Wem ein gewöhnlicher Game Boy oder 3DS zu langweilig ist, für den könnte Pixel Vision interessant sein – vorausgesetzt, er hat ein paar Taler im Geldspeicher.
Der Schwede Love Hultén hat derzeit bei Kickstarter eine Kampagne für ein schickes Klapp-Handheld am Laufen, in dessen handgefertigter Holzhülle ein auf dem Pi-Kleincomputer basierendes Emulator-System schlummert, das u.a. Atari 2600, NES, Game Boy und einige weitere Oldie-Konsolen und -Handhelds mehr beherrscht. Obiges Video gibt einen ersten Einblick, über die genaueren Details könnt Ihr Euch umfassung auf der Kickstarter-Seite informieren.
Die Kampagne läuft noch etwas über zwei Wochen und dürfte auf dem besten Wege sein, komplett finanziert zu werden, nur einen Haken hat die Sache: Wer mitmachen und in den Besitz eines Pixel Vision kommen will, der muss kräftig in die Tasche greifen: Von den handggemachten Geräten wird es nur 500 Stück (sowie 20 Luxus-Modelle) geben und die kosten knapp 4.000 schwedische Kronen – umgerechnet etwa 430 Euro. Das ist ein ordentliches Sümmchen, zeigt aber doch auch, dass der Macher nicht mit illusorischen Niedrigpreisen Unterstützer locken will.
Love Hultén betreibt zudem eine eigene Webseite, auf der er noch ein paar andere, leider durchwegs sündteure Retro-Sammlerstücke anbietet – ein Blick darauf lohnt sich aber und kostet ja auch nichts…









Hammergeil. Vor allem das grosse arcade cabinet. Preise sind sicher hoch aber in anbetracht der arbeit und des produkts keineswegs übertrieben. Muss wohl doch nochma lotto spieln.
Da haben Big N Atari und co wohl auch noch nen Wort mitzureden oder sind Emulatoren neuerdings und dann gerade auch noch im Kommerzielen Bereich gern gesehen.Zudem sieht das Teil ja auch noch aus wie der nur leicht veränderte untere Teil eines Gameboys.
Die Produkte die der Herr anbietet sind ausnahmslos alle wunderschön und toll gearbeitet. Die Preise allerdings jenseits von Gut und Böse. Gute handwerkliche Arbeit will allerdings auch fair bezahlt werden.