Japan-Charts vom 6. bis 12. Juli 2015

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Diese Spiele haben sich in Japan vergangene Woche am besten verkauft::

  1. [3DS] Yo-kai Watch Busters: Red Cat Team / White Dog Squad (Nintendo, 07/11/15) – 693,538 (NEU)
  2. [3DS] The Great Ace Attorney (Capcom, 07/09/15) – 135,690 (NEU)
  3. [PSV] Taiko Drum Master: V Version (Bandai Namco, 07/09/15) – 46,101 (NEU)
  4. [3DS] Fire Emblem Fates: Birthright / Conquest (Nintendo, 06/25/15) – 29,682 (345,253)
  5. [Wii U] Splatoon (Nintendo, 05/28/15) – 26,136 (408,312)
  6. [3DS] Rhythm Heaven: The Best+ (Nintendo, 06/11/15) – 24,650 (325,844)
  7. [3DS] Chou Tousouchuu Atsumare! Saikyou no Tousou Monotachi (Bandai Namco, 07/09/15) – 13,571 (NEU)
  8. [PSV] Minecraft: PlayStation Vita Edition (SCE, 03/19/15) – 10,898 (243,428)
  9. [Wii U] Mario Kart 8 (Nintendo, 05/29/14) – 6,708 (1,060,442)
  10. [3DS] Dragon Ball Z: Extreme Butoden (Bandai Namco, 06/11/15) – 4,642 (110,087)
  11. [3DS] Pokemon Omega Ruby / Alpha Sapphire (Pokemon, 11/21/14) – 4,608 (2,657,661)
  12. [PSV] Persona 4: Dancing All Night (Atlus, 06/25/15) – 4,449 (111,513)
  13. [3DS] Animal Crossing: New Leaf (Nintendo, 11/08/12) – 4,232 (3,996,960)
  14. [3DS] Girls Mode 3: Kira Kira Code (Nintendo, 04/16/15) – 2,891 (164,436)
  15. [PS4] The Witcher 3: Wild Hunt (Spike Chunsoft, 05/21/15) – 2,847 (128,414)
  16. [PS4] Devil May Cry 4: Special Edition (Capcom, 06/18/15) – 2,772 (50,017)
  17. [3DS] Return to PopoloCrois: A Story of Seasons Fairytale (Marvelous, 06/18/15) – 2,757 (63,524)
  18. [3DS] Super Smash Bros. for Nintendo 3DS (Nintendo, 09/13/14) – 2,746 (2,256,326)
  19. [Wii U] Super Smash Bros. for Wii U (Nintendo, 12/06/14) – 2,218 (653,783)
  20. [3DS] Puzzle & Dragons: Super Mario Bros. Edition (GungHo Online Entertainment, 04/30/15) – 1,901 (274,678)

Und diese Konsolen gingen über den Ladentisch:

  1. New 3DS XL – 21,069 (19,475)
  2. PS4 – 15,779 (18,171)
  3. PS Vita – 13,632 (14,067)
  4. Wii U – 10,789 (12,781)
  5. New 3DS – 5,551 (5,506)
  6. PS3 – 2,979 (3,102)
  7. 3DS – 1,184 (1,394)
  8. 3DS XL – 899 (861)
  9. PS Vita TV – 613 (741)
  10. Xbox One – 149 (235)

Xbox Game Store – neu am 16. Juli 2015

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Xbox One:

  • EA Sports Rory McIlroy PGA Tour – 69,99 Euro
  • So Many Me – 14,99 Euro

Forza Motorsport 6 – 40 weitere Autos enthüllt

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Turn 10 hat jetzt 40 weitere Autos für Forza Motorsport 6 enthüllt. Diese wären:

  • 1969 McLaren #4 Bruce McLaren M8B
  • 1966 McLaren M2B
  • 1997 Volvo 850 R
  • 1995 Ferrari F50
  • 1976 McLaren #11 Marlboro Team McLaren M23
  • 1976 Ferrari #1 Scuderia Ferrari 312T2
  • 2013 Mercedes-Benz G 65 AMG
  • 1966 Chaparral #66 Chaparral Cars 2E
  • 2014 Rolls Royce Wraith
  • 1985 Mazda RX-7 GSL-SE
  • 1967 Ferrari 330 P4
  • 2014 Honda Civic Si
  • 1986 BMW M635CSi
  • 2005 Lotus Elise 111S
  • 1969 Chevrolet Camaro SS Coupe
  • 1984 Ferrari GTO
  • 1971 Plymouth Cuda 426 HEMI
  • 1998 Toyota Supra RZ
  • 1993 Renault Clio Williams
  • 1969 Toyota 2000GT
  • 1988 Volkswagen Scirocco 16v
  • 2001 Audi RS 4 Avant
  • 1988 Chevrolet Monte Carlo Super Sport
  • 1965 Alfa Romeo Giulia Sprint GTA Stradale
  • 1999 Dodge Viper GTS ACR
  • 1988 Lamborghini Countach LP5000 QV
  • 1986 Alfa Romeo Spider Quadrifoglio Verde
  • 1970 Chevrolet Chevelle SS-454
  • 1977 Pontiac Firebird Trans Am
  • 2008 Subaru Impreza WRX STi
  • 1990 Chevrolet Camaro IROC-Z
  • 1992 Nissan Silvia CLUB K’s
  • 1971 AMC Javelin AMX
  • 1998 Volkswagen GTI VR6 Mk3
  • 2014 Land Rover Range Rover Supercharged
  • 1992 Bugatti EB110 SS
  • 1968 Abarth 595 esseesse
  • 2004 Saleen S7
  • 1998 Eagle Talon TSi Turbo
  • 2009 Pontiac Solstice GXP

Forza Motorsport 6 wird insgesamt 450 fahrbare Untersätze bieten und bei uns am 18. September exklusiv für Xbox One erscheinen.

PlayStation Store – neu am 16. Juli 2015

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PlayStation 4:

  • EA Sports Rory McIlroy PGA Tour – 69,99 Euro

Dragon Age: Inquisition – BioWare will Eure Ideen für ein Item

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Im BioWare Blog wird gerade ein interessanter Wettbewerb für Dragon Age: Inquisition veranstaltet. Wer daran teilnehmen will, hat dafür noch bis zum 20. Juli um 23:59 Uhr Zeit.

Eure Aufgabe ist es, ein Amulett, einen Ring oder einen Gürtel für das Action-Rollenspiel mit Attributen zu versehen und sich eine kreative Hintergrundgeschichte dazu auszudenken. Als Gewinn winkt Euch neben einem Prize Pack auch die Verwirklichung Eures Items in einem künftigen DLC.

Außerdem wäre es doch auch schick, seinen Namen in den Credits von Dragon Age: Inquisition zu sehen, oder?

Goat Simulator – im August auch für PS3 und PS4

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Die erneute Zusamenarbeit von Coffee Stain Studios und Double Eleven sorgt jetzt dafür, dass Goat Simulator nach seinem Abstecher auf Xbox 360 und Xbox One im nächsten Monat auch PS3 und PS4 beehrt. Erscheinungstermin ist der 11. August.

Zum Neu- oder Zweitkauf animieren soll eine “authentisch simulierte Ziegen-VR-Erfahrung” ohne Headset. Wir können es kaum erwarten…

Unseren damaligen Test der Xbox-One-Version von Goat Simulator könnt Ihr hier nachlesen.

Final Fantasy X I X-2 HD Remaster – im Test (PS4)

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Letztes Frühjahr erschienen die HD-Remakes von Final Fantasy X und Final Fantasy X-2 im Doppelpack für PS3 und Vita, nun schlagen die beiden Rollenspiel-Klassiker auch auf der PS4 auf. Während sich spielerisch nichts geändert hat, setzten Square Enix und Entwicklerstudio Virtuos noch einmal bei der Technik an. Die Grafiken werden nun nativ in 1080p gerendert, Licht- und Wassereffekte sind eine Spur schöner und es wurden mehr Texturen als bereits auf PS3 verbessert.

Weiterer Bonus der PS4-Fassung: Bei Final Fantasy X habt Ihr jetzt die Wahl zwischen den neu arrangierten Musikstücken und den PS2-Originalen, außerdem sind die Spielstände mit den Fassungen für PS3 und Vita kompatibel. Auf Cross-Buy-Optionen verzichtet Square Enix allerdings: Ihr werdet für jede Systemfassung separat zur Kasse gebeten.

Vor allem für Spieler, die Final Fantasy X und den Nachfolger bisher verpasst haben, ist diese Sammlung sehr willkommen. Mit ihrer verbesserten Lichtsetzung, der gelungen ans 16:9-Format angepassten Grafik und vielen aufgehübschten Texturen und Charaktermodellen stellen die HD-Remasters die definitiven Versionen der beiden Rollenspiele dar. Inhaltlich sind die beiden Spiele ohnehin prima gealtert: Der erste Teil erzählt von einer Pilgerreise durch eine Welt am Rande des Ruins, von übergroßen Vaterfiguren und den Auswirkungen eines schon vor Jahrhunderten ausgetragenen Krieges. Er bietet zudem eines der am besten durchdachten und taktischsten Kampfsysteme der ganzen Serie.

Die Fortsetzung irritierte Spieler seinerzeit mit ungewöhnlich poppiger Aufmachung und vollkommen anderem Tonfall. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, bekommt dynamische Kämpfe, ein intelligentes, kostümbasiertes Klassensystem und eine große Welt, die von Anfang an frei erkundet werden darf. Außerdem gibt es für Final Fantasy X-2 das damals noch japanexklusive Roguelike-Add-on ”The Last Order” sowie natürlich Originalgeschwindigkeit und korrekte Proportionen – PAL-Ärger aus der PS2-Zeit ade!

Über die Qualität der deutschen Texte wird dagegen bis heute gestritten: Ja, sie sind näher dran am japanischen Original als die US-Synchro, passen dadurch aber entsprechend oft überhaupt nicht zu dem, was die Figuren gerade in englischer Sprache von sich geben.

Thomas Nickel meint: Bis auf ein paar willkommene technische Verbesserungen hat sich im Vergleich zu PS3 und Vita nichts Nennenswertes geändert – aber warum auch? Schon auf der Vorgängerhardware gehörten die beiden Episoden von Final Fantasy X nicht nur zu den besten Rollenspielen, sondern auch zu den technisch überzeugendsten HD-Neuauflagen. Diese Qualitäten behält auch das PS4-Update bei. Für Puristen mögen die optionalen Original-Arrangements der Musik sogar noch einmal Grund für einen erneuten Kauf darstellen, aber wer das Remaster-Duo bereits auf seiner Vita oder PS3 hat, muss eigentlich nicht noch einmal zugreifen. Anders sieht es freilich mit Neulingen aus, die bisher noch nicht in den Genuss gekommen sind: Die dürfen sich über diese gelungene Neuveröffentlichung freuen, räumen sich ein paar Wochen frei und tauchen in eine der interessantesten RPG-Welten überhaupt ab.

  • 2 umfangreiche RPGs im Doppelpack
  • überzeugende HD-Überarbeitung
  • 2 Musik-Varianten zur Wahl
  • teils umfangreicher als die PS2-Originale

Diesen beiden Rollenspielen merkt man auch auf der PS4 ihr Alter kaum an – genau so soll eine gute HD-Neuauflage aussehen.

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Shenmue III – Fünf-Millionen-Marke geknackt, Kickstarter-Kampagne geht in den Endspurt

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Bei weniger als zwei übrigen Tagen hat die Kickstarter-Kampagne von Shenmue III inzwischen die Fünf-Millionen-Marke geknackt und geht in den Endspurt. Am Ende werden es dann wohl nicht die von Yu Suzuki erträumten 10 Millionen Dollar sein, aber ein würdiger Nachfolger ist ja jetzt schon beschlossene Sache. Und der Kickstarter-Rekord von 5,5 Millionen Dollar (bei Bloodstained) dürfte immer noch fallen.

Shenmue III wurde schlappe 14 Jahre nach Erscheinen des zweiten Serienteils auf der diesjährigen E3 angekündigt und machte damit den Traum vieler Fans nach einer Fortsetzung wahr. Die dafür erforderlichen zwei Millionen Dollar waren innerhalb von neun Stunden zusammen, doch nachdem Sonys Mitartbeit bei der Finanzierung des Spiels bekannt wurde, geriet die Kampagne ins Stocken.

Shenmue III soll im Dezember 2017 für PS4 erscheinen.

Mortal Kombat X – im Test (PS4/XOne)

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Skandalös. Abscheulich. Jugendgefährdend. Wie kein anderes Prügelspiel sorgte Mortal Kombat bei seiner Veröffentlichung 1992 für einen Aufschrei unter besorgten Eltern und Erziehern. Die überzogene Gewaltdarstellung des Erstlings blieb das markanteste Merkmal der zahlreichen Fortsetzungen auf unterschiedlichen Plattformen. Nun rollen zum bereits zehnten Mal die Köpfe im Turnier um das Heil des Erdenreichs, gleichzeitig kloppen Scorpion, Raiden, Johnny Cage &amp Co. erstmals auch auf PS4 und Xbox One.

Kampf um das Erdenreich

Mortal Kombat X führt bekannte Gesichter und neue Krieger zusammen: Cassie Cage ist Kommandantin einer Spezialeinheit und die Tochter der Serien-Veteranen Johnny und Sonya. In ihrem Team dient auch Jacqui Briggs, Sprößling von Jax. Dazu gesellen sich Kung Laos Nachfahre Kung Jin und Takeda, der Sohn von Kenji. Auch auf Seiten der Außenwelt gibt es Neuzugänge: Insektenfrau D’Vorah attackiert mit fiesen Stacheln sowie aggressiven Wespen, Erron Black verschießt Kugeln aus seinen Revolvern und Obermotz Kotal Kahn sieht aus wie ein aztekischer Krieger. Zu den klassischen Karakteren zählen unter anderem Liu Kang, Kung Lao, Scorpion, Sub-Zero, Raiden, Ermac, Mileena, Kitana und Reptile. Insgesamt stehen 24 Figuren zur Wahl. Nachteil für Deutschland: Der vierarmige Goro kann hierzulande nicht dazu gekauft werden, ebenso bleiben hiesigen Spielern künftige DLC-Charaktere wie der Predator, Jason Voorhees und Tanya offiziell vorenthalten.

Die mit drei- bis vier Stunden Spielzeit knappe Story dreht sich einmal mehr um die ewige Schlacht Gut gegen Böse beziehungsweise Erdenreich gegen Außenwelt. Pro Kapitel schlüpft Ihr in die Haut eines anderen Kämpfers. Die Geschichte hat serientypisch einen hohen Trash-Faktor, im Vergleich zum Vorgänger auf PS3 und 360 machen die deutschen Sprecher aber einen besseren Job – Stimmen und Betonungen passen, allerdings stört die fehlende Lippensynchronität. Zwischen Kombat und ruckelnden Kutscenes mischen sich immer wieder kurze Quick-Time-Events, in denen Ihr z. B. in der Rolle von Johnny Cage einen Angriff von Scorpion pariert. Ein Scheitern ist dabei nicht möglich, nur die anschließende Szene läuft anders ab, wenn Ihr die falsche Taste gedrückt habt. Fatalities führt Ihr innerhalb der Story übrigens nicht aus.

Fatal und brutal

Das Kämpfe von Mortal Kombat X sind flott und heftig: Zwei Schläge, zwei Tritte, Griff und Block verbindet Ihr je nach Krieger zu Special Moves und Kombos alle Aktionen lassen sich jederzeit über über die Movelist einsehen. Neben erwähnten Kombinationen cancelt Ihr Aktionen, prügelt Gegner durch die Luft (Juggle) und mehr. Das dreistufige ‘Super Meter’ am unteren Bildschirmende ladet Ihr durch eigene Special Moves ebenso auf wie durch erlittenen Schaden. Auf Stufe 1 verstärkt Ihr normale Special Moves zu EX-Moves, Stufe 2 erlaubt das Durchbrechen einer gegnerischen Combo. Auf Stufe 3 setzt Ihr den ‘X-Ray’ ein: Sitzt der erste Schlag, folgt danach eine selbstablaufende Serie äußerst heftiger und damit energiezehrender Attacken – diese lassen sichtbar Knochen brechen, Wirbelsäulen bersten und Kiefer knacken.

Frische Möglichkeiten zum Prügeln halten mit den drei Kampfstilen pro Figur Einzug. Vor jeder Partie entscheidet Ihr Euch für einen davon. Während einige Moves in jedem Modus zur Verfügung stehen, nutzt Ihr andere nur mit dem gewählten Stil. So umgibt sich beispielsweise Reptile unter “Giftig” mit einer giftigen Wolke, “Trügerisch” tarnt ihn, “Wendig” verbessert sein Tempo. Praktisch: In der Movelist werden die nur den gewählten Stil verfügbaren Aktionen entsprechend gekennzeichnet. Darüber hinaus nutzt Ihr einen Teil der kleinen Leiste unterhalb Eurer Lebensenergie für die Interaktion mit der Stage – springt von einem Stein in die Höhe oder werft dem Kontrahenten ein Fass ins Gesicht. Die neuen Elemente verleihen dem Kampfsystem mehr Tiefe als bisher, dennoch bleibt auch Mortal Kombat X von den spielerischen Möglichkeiten eines Street Fighter IV oder BlazBlue ein ganzes Stück entfernt.

Mortal Kombat ohne Fatalities wäre wie Street Fighter ohne Dragon Punch – undenkbar. Weil die krassen Exekutionen quasi Gesetz der Serie sind, verzichtet natürlich auch Mortal Kombat X nicht darauf. Erneut könnt Ihr Euren Kontrahenten am Ende der letzten Kampfrunde nach der Aufforderung “Finish Him” bzw. “Finish Her” den sprichwörtlichen Rest geben. Jeder Kämpfer besitzt mehrere Fatalities, von denen einige jedoch erst freigeschaltet werden wollen (dazu später mehr). Mittels kurzer Tastenkombo plus richtigem Abstand zum Gegner fliegen die Fetzen: Scorpion brennt seinem Gegenüber ein Loch in den Torso, Reptile löst Gegner in Säure auf, Raiden brät Feinde mit Blitzen, Sub-Zero zerteilt Wirbelsäulen – die Moves sind nicht nur in der Ausführung extrem, der martialische Eindruck wird außerdem durch Nahaufnahmen noch zuckender Körperteile verstärkt. Die Brutalities kehren ebenfalls zurück und fallen nicht minder heftig aus.

Offline-Kombat

Neben dem Story-Modus bestreitet Ihr Einzelkämpfe gegen die CPU oder Couch-Kollegen. Diverse ‘Türme’ stehen zur Wahl: Kloppt ganz normal zehn Gegner weg oder prügelt mit Sonderbedingungen wie z. B. plötzlich auftauchenden Portalen oder engen Stage-Begrenzungen. Alternativ spielt Ihr ‘Teste deine Stärke’, wo mittels Tastenhämmern Bretter und Kohleschädel durchschlagen werden wollen, was leider zu schnell zur heftigen Belastungsprobe für die Finger wird. ‘Lebende Türme’ funktionieren ähnlich wie die Standard-Varianten, ihre Bedingungen und Verfügbarkeiten ändern sich allerdings täglich oder wöchentlich. Möchtet Ihr locker draufloshauen, experimentiert Ihr im Training mit Kämpfern und Movesets herum oder probiert die verschiedenen Fatalities aus. Ein Tutorial führt auf Wunsch von der grundlegenden Steuerung über einfache Kombos bis hin zur Anwendung von Fatalities. Allerdings erhaltet Ihr keine Rückmeldung über das erforderliche Timing beim Tastendruck, was gerade das Ausführen der vom Spiel geforderten Kombos erschwert. Die Tag-Team-Möglichkeit des Vorgängers wurde gestrichen, on- wie offline spielt Ihr grundsätzlich nur 1-gegen-1.

Neu hinzu gekommen ist der ‘Fraktion’-Modus. Nach dem ersten Einlegen des Spiels entscheidet Ihr Euch für eine von fünf Gruppierungen: Lin Kuei, Special Forces, Brotherhood of Shadow, White Lotus oder Black Dragon. Fortan addiert jeder Eurer Siege Punkte für die gewählte Fraktion, auch besondere Herausforderungen wie “Mache zwei Uppercuts in einem Kampf” bringen das Team in der Weltrangliste voran. Die Rangliste wird täglich aktualisiert, die Abrechnung erfolgt dann am Ende jeder Woche. Die Wahl der Fraktion steht Euch unabhängig vom Kämpfer frei – so darf selbst Scorpion für die Lin Kuei antreten. Wer viel spielt, schaltet besondere Fatalities frei, die weitere Punkte für Eure Fraktion einbringen. Die speziellen Modi Invasions-Boss, Invasions-Turm und Kriegs-Turm konnten wir zum Testzeitpunkt noch nicht spielen.

Neben den Fraktionspunkten verdient Ihr mit jedem gewonnenen Fight Erfahrungspunkte für Euren Rang sowie Koins – das Zahlungsmittel in Mortal Kombat X. Neue Outfits, Fatalities oder Artworks schaltet Ihr über die ‘Krypta’ frei: Ihr bewegt Euch in der Ego-Perspektive über einen großen Friedhof, auf dem allerlei Grabsteine stehen. Hinter jedem davon verbirgt sich ein Extra, nachdem Ihr die geforderte Summe entrichtet habt. Was Ihr bekommt, ist vorher jedoch nicht ersichtlich. Einige Bereiche der Krypta dürft Ihr außerdem erst nach dem Aufsammeln besonderer Gegenstände betreten. Eine Karte hilft Euch bei der Orientierung auf dem Gelände. Sowohl über die ‘Krypta’ als auch durch Kämpfe verdient Ihr von Zeit zu Zeit Items, mit denen Ihr Fatalities mit nur zwei Tasten aktiviert oder Kämpfe in Story oder Turm überspringen dürft.

Unter dem Punkt ‘Extra’ im Hauptmenü schaut Ihr Euch Replays bestrittener Fights an, stöbert durch die ‘Krypta’-Sammlung und checkt sämtliche Spielstatistiken von der Story-Spielzeit bis zur Anzahl ausgeführter Finisher.

PS4 vs. Xbox One

Das Spiel läuft auf beiden Konsolen mit sauberen 60 Bildern pro Sekunde, Ruckler oder Tearing gibt es nicht. Die Zwischensequenzen des Story-Modus stocken dagegen auf beiden Systemen häufig, ebenso fehlt Lippensynchronität der deutschen Sprachausgabe. Auf Englisch tritt das Problem nicht auf.

Die generelle grafische Qualität von Mortal Kombat X ist ordentlich, kratzt das Potenzial der neuen Konsolen aber bestenfalls an. Einige der Stages fallen hübsch aus, gerade der Kuatan-Dschungel überzeugt mit organischem Bewuchs im Hinter- und schickem Wasser im Vordergrund. Dagegen bietet der Außenwelt-Marktplatz außer Staub und einigen Leuten im Hintergrund wenig fürs Auge. Optische Unterschiede gibt es auch bei den Kämpfern: Einige tragen detaillierte Kostüme, die plastisch wirken, andere wiederum sehen insgesamt flach und leblos aus. In Bewegung machen alle eine gute Figur, wenn auch manche Aktionen nicht ganz flüssig ineinander übergehen. Der Sound punktet mit krachigen Effekten bei den Moves sowie “Klassikern” wie etwa Scorpions “Come here”.

Mortal Kombat X belegt rund 36 GB auf der PS4 und 35 GB auf der Xbox One. Die Versionen für PS3 und Xbox 360 lagen uns zum Test nicht vor.

Sascha Göddenhoff meint: Der Name&nbspMortal Kombat steht seit jeher für vergleichsweise unbeschwertes Prügeln und massive Gewalt – diesen “Tugenden” verpflichtet sich auch der aktuelle Teil. X-Ray-Moves und Fatalities wirken gar noch eine Spur heftiger als in Teil 9, verlieren ihren makaberen Schauwert aber dennoch schnell. Die Steuerung klappt prima, nur manchmal vermisse ich ein wenig mehr Geschmeidigkeit bei den Übergängen zwischen einzelnen Aktionen. Die drei Kampfstile jedes Kämpfers gefallen mir dank ihrer Unterschiedlichkeit und laden zum Herumprobieren ein. Was mir wirklich fehlt, ist der Tag-Modus – schade, dass Team-Kloppereien nicht mehr möglich sind. Dennoch kämpfe ich gerne und häufig, um mein verdientes Geld in der ‘Krypta’ zu investieren. Mortal Kombat X bietet dafür eine gute Anzahl Spielmodi, allein die Grafik mag mich nicht überzeugen. Teil 10 reiht sich für mich knapp hinter seinem etwas umfangreicheren Vorgänger ein und ist damit eines der besten Spiele der Serie.

+ 24 Kämpfer, darunter neue Gesichter und Serienveteranen
+ schnelle und zugängliche Fights
+ drei verschiedene Stile pro Figur
+ Motivation durch optionale Herausforderungen und umfangreiche Freischaltungen in der ‘Krypta’

– grafische Qualität von Figuren und Stages schwankt
– knappe Story-Spielzeit
– kein Tag-Team, kein Arcade-Modus

“Mortal Kombat” feiert blutigen Geburtstag: Krasse Fatalities, gute Spielbarkeit und viel Freischaltbares motivieren zum Prügeln.

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Commodore kehrt zurück – mit einem Smartphone?

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Wer Anfang der 80er-Jahre mit Videospielen in Berührung kam, hatte entweder eine Konsole oder höchstwahrscheinlich einen C64-Heimcomputer. Dessen Hersteller Commodore beglückte uns später noch mit dem nicht weniger populären Nachfolger Amiga, dann folgte bald die Pleite und mehrmalige Wiederauferstehungen in mehr oder weniger missglückter Form.

Eine weitere steht uns nun mal wieder bevor, wie Wired berichtet: Zwei italienischen Unternehmen haben sich die Namensrechte gesichert und wollen das bekanne Logo und den Namen als erstes für ein Smartphone nutzen – siehe oben.

Das Android-Gerät namens Commodore PET (benannt nach dem allerersten Computer der Ur-Firma) hat ein 5,5 Zoll Full-HD-Display, 13-Megapixel-Kamera, LTE und Octocore-Prozessor, zudem werden Emulatoren für C64 und Amiga vorinstalliert. Auch ein paar Spiele sollen mitgeliefert werden, als Preis sind ja nach Speichergröße 270 bis 330 Euro im Gespräch.

Wir sind ja ziemlich skeptisch, aber wer sich mehr dafür interessiert, kann sich ja bei der offiziellen Webseite anmelden.

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