Mario Tennis: Ultra Smash – im Test (Wii U)

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Wer Mario Tennis Ultra Smash als Download erwirbt, reibt sich die Augen: Der Titel parkt nicht einmal 1 GB Daten auf Eurer Wii-U-Festplatte – in Zeiten, wo Day-One-Patches und DLCs schon mal gut 5 GB groß sind, wirkt das schon sehr wenig. Trotzdem bleibt das Spiel blitzsauber, wie man es von Nintendo-Spielen gewohnt ist: Da flimmert nichts, da ruckelt nichts, auch Online-Matches laufen tadellos. Allerdings fährt das Fun-Tennis nicht den gewohnten HD-Detailgrad eines Super Mario 3D World, Captain Toad oder Mario Kart 8 auf. Die Animationen wirken oft abrupt, die Plätze sind nicht sonderlich detailliert. Zwar sorgen Toad-Massenansammlungen im Publikum oder der nach auskullernden Bälle angelnde Lakitu für Schmunzler, ein wenig aufwendiger und liebevoller hätte Marios HD-Sportspiel-Debüt aber schon ausfallen dürfen.

Diesen Eindruck bekräftigt ein Blick auf die Modi: Ihr spielt ein Match mit Superpilz-Unterstützung, kämpft in Arcade-Manier mit stärker werdenden Gegnern, haltet einen Ballwechsel möglichst lang aufrecht oder bestreitet Einzel- und Doppelpartien nach Eurem Gusto. Wenigstens ein kleiner Karriere-Modus mit Weltkarte oder einzelne Cups oder spezielle Prüfungen hätten wir uns gewünscht! Stattdessen ist vor allem der ”Megaball”-Modus überflüssig: Spielen zwei Menschen, wird die Aufgabe, den Ball lang im Spiel zu halten, lachhaft simpel (weil Ihr nur in der Mitte stehen bleibt und Slices aneinanderreiht). Bestreitet Ihr die Aufgabe mit einer CPU-Figur, wird gutes Spielen (Ihr beendet Ballwechsel) und schlechtes Spielen (Gegner beendet Ballwechsel) gleichermaßen bestraft – der Sinn des Minispiels erschloss sich uns nicht. Auch die freischaltbaren Plätze und Figuren sind bestenfalls Genrestandard – man wird das Gefühl nicht los, dass Camelots Budget recht klein war und die Japaner schlicht Dienst nach Vorschrift taten.

Das Spielgeschehen auf dem Platz ist rasch erlernt und bietet nicht viel Tiefgang. Dafür stimmt das Schlaggefühl, wir hätten uns aber mehr Optionen bei der Platzierung der Bälle gewünscht die Superschläge haben Dampf, sind aber nicht zu stark. Naturgemäß kommt in Einzelmatches mehr Tennissport-Feeling auf, dafür sind im Doppel die Ballwechsel wilder und smashlastiger. Das einzige Item im Spiel – der Superpilz – ist leider oft ein Ärgernis: Denn der riesenhaft gewordene Charakter spielt dann groß auf, zu groß. Die Schläge werden viel härter, Smashes und Volleys sind meist tödlich. Dass die Wirkung lange vorhält (anders als z.B. beim einmal nutzbaren Megaschlag im letzten Virtua Tennis), macht die Sache nicht besser. Zwar taucht oft recht zeitgleich ein Pilz auf beiden Feldern auf, trotzdem ist das Schwammerl ein steter Quell unfairer Situationen.

Matthias Schmid meint: Spiel, Satz und Niederlage für Marios Filzball-Drescherei! Sieht man von der grundsätzlich ordentlichen Spielbarkeit und der schnörkellosen, aber sauberen Technik ab, gibt es selbst für Tennis-Freunde mit Multiplayer-Affinität wenig Grund, lange am Ball zu bleiben. Die Modi sind einfallslos bis überflüssig, der Umfang ist mager und der Superpilz unfair. Und dass nie ein Ball ins Aus geht (nur manchmal schafft er es nicht übers Netz) hätte wirklich nicht sein müssen – Virtua Tennis in seinen Hochzeiten hat doch gezeigt, dass sich Zugänglichkeit und Spieltiefe nicht ausschließen. Mir fehlen Witz und Kreativität sowie ein großer Spielmodus für meine Langzeitmotivation – vor dem Hintergrund der Wii-U-Software-Ebbe ist so ein biederes 08/15-Spiel auch noch doppelt ärgerlich.

  • Bälle gehen nicht ins hintere oder seitliche Aus
  • 9 Courts, 16 Spielfiguren
  • Steuerung von Lobs und Stoppbällen umständlich (zwei Tasten nacheinander)

Biederes Funsport-Tennis nach Schema F: Ordentliche Spielbarkeit trifft auf unspannende Spielmodi und überschaubaren Umfang.

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Multiplayer
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Schnäppchen-Alarm: “2 für 1” im PlayStation Store

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Sony hat bis zum ersten Weihnachtsfeiertag im PlayStation-Store für ausgewählte PS4-Titel eine “2 for 1”-Aktion am Start, die per Gutschein-Eingabe durchgeführt wird.

Eine Übersicht der verfügbaren Spiele findet Ihr hier, neben den meisten hauseigenen Veröffentlichungen sind auch eine Reihe guter bis sehr guter Titel von Third-Party-Herstellern dabei.

Allerdings ist “Schnäppchen” relativ zu sehen, denn für alle gilt ein Basispreis von 49,99 Euro, also knapp 25 Euro pro Spiel – bei den älteren Kandidaten kriegt man die Disc-Varianten in der Regel für ähnliche oder niedrigere Summen und just Until Dawn, The Order: 1886 und The Last of Us: Remastered sind aktuell für knapp 20 Euro fast überall im Angebot…

Super Mario Maker – Promo-Level zu Mercedes Benz erhältlich

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Unter dem Namen “Mercedes-Benz Jump’n’Drive” ist jetzt ein Event Course mit Mercedes-Benz-Thematik für Super Mario Maker erhältlich ist. Einen Screenshot davon seht Ihr oben. Wer diesen erfolgreich meistert, erhält ein Mercedes-Benz-GLA-Kostüm, welches Mario auf dem Fahrersitz zeigt.

Dies ist nach einem entsprechenden kostenlosen DLC für Mario Kart 8 bereits die zweite Zusammenarbeit von Nintendo und dem Automobilhersteller.

BIU Sales Awards: Die erfolgreichsten Spiele im November 2015

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Der BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) vergibt monatlich Auszeichnungen an die verkaufsstärksten Computer- und Videospiele (digital und physisch kombiniert, wo entsprechend angegeben) und im September haben diese Titel die unterschiedlichen Auszeichnungshürden übersprungen:

BIU Multiplattform Award für mehr als 500.000 verkaufte Spiele auf mehreren Plattformen:

  • Call of Duty: Black Ops III (Activision) inkl. Digitalverkäufe

BIU Sales Award in Platin für mehr als 200.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:

  • Call of Duty: Black Ops III (Activision) für PS4
  • Fallout 4 (Bethesda) für PS4

BIU Sales Award in Gold für mehr als 100.000 verkaufte Spiele auf einer Plattform:

  • Fallout 4 (Bethesda) für PC inkl. Digitalverkäufe
  • Mario Party 10 (Nintendo) für Wii U inkl. Digitalverkäufe
  • Need for Speed (Electronic Arts) für PS4
  • Star Wars Battlefront (Electronic Arts) für PS4
  • Until Dawn (Sony) für PS4 inkl. Digitalverkäufe

Final Fantasy VII Remake – Sorge um abgemagerten Cloud

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Und jetzt etwas aus der Rubrik “Probleme, die die Welt bewegen”: Einem längeren Posting bei Tumblr ist zu entnehmen, dass sich einige User Sorgen um den abgemagerten Cloud in Final Fantasy VII Remake machen. Wer die Story des Originals kennt, kann sich aber schnell denken, dass dies eine ganz bewusste Designentscheidung von Director Tetsuya Nomura war.

Final Fantasy VII Remake bekommt noch einen neuen Namen spendiert und wird irgendwann scheibchenweise für PS4 (und sicher auch andere Plattformen) veröffentlicht.

Nintendo eShop – neu am 10. Dezember 2015

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Wii U:

  • FAST Racing NEO – 14,99 Euro
  • Dinox – 4,99 Euro
  • Voxel Maker – 4,49 Euro
  • Game & Watch Gallery Advance (GBA) – 6,99 Euro
  • Polarium Advance (GBA) – 6,99 Euro

3DS:

  • SteamWorld Heist – 16,99 Euro (ab 31.12.: 19,99 Euro)
  • Rytmik Ultimate – 17,99 Euro
  • The Magic Hammer – 4,99 Euro

Skylanders SuperChargers – im Test (PS4)

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Irgendwer bei Activision muss gemerkt haben, dass man Gefahr lief, den Skylanders-Bogen zu überspannen – die 2014er-Episode Trap Team brachte spielerisch wenig neue Substanz, aber dafür umso mehr Figurengimmicks mit sich. Für den fünften Auftritt wurde einiges umgekrempelt: So setzt SuperChargers frische Schwerpunkte und dämmt die Charakter-Jongliererei ein – diesmal sind neben dem Starterset eigentlich nur zwei Zusatzeinkäufe nötig, um tatsächlich alles spielen zu können!

Dreh- und Angelpunkt im neuen Abenteuer sind nämlich Fahrzeuge: Statt wie üblich fast nur zu Fuß unterwegs zu sein, bedient sich Euer Skylander über weite Strecken verschiedener Transportmittel, aufgeteilt in die Kategorien Land, Luft und Wasser. Dem Spiel beigepackt sind ein flotter Buggy und zwei SuperCharger-Charaktere, darunter der Besitzer des Boliden. Obwohl alle der fast 150 bisherigen Skylanders den Führerschein gemacht haben, können nur die neuen Figuren die Vehikel auch mit verschiedenen Upgrades tunen – und kombiniert Ihr das korrekte Team auf dem Portal, wird das Fahrzeug noch besonders wirkungsvoll.

Wie eingangs erwähnt, braucht Ihr prinzipiell nur einen Untersatz pro Geländetyp, die Elementklassen spielen diesmal eine untergeordnete Rolle: Lediglich ein paar separate Zusatzherausforderungen bleiben unzugänglich, wenn Ihr keinen passenden Typ parat habt. Obwohl 20 Fahrzeuge (17 Euro) und 20 Fahrer (12 Euro) das Sortiment erweitern, könnt Ihr die also getrost fast komplett ignorieren. Allerdings raten wir den Kauf eines Wasser- und Luftmobils dringend an: Zwar ist die SuperChargers-Story auch nur mit einem Auto durchspielbar, dann verpasst Ihr aber deutlich mehr als ein Drittel des Spiels.

Das Abenteuer selbst entpuppt sich stellenweise als einfallsreiche Fortsetzung des Standardkorsetts. Ihr durchquert hübsche Welten, kloppt Euch mit Gegnern, löst ein paar kleine Rätsel und schlagt Euch gelegentlich mit Bossen herum – regelmäßig sorgen launige Einfälle wie klassische 2D-Einlagen oder Abschnitte, in denen Ihr etwa als Gigant herumstampft oder winzig seid, für Abwechslung. In jeder Umgebung steigt Ihr für designierte Aufgaben in die Vehikel und fahrt mal um die Wette, erlebt Luftkämpfe, taucht durch minenbestückte Untiefen oder duelliert Euch mit Rivalen in Arenen. Erstmals in der Skylanders-Historie wird online unterstützt: Absolviert die Story zu zweit kooperativ, auch klassische Wettfahrten gegen drei menschliche Rivalen sind als separate Veranstaltungen im Angebot. Allerdings ist der Basis-Umfang mit nur zwei Strecken pro Fahrzeugklasse gering und die Rennen gestalten sich durch übertrieben hohe Extrawaffendichte meist chaotisch.

Ulrich Steppberger meint: Obwohl mir auch Trap Team ordentlich Spaß gemacht hat, erlahmte mein Interesse spürbar – umso erstaunlicher, wie sehr SuperChargers das wieder umdrehen konnte. Die Fahrzeug-Abschnitte sind zwar nicht alle perfekt, aber eine äußert willkommene Erweiterung des Spielkonzepts, die meist für mehr Dynamik sorgt. Außerdem haben sich die diesmal wieder am Zug befindlichen Macher von Vicarious Visions jede Menge Ideen auch für die normalen Passagen einfallen lassen, an spielerischer Abwechslung mangelt es nicht. Ein Lob gibt es zudem für das aufgemotzte ”Skystones”-Minispiel, das ich zu gerne auch gegen echte Kontrahenten spielen würde. Dass man endlich online zusammen losziehen kann, ist eine feine Sache. Das gilt ebenso für die Wettrennen, auch wenn denen zum Niveau eines Mario Kart noch viel fehlt. Kurzum: SuperChargers ist für mich das beste Skylanders bisher und dank der niedrigen ”Zusatzkosten” auch prima für Spieler geeignet, die sich erstmals damit befassen wollen.

  • mit Vehikeln für Wasser, Luft und Land
  • entsprechend viele Fahrabschnitte
  • ”Skystones”-Minispiel jetzt komplexer
  • Online: Story-Koop und Wettrennen auf 6 Pisten möglich

Dank flotter Fahrzeug-Einbindung und weniger großem ”Figurenhunger” kommt das neue ”Skylanders”-Abenteuer wieder prima in Schwung.

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Multiplayer
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Xbox Game Store – neu am 9. Dezember 2015

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Xbox One:

  • Baseball Riot – 4,99 Euro
  • The Binding of Isaac: Rebirth – 14,99 Euro
  • Starwhal – 11,99 Euro

PlayStation Store – neu am 9. Dezember 2015

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PlayStation 4:

  • Among the Sleep – 14,99 Euro
  • Three Fourths Home: Extended Edition – 5,99 Euro
  • Guns Up! – 4,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Three Fourths Home: Extended Edition – 5,99 Euro
  • Panda Run – 5,29 Euro

Trine 3: The Artifacts of Power – noch vor Weihnachten auf PS4

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Im europäischen PS Blog schreibt Entwickler Frozenbyte, dass Trine 3: The Artifacts of Power noch vor Weihnachten für PS4 erhältlich sein sollte. Wenn alles nach Plan verlaufe, könne der Titel vermutlich in der kommenden Woche veröffentlicht werden, heißt es dort.

Auf der PS4 erstrahlt Trine 3: The Artifacts of Power in 1080p und 60 Bildern pro Sekunde und besteht aus sieben Story-Kapiteln.

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