Microsoft gab jetzt seine Geschäftszahlen für das dritte Quartal des Fiskaljahres 2015 bekannt (nachzulesen bei VG247).
So ging der Umsatz mit der Xbox-Plattform im Jahresvergleich um 24 Prozent (306 Millionen Dollar) zurück, was hauptsächlich mit dem niedrigeren Verkaufspreis für die Konsolen selbst zusammenhängt. In verkauften Einheiten ausgedrückt ist es ein Rückgang von zwei auf 1,6 Millionen abgesetzte Konsolen. Interessanterweise blieb hier unklar, wie sich diese Zahl auf Xbox 360 und Xbox One verteilt.
Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass die Anzahl an Xbox-Live-Usern im Vergleich zum selben Zeitpunkt 2014 um 18 Prozent zugenommen habe. Der Umsatz vom Xbox-Live-Dienst hat sogar um 30 Prozent zugelegt.
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres legten die Einnahmen der “Computing and Gaming Hardware”-Sparte um sechs Prozent auf 499 Millionen Dollar zu, was bedeutet, dass die schwächeren Xbox-Umsätze von anderen Berreichen aufgefangen werden konnten.
In dieser Zeit gab der Umsatz mit der Xbox-Plattform um acht Prozent (471 Millionen Dollar) nach, was hauptsächlich mit dem niedrigeren Xbox-One-Preis zusammenhängt. Insgesamt konnte man in besagten neun Monaten 10,7 Millionen Xbox-Konsolen absetzen, was ein minimaler Zuwachs von 100.000 Konsolen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist.
Die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben im Bereich “Computing and Gaming Hardware” legte um 55 Prozent (479 Millionen Dollar) zu, der Xbox-Bereich gab jedoch um drei Prozent (138 Millionen Dollar) nach. Im dritten Quartal gingen die Einnahmen von “Computing and Gaming Hardware” jedoch um vier Prozent (72 Millionen Dollar) zurück. Die Ausgaben für diesen Bereich gingen um 27 Prozent (265 Millionen Dollar) runter.
Insgesamt konnte der Bereich “Device and Consumer” um acht Prozent auf 1,3 Milliarden Dollar anwachsen, im dritten Quartal war es ein Plus von 25 Prozent (456 Millionen Dollar). Die Transaktionen bei Xbox Live zogen um 32 Prozent (144 Millionen Dollar) an. Auf die neun Monate gesehen waren es 25 Prozent (315 Millionen Dollar). Der Umsatz mit First-Party-Titeln und Minecraft legte im Jahresvergleich gar um 83 Prozent (305 Millionen Dollar) zu.