Nova-111 – im Test (PS4/PSV)

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Was kommt heraus, wenn man die gegensätzlichen und scheinbar inkompatiblen Spielmechanik-Prinzipien Echtzeit und Runde vermischt? Ein überraschend runder Mix namens Nova-111! Der Geschicklichkeitsknobler entführt Euch in nett gezeichnete 2D-Welten und übergibt Euch die Steuerung über ein Raumschiff, das Ihr Zug um Zug in einem Raster bewegt – hoch, runter, links, rechts. Auf dem Weg zum Levelausgang bezwingt Ihr Gegner und löst Rätsel. Der Clou: Während die meisten Gegner sich nur dann bewegen oder angreifen, wenn auch Ihr einen Zug ausführt, pfeifen einige Levelelemente und Feinde auf das Rundenprinzip. Stacheln etwa fallen in Echtzeit von der Decke herab, sobald Ihr Euch darunter befindet. Da ist Reaktion gefragt: Macht schnell einige Züge hintereinander, um der Bedrohung auszuweichen und achtet dabei auf Feinde, die sich nun ebenso zügig bewegen oder gar angreifen. Die anfangs noch moderate Schwierigkeit zieht im Verlauf der etwa fünfstündigen Kampagne mit wachsendem Fähigkeiten-Repertoire angenehm an: So teleportiert Ihr Euch hinter Gegner und Barrikaden oder lasst Züge verstreichen, ohne Euch zu bewegen, etwa um Feinde näher herankommen zu lassen. Später haltet Ihr die Zeit sogar vorübergehend an – sowohl für in Echtzeit als auch für in Runden agierende Gegner. Bis zum Ende hin führt Nova-111 neue Spielelemente und Feindtypen mit individuellen Angriffsmustern ein – an Abwechslung mangelt es nicht. Und wer Wiederspielwert sucht, freut sich über versteckten Sammelkram.

Denis Kuckmann meint: Wer hätte gedacht, dass sich Echtzeit und Runde so gut ergänzen können? Nova-111 nutzt das Konzept jedenfalls prächtig für spaßige Rätsel: Mal muss ich Portale in der richtigen Reihenfolge durchfliegen, Gegenstände hindurchschieben und damit Laserstrahlen blockieren. Mal friere ich die Zeit ein und schiebe Feinde auf Druckschalter, um eine Tür zu öffnen. Klingt simpel, wird teils aber recht komplex. Ich hoffe auf einen Nachfolger mit weiteren und gerne noch härteren Kopfnüssen! Dann aber bitte ohne den zwar dynamischen, aber für meinen Geschmack eher nervigen Soundtrack, welcher zudem meist von den zu lauten Effekten übertönt wird.

Reizvoller Mix aus Taktik und Geschick mit Echtzeit- und Rundeneinschlag.

Singleplayer7
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WRC 5 – im Test (PS4)

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Ein Jahr machte die Rallye-WM virtuelle Pause, und es hat sich hinter den Kulissen einiges getan: Publisher Bigben schickte die italienischen PS-Serientäter Milestone in die Wüste (die werkeln nun am Konkurrenzprodukt Sébastien Loeb Rally Evo, das erst 2016 erscheint) und vergab die Entwicklung an das französische Studio Kylotonn. Die bezeichnen sich selbst als passionierte Rennspielfans und Experten, was man ihrem letzten Produkt (die bescheidene Motorrad-Raserei Motorcycle Club) allerdings nicht ansah. Die gute Nachricht zuerst: WRC 5 ist besser als das. Die schlechte: Es gibt mehr als genug zu nörgeln.

Inhaltlich wurde eine ”Kann man nicht weglassen“-Checkliste abgearbeitet, denn geboten wird nur das Minimum: Fahrer und Fahrzeuge sind ebenso wie die Rennveranstaltungen lizenziert, mit 13 Ländern und jeweils 6 Etappen ist immerhin für genügend Streckenumfang gesorgt. Der Karriere-Modus führt Euch durch drei Rennklassen und erklärt die Fahrgrundlagen in einigen Lektionen, geriet aber ausgesprochen nüchtern. Als ordentlich, aber wenig dynamisch entpuppt sich das Fahrverhalten: Die Vehikel haben ein angenehmes Gewicht, Handbremsendrifts wirken jedoch überzogen schwerfällig, das Schadensmodell ist detailliert und wirkt sich auch spielerisch aus.

Die Grafik ist der große Knackpunkt von WRC 5: Die Automodelle sind okay und einige Umgebungen sogar ansehnlich, doch das Geschehen nähert sich eher selten der Marke von 30 Bilder pro Sekunde an. Meistens ruckelt und zuckelt es auf dem TV, regelmäßige Tearing-Fehler runden den schwachen Eindruck ab – verschiedene Tageszeiten und Wettersituationen trösten da nur begrenzt drüber hinweg.

Ulrich Steppberger meint: Ich bin nicht der größte Fan von Milestones Fließband-Rasereien, aber in Sachen Rallye hoffe ich, dass sie 2016 mit Sébastien Loeb etwas reißen. Denn was ihre WRC-Nachfolger Kylotonn beim Seriendebüt auf der PS4 abliefern, ist keine Offenbarung: Vor allem die Grafik fällt enttäuschend aus – Ruckeln und Tearing in diesem Ausmaß sind schlicht peinlich. Wenigstens ist WRC 5 spielerisch ganz okay (wenn auch komplett uninspiriert) und solide im Umfang, weshalb genügsame Rennfahrer sich damit schon anfreunden können.

  • 13 Länder mit je 6 Etappen
  • Tageszeiten und Wetter wählbar
  • Original-Fahrer und Teams in 3 Klassen

Spielerisch solides Rallyespiel ohne besondere Eigenheiten, bei dem man sich allerdings mit der enttäuschenden Technik abfinden muss.

Singleplayer60
Multiplayer
Grafik
Sound

PlayStation Store – neu am 24. November 2015

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PlayStation 4:

  • Primal Carnage: Extinction – 19,99 Euro
  • Super Star Wars (SNES) – 9,99 Euro

PlayStation Vita:

  • Super Star Wars (SNES) – 9,99 Euro

Need for Speed – Patch ab morgen erhältlich

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Der offiziellen Website von Need for Speed ist zu entnehmen, dass der vor kurzem für das Rennspiel angekündigte Patch (wir berichteten) ab morgen erhältlich sein wird. Nach dessen Installation sollten unter anderem die häufig kritisierte Gummiband-KI verbessert werden und neue fahrbare Untersätze in Eurer virtuellen Garage stehen.

Need for Speed erschien am 5. November in Europa. Unseren Test dazu könnt Ihr in der aktuellen M!-Ausgabe nachlesen.

Pixel Vision – luxuriöses Retro-Handheld bei Kickstarter gesichtet

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Wem ein gewöhnlicher Game Boy oder 3DS zu langweilig ist, für den könnte Pixel Vision interessant sein – vorausgesetzt, er hat ein paar Taler im Geldspeicher.

Der Schwede Love Hultén hat derzeit bei Kickstarter eine Kampagne für ein schickes Klapp-Handheld am Laufen, in dessen handgefertigter Holzhülle ein auf dem Pi-Kleincomputer basierendes Emulator-System schlummert, das u.a. Atari 2600, NES, Game Boy und einige weitere Oldie-Konsolen und -Handhelds mehr beherrscht. Obiges Video gibt einen ersten Einblick, über die genaueren Details könnt Ihr Euch umfassung auf der Kickstarter-Seite informieren.

Die Kampagne läuft noch etwas über zwei Wochen und dürfte auf dem besten Wege sein, komplett finanziert zu werden, nur einen Haken hat die Sache: Wer mitmachen und in den Besitz eines Pixel Vision kommen will, der muss kräftig in die Tasche greifen: Von den handggemachten Geräten wird es nur 500 Stück (sowie 20 Luxus-Modelle) geben und die kosten knapp 4.000 schwedische Kronen – umgerechnet etwa 430 Euro. Das ist ein ordentliches Sümmchen, zeigt aber doch auch, dass der Macher nicht mit illusorischen Niedrigpreisen Unterstützer locken will.

Love Hultén betreibt zudem eine eigene Webseite, auf der er noch ein paar andere, leider durchwegs sündteure Retro-Sammlerstücke anbietet – ein Blick darauf lohnt sich aber und kostet ja auch nichts…

Killer Instinct: Season 2 – neuer Kämpfer zum Staffelabschluss im Dezember

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Community Manager Rukari Austin schreibt bei Ultra Combo, dass Killer Instinct: Season 2 im Dezember mit Shadow Jago seinen letzten Kämpfer spendiert bekommt. Gleichzeitig dankte er den Spielern von Killer Instinct für zwei wunderbare Jahre.

Die dritte Staffel von Killer Instinct startet dann im März 2016 mit der Hinzufügung von Kim Wu.

Street Fighter V – limitierte Day One Steelbook Edition angekündigt

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Capcom hat jetzt eine limitierte Day One Steelbook Edition für Street Fighter V angekündigt. Diese wird zum Launch des Spiels erhältlich sein und laut Publisher “alle Spielinhalte” mit sich bringen. Dies bedeutet vermutlich, dass alle zum Start erhältlichen DLCs mit an Bord sein werden.

Street Fighter V erscheint in Europa am 16. Februar 2016 exklusiv für die PS4.

Sammler aufgepasst: Komplettsatz aller japanischen PSone-Spiele im Angebot

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Wer ohne viel Aufwand (ausgenommen dem monetären natürlich) mit einer schicken Sammlung protzen will, für den könnte diese Yahoo-Auktion in Japan interessant sein: Dort bietet nämlich ein Verkäufer gerade einen angeblich kompletten Satz aller jemals in Japan erschienenen PSone-Spiele an – 3.290 Titel sollen es sein, die er auch fein säuberlich in einerTabelle aufgelistet hat, die man allerdings nur als einzelne Screenshots betrachten kann (wie praktisch).

Potenzielle Interessenten sollten aber etwas Kleingeld verfügbar haben, denn als Mindesgebot werden mal eben schlappe 3.000.000 Yen (umgerechnet knapp 23.000 Euro) verlangt…

Blues and Bullets – Episode 1 – im Test (XOne)

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Und noch ein Noir-Spiel. Das im Stil der Telltale-Adventures gehaltene Blues and Bullets steckt Euch in die Rolle des Ex-Polizisten Eliot Ness. Der führt mittlerweile ein Diner, nachdem er sturzbetrunken seine Kollegen rächen wollte, die Gangsterboss Al Capone umbringen ließ. Über 20 Jahre später braucht der Kriminelle Eure Hilfe: Seine Enkelin ist im Zuge einer Kidnapping-Serie verschwunden, Ihr sollt den Fall aufklären.

Dazu wandert Ihr im Stil moderner Adventures durch verschiedene Szenarien, klickt auf Augensymbole und wählt in Unterhaltungen, wie Eliot argumentieren soll. Selten gibt es anspruchslose Actionsequenzen wie eine Schießerei und eine Messerstecherei, dazu klärt Ihr einen äußerst brutalen Mordfall. Wann die anderen vier Episoden des Noir-Krimis erscheinen, steht in den Sternen – das Ende von Teil 1 macht auf jeden Fall neugierig, und nach den Credits bekommt Ihr ein paar Audio-Aufnahmen von Teil 2 zu hören. Wichtige Entscheidungen werden katalogisiert, damit Ihr in einem zweiten Speicherstand anderes ausprobieren könnt. Das Durchspielen schaltet außerdem einen albernen Wackelkopf-Modus frei. Während Musik und englische Sprecher überzeugen, drücken die unsaubere Bildrate und die hampeligen Animationen die eigentlich treffende Noir-Stimmung. Angesichts der interessant startenden Story sind diese Mängel aber zu verschmerzen.

Tobias Kujawa meint: Ich hasse es, nicht zu wissen, wie die Geschichte ausgeht. Und bei Blues and Bullets weiß ich nicht einmal, wann die nächste Episode erscheint. Aber dass ich neugierig bin, ist ja ein gutes Zeichen. Das Setting, die Charaktere und die bisherige Story sagen mir zu. Dass moderne Adventures so viel Grips und Fingerfertigkeit fordern wie das Umrühren eines Topfs Nudeln, ist ja nicht die Schuld der spanischen Entwickler. Auch wenn das Spiel anspruchslos ist, kann ich es Noir-Fans ans Herz legen.

Anspruchsarmes Episoden-Adventure mit interessanter Story.

Singleplayer7
Multiplayer
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The Binding of Isaac: Afterbirth – schlechte Aussichten für New 3DS, Vita und Wii U

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Tyrone Rodriguez, Produzent bei Nicalis, hat sich jetzt bei Twitter pessimistisch zu The Binding of Isaac: Afterbirth für New 3DS, Vita und Wii U geäußert. Demnach laufe die Erweiterung auf besagten Konsolen nicht zufriedenstellend und deshalb sehe es momentan nicht gut für besagte Versionen aus.

Somit könnte es sein, dass The Binding of Isaac: Afterbirth am Ende nur für PS4 und Xbox One erhältlich ist.

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