Psychonauts – auch für PS4 bestätigt

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Double Fine verkündet, dass das erste Psychonauts auch für PS4 erscheinen wird. Als Erscheinungstermin dafür ist das Frühjahr angepeilt.

Psychonauts erschien ursprünglich in Europa am 10. Februar 2006 für PS2 und Xbox. Psychonauts 2 wird 2018 für PS4 und Xbox One veröffentlicht.

Momonga Pinball Adventures – im Test (Wii U)

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Was ”normale” Flipper angeht, ist auch auf Wii U gegen den Platzhirschen Zen Studios kein Kraut gewachsen. Deshalb geht Paladin Studios mit Momonga einen klugen anderen Weg: Statt einfach nur auf Punktejagd zu gehen, werden die Tische als Levels eines Abenteuers inszeniert, mit einer Rahmenhandlung sowie verschiedenen kleinen Aufgaben bestückt und ein paar Bonus-Flugabschnitte eingestreut. Das erinnert an den Pinball-RPG-Hybriden Rollers of the Realm (PS4), ist aber weniger komplex und dadurch zugänglicher. Allerdings fällt die Technik bieder aus und die Ballphysik Eurer Eichhörnchen-Kugel ist nicht immer realistisch – für einen Durchgang (nach einer Stunde seid Ihr durch) reicht’s.

Netter, aber kurzer und technisch biederer Flipper mit Story-Modus.

Singleplayer5
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DC Universe Online – bald auch für Xbox One erhältlich

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Daybreak Games hat jetzt bei Twitter angekündigt, dass DC Universe Online auch für Xbox One erscheinen wird. Als Erscheinungstermin ist momentan das Frühjahr angepeilt.

DC Universe Online ist bereits für PS3 und PS4 erhältlich und seit Oktober 2011 sogar Free-to-Play. Gestern feierte das Online-Actionspiel übrigens seinen fünften Geburtstag.

Dragon Fin Soup – im Test (PS4)

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Fast 120.000 US-Dollar kamen bei Kickstarter für Dragon Fin Soup zusammen. Versprochen wurde eine Mischung aus handlungsgetriebenem, rundenbasierten Taktik-Rollenspiel und knackig schwerem Roguelike mit krassem Humor und einer prozedural generierten Welt. Drinnen ist das zwar alles, wirklich gut fühlt sich davon aber nichts an.

Der Story-Modus erzählt die Geschichte einer Heldin zwischen Robin Hood und Rotkäppchen, die sich absichtlich in die Amnesie gesoffen hat, langsam jedoch von ihren Erinnerungen heimgesucht wird. Den (geklauten) Höhepunkt der klischeehaften Story gibt es direkt zu Beginn: Die Welt von Dragon Fin Soup befindet sich auf dem Rücken einer riesigen Weltraum-Schildkröte – Discworld lässt grüßen. Das hat trotzdem was, ebenso wie die Option, ohne den genretypischen Permadeath zu spielen. Die deutsche Übersetzung ist gut, sowohl Sound als auch Musik sind stimmig und der Grafikstil erinnert an Giana Sisters: Twisted Dreams – das war’s dann aber auch mit dem Positiven. Denn die zufallsgenerierten Welten sind so langweilig wie die darin verorteten 08/15-Quests und zudem vollgestopft mit Vegetation: Ständig lauft Ihr gegen Büsche, Bäume oder Steine und müsst Euch den Weg freiprügeln. In Kombination mit der Pokémon-artigen Von-oben-und-gleichzeitig-von-vorne-Kamera torpediert die Umgebung die Kämpfe, da sie ständig Eure Heldin und ihre Feinde verdeckt. Für ein Spiel, in dem jeder Zug zählt, ist das inakzeptabel. Garniert wird die Katastrophentorte von fehlenden Tutorials, schrecklicher Menüsteuerung und Item-Einfalt.

Denis Kuckmann meint: Stellt Euch vor, Ihr spielt Tetris. Doch statt frontal auf die Steine zu blicken, seht Ihr das Spielfeld nur von oben – so fühlt sich Dragon Fin Soup in etwa an. Das Spielprinzip setzt darauf, dass Ihr Euch Eurer Umgebung bewusst seid, die Laufrouten der Gegner einschätzen und Fluchtwege sowie Rückzugsorte erkennen könnt. Faktisch ist das allerdings meist nicht möglich: Die unpraktische Perspektive, teils neblige Umgebungen und die Sicht blockierende Objekte machen Dragon Fin Soup zum unfairen Glücksspiel. Dass sich die alternativen Spielmodi ”Unendliches Labyrinth” und ”Überleben” noch stärker auf Zufall und Kämpfe verlassen, wirkt da fast schon wie Selbstparodie.

Rundenbasiertes Fantasy-Strategie-Abenteuer, das viel falsch macht.

Singleplayer3
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Xbox Game Store – neu am 12. Januar 2016

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Xbox One:

  • The Banner Saga – 19,99 Euro
  • Assassin’s Creed Chronicles: india – 9,99 Euro

PlayStation Store – neu am 12. Januar 2016

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PlayStation 4:

  • The Banner Saga – 19,99 Euro
  • Act It Out! A Game of Charades – 17,99 Euro
  • Arc the Lad: Twilight of the Spirits (PS2) – 14,99 Euro
  • Assassin’s Creed Chronicles: India – 9,99 Euro
  • Arcade Archives: Super Dodge Ball (Arcade) – 6,99 Euro

Prismatic Solid – im Test (PS4)

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Kennern von Indie-Games auf der Xbox 360 könnte Prismatic Solid bereits vor einigen Jahren begegnet sein. In dem Vertikal-Shooter ist Euer Schiff von bunten Tentakeln umgeben, die vor feindlichen Projektilen schützen. Ändert Ihr den Schusstyp Eures Fliegers, wechseln auch besagte Tentakel ihre Position – mehr Offensive bedeutet weniger Schutz und umgekehrt. Erledigte Gegner geben farbige Extras frei, mit denen Ihr die Helfer vergrößern könnt. Außerdem ladet Ihr dadurch drei Energieleisten für durchschlagskräftige Spezialangriffe auf. Der ungewöhnliche wie clevere Spielablauf wird ebenso alternativ visualisiert: Die abstrakten Formen erstrahlen in kräftigen Neonfarben und werden von Elektro-Musik untermalt.

Shoot‘em-Up mit cleverem Satelliten-System und knalligen Farben.

Singleplayer7
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Wii U – neues Systemupdate am Start

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Was Microsoft kann, kriegt auch Nintendo hin: Seit heute ist nämlich ein frisches Systemupdate für Wii U erhältlich, dass keine nennenswerten Neuerungen bringt außer “weitere Verbesserungen der Systemstabilität und kleine Anpassungen, um die Benutzererfahrung zu ergänzen” (oder so ähnlich).

Dem Vernehmen nach ist außerdem ein Browser-Update dabei, aber auch das ist nicht besonders prickelnd.

SkyScrappers – im Test (PS4)

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Man nehme den Endlos-Hochhüpfer Doodle Jump, füge herabfallende Gebäudeteile sowie ein rudimentäres Kampfsystem hinzu und ersetze die Strichfigur mit ordentlichen Anime-Charakteren – heraus kommt SkyScrappers.

Solisten werden mit vier sich spielerisch kaum unterscheidenden und ziemlich drögen Mini-Kampagnen abgespeist. Zu viert geht es (leider wieder nur offline) etwas spaßiger zur Sache, weil dann alle mit dem hektischen Spielverlauf der durch die weit entfernte Kamera tendenziell unübersichtlichen Hüpf-Klopperei zu kämpfen haben. Wer sich reinfuchsen will, kann zwar auch ordentliche Duelle erleben, aber auf der PS4 gibt es bessere (und wesentlich günstigere) partytaugliche Actionkost.

Meist chaotische Anime-Mischung aus Klopperei und “Doodle Jump“.

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Bedlam – im Test (PS4)

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Erinnert Ihr Euch noch an die ersten Ego-Shooter wie Doom oder Quake? Oder an die Debüts von Medal of Honor und Call of Duty? Nein? Dann hilft Euch Bedlam auf die Sprünge. Im Ego-Shooter zum gleichnamigen Buch ballert Ihr Euch durch die Historie der Videospiele, lacht über nerdige Gags und die ein oder andere gelungene Idee, runzelt angesichts verpasster Chancen und mieser Technik aber auch die Stirn.

Euer Weg führt Euch durch pixelige Marslandschaften voller schießwütiger Aliensoldaten über eine von den Nazis besetzte, ausgebombte Weltkriegsstadt und ein Fantasy-Dorf bis auf die futuristischen Schlachtfelder im Stile von PlanetSide 2. Immer dabei: allerhand Feindvolk, das Euch ans Leder will. Die KI bleibt von Anfang bis Ende strohdumm: Gegner rennen auf Euch zu oder bleiben auf Distanz, drehen sich aber gerne auch nur im Kreis oder laufen gegen Wände. Trotzdem ist Bedlam schon auf ”normal” recht knackig, denn Eure Lebensenergie lädt sich nicht automatisch auf und Heilpakete sind nur unausgewogen verteilt. Speichert regelmäßig selbst, denn der Autosave setzt Euch oft mit einer Messerspitze verbleibender Hitpoints vor einer riesigen Horde Feinde ab! Für die Ballereien sammelt Ihr nach und nach Waffen aus den verschiedenen Welten zusammen da findet das magische Schwert neben dem Raketenwerfer Platz und zur Armbrust gesellt sich eine Minigun. Für Verwirrung und Ärger sorgt der Waffenwechsel: Per Dreieck schaltet Ihr nur durch eine Handvoll Schießprügel, das volle Arsenal lässt sich nur mit dem Steuerkreuz anwählen – blöd, wenn Euch eine Meute Zombies am Hintern klebt! Zwischendurch besteht Ihr immer wieder Sprungpassagen, die eigentlich nicht schwer sind, wäre da nicht das träge Sprungverhalten.

Grafisch entwickelt sich das Spiel mit Eurem Fortschritt weiter, Ruckler und hampelige Animationen begleiten Euch dabei aber ständig. Waffengeräusche und Soundtrack sind nur unteres Mittelmaß, toll geben sich dagegen die britischen Sprecher, die mit Insider-Witzen und Gamer-Anspielungen um sich werfen und um keinen Gag verlegen sind.

Spielerisch überzeugt Bedlam nicht, auch technisch gibt es allerhand Probleme. Die eingestreuten witzigen Ideen und Sonderlevels machen den Titel für Videospieler der ersten Stunde aber trotzdem spielenswert.

Tobias Kujawa meint: Die Idee von Bedlam ist klasse, das Spiel sprüht nur so vor Insider-Gags aus der Videospiel-Historie. In einer Unreal Tournament-artigen Arena gegen nölende Kiddies im Deathmatch antreten, ein 2D-Shoot’em-Up bestehen, Nazis und Aliens in Bröckchen schießen – das passt alles, dazu begeistert mich der schottische Dialekt der Hauptdarstellerin. Leider muss ich aber an der Spielmechanik herummeckern. Die schwammige Steuerung, die ich in den ersten Levels noch als Hommage deutete, verbessert sich nicht. Auch die KI bleibt schwach. Und vor allem das Lebenspunktesystem, das durchgängig das Aufheben der immer gleichen Medipacks verlangt, bricht die Illusion der Spiele-Evolution. Dazu gesellt sich ein ewig langer eintönig-nerviger Endlevel.

+ tolle Idee, die verschiedenen Evolutionsstufen der Videospiele zu zeigen
+ Grafik spiegelt die jeweilige Epoche perfekt wider

– abseits neuer Optik keine Unterschiede zwischen den alten und modernen Levels
– Steuerung und KI bleiben schwach, das Health-System altbacken

Ego-Shooter durch die Spiele-Historie – gut gedacht, mäßig gemacht.

Singleplayer6
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