| Spiel: | The Legend of Zelda: Tri Force Heroes |
| Publisher: | Nintendo |
| Developer: | Nintendo |
| Genre: | Action-Adventure |
| Getestet für: | 3DS |
| Erhältlich für: | 3DS |
| USK: | 6 |
| Erschienen in: | 11 / 2015 |
Die Reaktionen nach der E3-Enthüllung von The Legend of Zelda: Tri Force Heroes waren verhalten. Ein Mehrspieler-Ableger der Zelda-Reihe mit großteils aus A Link Between Worlds aufbereiteten Grafiken? Da hält sich der Enthusiasmus der Spieler in Grenzen. Dabei sind Team-Ausflüge für Link nichts Neues, zog er doch schon im GBA- und GameCube-Abenteuer Four Swords Adventures gemeinsam mit drei Mitstreitern ins Abenteuer.
Bei Tri Force Heroes seid Ihr lediglich zu dritt unterwegs, dafür geht das dieses Mal aber online, lokal und netterweise sogar per Download-Play. Auf Voice-Chat wird allerdings verzichtet, online könnt Ihr Euch lediglich über ein paar witzige Emoticons auf dem unteren Bildschirm verständigen. Diesmal geht es darum, das modebewusste Königreich Textilia und die Prinzessin Rüschlinde vor dem Fluch der Hexe des Lumpenlandes zu retten. Allerdings ist es dort so gefährlich, dass Helden nur in Dreiergruppen Einlass gewährt wird. Wer partout nicht mit anderen Spielern zusammenarbeiten möchte, der bekommt zwei Doppelgänger an die Seite gestellt, zwischen denen per Touchscreen gewechselt wird. Statt einer richtigen Oberwelt gibt es lediglich eine Stadt und ein Schloss. In Letzterem wählt Ihr das Labyrinth Eurer Wahl per Menü und schon geht es los immerhin hält sich das jüngste Zelda nicht mit langwierigen Erklärungen auf. In den Labyrinthen teilt Ihr Euch die Energieleiste, Tools und Waffen liegen herum und werden eingesammelt. Zentral ist die Totem-Funktion: Hebt Eure Mitstreiter auf und lauft als veritabler Totempfahl umher, um höher gelegene Plattformen zu erreichen oder weiter oben platzierte Schalter umzulegen. Entscheidend ist auch Euer Kostüm: Für erbeutete Rohstoffe lasst Ihr neue Outfits schneidern, die nützliche Spezialfähigkeiten verleihen mit einem schießt Ihr gleich drei Pfeile auf einmal, ein anderes macht die Bomben stärker. Und tragt Ihr gar Zeldas rosa Kleid auf, findet Ihr mehr Herzen. Grafik und Steuerung entsprechen weitgehend dem 2013 erschienenen A Link Between Worlds dementsprechend gelungen ist das Spielgefühl. Auch der 3D-Effekt sieht schick aus und wird in vielen Labyrinthen spielerisch sinnvoll genutzt.
Thomas Nickel meint: Mit zwei motivierten Mitspielern werdet Ihr bei Tri Force Heroes eine Menge Spaß haben. Dank besserer Kommunikationsmöglichkeiten ist der lokale Modus Online-Ausflügen allerdings vorzuziehen. Leider hat Nintendo den Solo-Modus ausgesprochen stiefmütterlich behandelt: Ja, das Spiel macht stets klar, dass Ihr am besten im Team loszieht, aber etwas mehr Komfort hätte den Einspieler-Ausflug bereits massiv aufgewertet. Warum kann ich meine Mitstreiter beispielsweise nicht auf Knopfdruck zu mir rufen? Teils fühlt sich Tri Force Heroes trotz makelloser Steuerung, feiner Musik und gelungenem 3D-Effekt wie ein Lückenbüßer für das Weihnachtsgeschäft an. Die Dungeon-Beutezüge sind mit einer gut funktionierenden Party eine äußerst unterhaltsame Angelegenheit, für Solo-Abenteurer wirkt das Ganze dagegen mitunter sperrig hier hätte man mehr herausholen können.
- viele Labyrinthe
- es gibt keine Oberwelt
- unterstützt Download-Play
Zu dritt macht das neue Zelda-Abenteuer eine Menge Spaß, Solisten werden aber eher schlecht als recht versorgt.
| Singleplayer | ![]() | 76 |
| Multiplayer | ![]() | |
| Grafik | ![]() | |
| Sound | ![]() |












