelangen, um so das nächste Level zu erreichen.
(…)
GoldenEye 007 ist ein äußerst brutales Spiel, dessen wesentlicher Inhalt in dem detailfreudig gezeigten Töten von Menschen besteht.
Die BPjM hat recht: GoldenEye 007 war für seine Zeit grafisch aufwendig und Trefferzonen sowie Todesanimationen in ihrer Vielfalt konkurrenzlos und explizit – selbst ohne Blutspritzer und die heute oftmals für eine Indizierung ausschlaggebenden abgetrennten Gliedmaßen und Ragdoll-Leichen. Getötete Gegner lösen sich schnell auf, nur Waffen bleiben liegen. Die Kleidung der Gegner färbt sich jedoch dort rot, wo sie getroffen werden, was letztlich realitätsnäher ist. Fraglos steht trotz des Agentenflairs samt Schleicheinlagen der Kampf deutlich im Vordergrund, selbst unbewaffnete Wissenschaftler kann Bond erschießen, was auch in heutigen Spielen als problematisch erachtet wird. Schlüsselkarten- und Personensuche als Rätsel zu deklarieren, wie es die BPjM tut, ist zudem recht wohlwollend formuliert und mildert den Gewaltgrad nicht.
Die Indizierung auf Basis der angeführten Gründe ist also nachvollziehbar, zumal im zeitlichen Kontext ein Großteil der veröffentlichten Ego-Shooter indiziert wurde – sei es Duke Nukem 3D, Quake II, Blood oder Doom 64. Erstaunlicherweise ist das drei Jahre später erschienene Perfect Dark inhaltlich weitgehend identisch, aber nicht indiziert – es hat wohl niemand einen Antrag gestellt! Für Aufsehen sorgte die Tatsache, dass GoldenEye 007 auf dem Index landete, obwohl Nintendo es gar nicht in Deutschland veröffentlicht hatte – heute ist das Indizieren ausländischer Versionen gang und gäbe.
Du fragst Dich schon ewig, warum ein bestimmtes Spiel indiziert wurde? Dann schreib uns Deine Anregung an leserpost@maniac.de und wir gehen der Sache nach!